...blutet was er verheimlicht barg
ihr Antlitz hinter einer Engelwolke
verschleiert die silberne Eismahd
beschreitet ein neuer Krieger
den alten Königspfad
welcher in Wäldern atmen sollte
Neumondschnee
schlummert auf stillen Gräbern
Kinder des Lichts
liegen darauf wie Federn
ein Strahl tastet über die kühle Stirn
und haucht ein Stern von einem Sinn
kalter Lichterflug welcher Pollenerde küsst
die erfroren ihren geschändeten
Leib beschützt...
liegen hier Seelen aus Zauberseen
und sehen Unsägliches auferstehen
Erdennacht hält ihre finsteren Zügel
dem Mond hinter der Wolke
entwachsen Flügel...
sein Antlitz bittet nicht
auf euren Pfützen
sein Auge zittert nicht
auf abgegrasten Wüsten
wisst ihr was wir sind
könnt ihr's verkraften
die Seelen blind
die Mäuler falsches Lachen?
das purpurne Kleid
längst erschlag'ner Lämmer
protzend vor fremden Larven
deren Ideen verdarben
küsst ihr gefrorene Mädchenwangen
kleiner Sterne
die vom Himmel tanzen
© j.w.waldeck 2009
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Für mich ist das Leben mehr als ein Kampf, es ist eine Lebens=Einstellung, auf die man einwirken vermag, wenn man es vermag... Demzufolge sind meine magischen Formeln gleichzeitig Träume und Pfade durch die Realität und keine schnöde Wissensvermittlung, welche bloß Erkenntnisse aneinanderreiht, ohne die Schönheit oder Hässlichkeit zu berücksichtigen, welche die Intuition uns verliehen hat, die Wahrheit hinter den Sinnkaskaden zu entschlüsseln...
Dienstag, 13. Juli 2010
Dein blühender Schoß
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