Freitag, 12. Februar 2010

Asche des Phönix

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die Augen Blicke
behalte so fern
sie würdig sind
zu schade
sinnloses EntTäuschen zu pflegen

solch Erneuern macht kaputt
was erinnerungswert sein sollte

Segen der Hingabe
kein Fluch raubender Liebe

so weit zu gehen
bis alles Fleischl i c h e
versagen muss
und Wesensblut offenbart

ob sich dahinter
wahre Essenz verbirgt
oder ein Zerrspiegel
eigener Projektion
- sich kalter Schatten
unter die Schönheit schiebt?

eine Leiche ist schwer
ein gutes Gefühl leicht

wenn die Magie sich verliert
verliert die Liebe ihre Sprache
verliert die Sprache ihren Sinn
verliert der Sinn sein Sehnen
verliert Sehnsucht ihr Erfüllen

Liebe ist als flüssiges Elixier
besser bekömmlich
als ein statischer Eiswürfel
falschen Glauben kühlt

die Augenblicke
müssen leuchten
die Eindrücke
selbst erneuern

© j.w.waldeck 2008

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