Freitag, 12. Februar 2010

Sterbe zuliebe

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frei übersetzt aus meinem zweitsprachigen Originalwerk:
'Mor de dor',
ohne Reimschema und sinngemäß.


sterbe unbefleckt von Schatten
in meiner Wiege vollkomm'ner Träume
bar roher Abgründe
und konfessioneller Parolen


umzingelt von ungelöschten Lastern
Kaulquappe – Artgenossen schlingend
automatisiert in gierigen Bannen
hinter gleißenden Stäben


trauere nicht über dein zartes Wesen
im unbeschenkten Meer der Masse
reicht eine einzige Blume im Grase
die Welt mit Parfüm zu erfüllen


mit ihren Augen offener Himmel
das Herz erfüllt von Strahlen
erhebt sich ein ewiger Traum
welcher niemals der Seele schwindet


und jener Schlummer aus gutem (ge)Wissen
verbrennt nicht dein Geist im Labyrinth
erzwungen - dein Antlitz zu verkaufen
ganzen Herzens dem beugenden System


beschenkst der Sehnsucht zuliebe
kleiner weißer Stern - so samten
die Elfenbeinhaut gerät nicht zur Fahne
oder Rolle - unter Hintern zerquetscht


einzig der Leib mag's nicht lösen
mit ständig einzäunendem Hass
durch seiner Laster abnorme Form
unfähig wachsenden Gedeihens


sterbe mit Träumen auf Blumenlippen
in einem riesigen Wespenhaufen
umringt von der Musen Schwingen
und wahrhafter Leben Zaubern


© j.w.waldeck 25.04.2008

Please do not USE anything of my work!

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