Donnerstag, 16. Dezember 2010

Entrinnen

.

Straßenbegräbnisse

wehende Eilzüge

schwarzer Tücher



nirgendwo ist überall



Gewänst gespannter Anzüge

Gespinnst gespannter Lüge



Getränk perlt im Geiste

mach mich hier lustig und entgleite



warum soll diese Kloake

das Blut neuer Kinder saufen?



gesteinigte Hakensonne beschneit

deutsche Betonstädte



erpresste Gemüter

verwichste Gesichter

Bierlaunen mit Biernachwuchs

Erfolgstaufen mit Bierbauchdurst



der Eiter deiner Muttermilch

vögelt im Morgenkaffee

sein ewiges Wiederholen

von Stars & Stripes



ich kann diese feuchte Placenta

von Ziegenschwestern gefressen

auf neidischer Netzhaut sehen



von Raab Pocher unter+haltsam

MODEratorisch verseucht



alle verstümmelten Reize

bleiben unersättliche Geschwüre



warum stirbst du nicht

im Kranken

wähnst du dich unbefallen?



© j.w.waldeck 03.02.2010

Please do not USE
anything of my work!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Massenimmunität durch Liebe

.

Maßlose Schriften überließ ich dem Dunkel der Phantasiebetrachter,

ohne je meinen Gedanken Lebensraum einzugestehen.

Womöglich die wertvollsten Kunstwerke, weil nur für den Augenblick

und in meinem Erinnern vorhanden.

Ein paar Wesen scheinen selbige so sehr zu mögen, was den

Wortrest anbelangt, das ich nebst berühmten Schrift=Stellern

genannt werde.

Dies ist wahrlich beklemmend...

Verantwortung war mir immer drückend erschienen, da aus

dem Erwarten anderer rasch ein enges Gefäß entstehen könnte,

doch bislang ist dieses Gefühl nicht eingetreten.

Verwandte werfen mir vor, selbstvergessen uns von der Außenwelt

zu isolieren.

Was bitteschön ist denn so wunderschön an rotzigen, matschigen

Stadttagen, mit rotzenden Halbstarken die ihre Raucherlungen

vor deine Füße entleeren?

Unfassbar, wieviel Schleim ständig ihren verseuchten Kehlen

entströmt und dann diese billige Robotermusik aus ihren

Mobiltelefonen oder die sich schubsenden, keifenden Omas.

Wenn das Gesellschaft ist, so will ich der Virus sein, der euch

nihiliert und mehr auch nicht.

Nein, wir vergessen durch uns bloß alles Überflüssige und

Gefühlsarme.

Träume brauchen Geist zum Reisen wie Luft zum Atmen.

Du schläfst gerade und die nackten Füßchen kuscheln sich

aneinander wie zwei Mäuschen in ihrem trauten Nest aus

Taubenflaum.

Dein Schlaf ist rein wie deine verträumte Seele eine Blumenwiese

ist, auf der ich einschlummern vermag, weich gebettet und mit

dem guten Gewissen, das jede Blume um mich herum nach

Liebe duftet, nach endloser Hingabe und süßem Honigtau.

Die ökonomische Waffe durch niederfrequente, aggressive

Importexemplare lähmt nach dem Plan der Freimaurer die

europäische Widerstandskraft, welche nun ausreichend

beschäftigt ist.

Der globale Überwachungsapparat mit seinem neuesten

Lobby-Produkt Osama scheint allmächtig.

Die Sprache der Menschen klingt wie die Toiletten-,

riecht wie der Abfall chemischer Designnahrung, die sie täglich

undifferenziert schlucken, weil von Promis so vorgelebt.

Die Investitionen der Börsenspekulanten vor dreißig Jahren

in Gen=Soja tragen Früchte, besonders seit dem

Vegetarier-Veganer Boom, der Pflanzenfressern ein besseres

Gewissen einredet als jenes der Fleischesser.

Dabei hegen Pflanzen nachweislich genauso Gefühle und

Regungen wie Angst, bloß gänzlich verschieden geäußert.

Es wird zur großen Abkehr vom natürlichen Dasein gerufen,

zugunsten einer designten, abhängigen Umwelt, die nach

ökonomischen Fesseln funktioniert und in der Zwänge und

gestiftete Notlagen die Massen und Kontinente in jene

Richtung drängen, welche den Verursachern globaler Katastrophen

genehm ist.

Die neue intellektuelle Alternative zu den fehlenden Kriegen

in den westlichen Ländern...

Wer im Kapitalismus erfolgreich Posten bezog, hat alle Werte

verkauft und längst an der Gesundheit und dem Schicksal Vieler

für sein Eigenwohl gesägt.

Die Verantwortung auf Gesetze und Vorschriften zu schieben,

ist vor allem für Bürokraten sehr attraktiv, die auch früher in den

Nazi-Büros und anderen Respressions=Systemen für die nötige,

brave Organisation sorgten.

Wenn du träumst, lächelt dein Mund und die Engel hassen

uns im Himmel, das wir ihrer nicht bedürfen.

Deswegen muss der Tod eintreten doch dies ist nur ein Portal.

Das Leben macht mir Angst, denn es ist ein achtloses Werk=Zeug

blinden Mehrens, dessen Ziele mir die Freude verdarben.

Wenn der Zufall nicht so sehr die Vielfalt beschleunigen würde,

und so die Chancen auf die wahre Absicht erhöhen würde,

wäre ich gerne daran interessiert, ob es möglich ist,

ein komplettes kausales Universum vorzubestimmen.

Das Leben als Aufziehuhr ist ein Traum von Psychopathen,

deren Machtgier schulisch gefördert wird, im Duckmäusertum,

durch Zugehörigkeitsgruppen und miesen Absprachen.

Bloß eine weitere Ebene, welche in ihren Grundzügen genauso

primitiv abläuft, wie die geächteten Regeln einer Ghettoband

voller Crackdealer.

Also, bleibt mir mit eurer Welt vom Leibe oder ich stopfe

einen Tennisball voller Insektengift in solch ein Maul,

bis das eigens Erbrochene den Rest erledigt.

An Betonbauten, Einkaufspassagen oder Nachtclubs haben jene

Interesse, die so fern vom Leben sind, das der Tod

bloß ein Erlösen wäre, das Erinnern wahrer Unschuld

wachzurütteln...

Wo Wiesen ohne Genmais und Kozerne ihre bunten

Wildblumen und Heilkräutern dem Wiegenlied des Windes

anvertrauen und große Mohne wie Flammenherzen

auf die liebenden Lippen eines Mädchens warten,

zu erblühen.


© j.w.waldeck 30.01.2010

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Samstag, 4. Dezember 2010

Sternengeschick

,
gelbe Gallenherzen

auf den Kohlenlippen krummer Krummen

es regnet Bluthände verzweifelter Segen

gereift unter Gottes Flammenblicken

keines Menschen würdig

unter plumpen Tretern

fortgefegt von eifrigen Besen



manch totes Insekt

rollt sich darin zum ew'gen Schlafe

- süßes zuckendes Etwas -

und empfängt die paradiesische Strafe

zu vergessen

wozu es atmen musste



hört auf mich zum Guten

abzusTEMPELN

nach mir zu suchen & lieben

es ist zu spät denn ich wurde getötet

lange bevor ihr denselben Atem empfingt



dessen Schmerz euch züchtigt

und grenzenlose Wünsche entfacht

einsam wie die Nacht

vollgespickt mit totem Licht

eines Sternes der innig zerbricht


© j.w.waldeck 19.02.2006

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Über mich

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www.waldeck.deviantart.com www.myspace.com/artnexus.com

Die Affinität zum Ungehorsam einigt uns