Freitag, 12. Februar 2010

Konstellation der schwarzen Sphinx

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ewiger Winter retuschiert das Vakuum

ein kosmisches Schachspiel
verlockt Träumer zu bewundern

das sterbende Licht mit ihrem Leben
zu erfüllen

deine Samtlippen
sind ein Nachtschmetterling
dessen Pfauenaugen stolz und wunderschön
bloß auf dem kalten Rücken seiner Sternflügeln
deine Existenz erwidern

dein funkelnder Blick wirft sich hinein
mit seiner ganzen Seele
und labt sich am marmornen Mondenschein

ihr verwitwetes Weltall
durch katatonische Kälte verewigt

ihre verschleierte Tiefe
durch vermählte Nacht unendlich

ist's das Elfenbein deiner Schultern
die aus perlender Unschuld
kaltes Leuchten schauern?

- dein behandschuhter Unterarm
dessen schachbrettartiges Muster
bloß dein Verlieren begehrt?

ohne dein inneres Licht
verfällst du schwarzen Seelenbrunnen

ein Schicksalsfluch!
unheimliche Geschwindigkeit
lautloser Wasser

es gibt keine Gewinner
belohnt ihr Todeskuss


© j.w.waldeck 02.01.2010

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Der Tod auf Raten

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Schadenfreude und ihre ergebenen Schicksalsgläubigen!
Selten triffst du ein Land mit mehr Schadenfreude als es hiesig grassiert.
Amerikanischer Wirtschaftszynismus gepaart mit mangelnder Identität
und Kulturverdrossenheit.
Geschimpfe über Politiker, die zwar wirtschaftlich austauschbare Nullen darstellen,
aber insofern sehr wohl zählen, da sie auf der Klaviatur eurer Gefühle
herumklimpern.
Warum noch arbeiten? heißt es immer wieder.
Als Arbeitsloser geht es dir doch besser und als Sozialschmarotzer zahlt
das Amt deine Wohnung.
Lasst doch alle für 1 Euro pro Stunde arbeiten und zwar wie es den Ämtern passt.
Billigere Arbeitskraft gab es seit langem in Europa nicht, seitdem der Feudalismus
abgeschafft wurde.
Das die eigene Leistung dabei dauernd herabgewertet wird, interessiert den Deutschen
nicht.
Hauptsache, dem anderen geht es schlechter!
Diese Angst wird durch die Medien endlos verstärkt und ja, es gäbe ein Abwandern
der Industrie nach Billiglohnländern.
Die würde es auch geben, wenn ihr für ein Euro die Stunde arbeiten würdet, da solche
Konzerne sich politisch schmieren lassen und von Regierungen „gelockt" werden,
unter noch günstigeren, lebensverachtenderen Konditionen zu produzieren.
Kein Politiker setzt Steuervorteile für landestreue Firmen durch.
Warum nicht?
Ach ja, den Sozialempfängern geht es noch viel zu gut und Arbeitskraft,
Arbeitskraft sollte als staatlich erzwungene Straftätigkeit mit permanenter Kontrolle
das neue Eigentum „Billigmensch" verwalten.
Eine traumhaft moderne GeSELLschaft! findet ihr nicht?
Und wenn es um billig geht, da schweben mir so paar einfache Gedanken vor.
Reiche sparen nicht!
Bloß arme Idioten sparen, denn Reiche wissen, das Geld fließen muss und wo schon
so wenig Rücklagen bestehen, das sie kaum noch für die Ernährung reichen,
da ist Sparen bloß eine Alltagsflucht, die letze Würde des Leibes aufzugeben
und sich mit Genmüll und Designnahrung vollzustopfen.
Die Sojaindustrie mit ihren Ersatzpräparaten arbeitet seit fünfzig Jahren darauf hin.
Doch wer kennt schon noch die natürlichen Produkte, wenn der Geschmack seit
Kindesbeinen dermaßen verfälscht wird?
Doch inwiefern Politiker keine Ahnung von der Welt haben, die sie weiter
im Sinne der Industrie mitzerstören, wird daran ersichtlich, wieviele dieser
Ewig-Gut-Leben-Wollenden an Krebs erkranken, weil sie das Gift selbst
schlucken, das sie im Nichtwissen, doch im Sinne der Rothschilds und Konsorten
dem Volke verabreichen.
Gifte, welche den Körper toxisch erblinden lassen, bis die Seele erkrankt, so das
sich eine unfassbare Passivität, ja ein schicksalsergebener, religiöser Gleichmut
ausbreitet...
Gestern führte ich ein Gespräch mit einer Herdenchristin, die zwar sich ständig auf
Gott berief und sonst nicht der Kirche dienen wolle, aber auch nicht auszutreten
bereit war.
Warum denn nicht? Sie unterstütze doch die Interessen alter Lobby-Seilschaften
und zynischer Konzerne?
Romantische Heirat, Kinder BlaBlaBla... aber sie haben ihre Tempel auf heidnische
Orte erbaut, mit Gewalt unseren wahren Glauben und unsere Identität genommen.
Ballern unsere Kinder mit fremder Wüstenideologie zu und sieh doch nur,
wieviel Geld sie besitzen, all diese Medien- und Fernsehsender ständig zu betreiben,
deren Floskeln Stagnation und Unterwürfigkeit gegenüber dem Missbrauch
der Macht beführworten....
Religion hilft im Kriege, Morden zu rechtfertigen, Religion ist der Grund,
das Massen ihre Knechtschaft dulden etc...
Egal, interessiere sie nicht. Sie glaube an Gott im Himmel!
Es klingt wie eine Aufziehpuppe, deren Argumentation einprogrammiert wurde.
Hohle Floskeln, die seit Kindesbeinen den Dummdeutschen daran erinnern,
in welcher Kolonne er zu marschieren hat.
Heil Jesus!
Ein Sandwich im Flugzeug hat mit der Erfindung des Lord Sandwich bloß den
Namen gemein.
E471 Emulgator, E170 Säure-Regulator, E300 Stabilisator, E412 Verdickungsmittel,
E322 Lecitin aus Soja mit E322 Antioxidationsmittel, E330 Zitronensäure, E250 Antiklumpmittel,
E325 Stabilisator, E450 Stabilisator, E451 Stabilisator, E301 Antioxidanzmittel,
E1422 Verdickungsmittel, E415 Verdickungsmittel.
Zusätzlich sind im Verzehr enthalten:
Quark, jodiertes Salz, Nitritpökelsalz, Glukosesirup, Gewürze, Rapsöl,
Yoghurt, Salz, Zitronensaft, Chilisauce, Mais, Kidney Bohnen, Tomatenpüree,
Zwiebeln, Zucker, Salz, Knoblauch, Aromen.
Nierenkranke werden von ihren Ärzten nicht umsonst gewarnt, kein Nitritpökelsalz
zu konsumieren, da nicht bloß giftig sondern auch krebserregend.
Diskussionen darüber mit Fleischern sind lustig, denn der deutsche Fleischer
weiß gar nicht mehr, wie ein Schinken natürlich reift und das die Farbe auch ohne
Nitritzusätze super bleibt und nicht strahlend rot sein muss, wie roh gebliebenes
Fleisch.
Doch der bleierne Gleichmut lässt seine Dienstroboter blind zugreifen.
Schließlich sind sie unbewusst schon dermaßen darauf ausgerichtet, zu sparen,
das zur Verseuchung der Umwelt für einen GNADENLOS EINWAND=FREIEN
Ablauf jedes Opfer gebracht wird.
Massenmörder wie Hitler und Stalin sind ein Dreck gegen Fabrikanten
und deren Familien, die seit dem zweiten Weltkrieg durchgehend Menschen
verseuchen und deren frühzeitigen Tod auf dem Gewissen haben.
Doch sie verfolgen und auf den elektrischen Stuhl bringen ist wohl nicht angebracht
in Ländern, wo harte Strafen für kleine Diebstähle bei kleinen Dieben im
Sinne des Rechts durchgesetzt werden.
Der Sinn des raschen Gewinns erfordert eine günstige Sterblichkeitsrate, am besten
noch vor dem Rentenalter der Arbeiterklasse, denn ab dem Mittelstand abwärts
spart man hauptsächlich am Kleingeld für die Konsumgüter des alltäglichen
Gebrauchs und hier schließt sich der Kreislauf.
Ab einer bestimmten Preisklasse, sind für die Wohlhabenden weitaus
weniger zerstörerische, toxische Zusätze beigemischt...
Und glaubt keinen Studien oder der Stiftung Warentest!
Es gibt keine unabhängige Einrichtungen im Kapitalismus.
Der Verkauf seiner Person und jeglicher Werte ist nichts schändliches mehr,
doch der fast alleinige Auftraggeber sogenannter unabhängiger
Laboratorien ist die Industrie selbst. Wer da nicht Eins und Eins zusammenzählt,
warum man auf das Geld seines Auftraggebers angwiesen ist,
der braucht sich über Studien nie wieder den Kopf zu zerbrechen.
Die Chance, durch das allmächtige Mediengitter als unabhängige Einrichtung
durchzukommen, ist gleichlaufend mit der eines unabhängigen Künstlers,
der in einer Gallerie der Reichen und systematisch Etablierten, seine eigene
Meinung ausstellen darf. Also nullwertig!
Dort werden Dadaismus und andere Ismen propagiert, die dem System
durch sinnlose Blödelei dienlich sind.
Als der Spiegel damals seine Hetzkampagne gegen den Black Metal im Sinne
der konservativen Interessen veröffentlichte, war mir anhand
der Halbwahrheiten und des schlecht- bis katastrophal recherchierten
Artikels klar, wie auch dort die Brötchen gebacken werden.
Ihr alle huldigt dem Jesuiten-Schulabsolventen Stefan Raab,
der neben Bully Herbig das Volk mit humorlosem Billiggelaber weichkocht.
Denn gute Filme verarschen kann jeder mit mangelnden eigenen Ideen,
aber scheinbar will man sehen, wie Meister Raab in jeder Diziplin
fast der Beste ist oder der Gewinner bleibt...
Sie alle sind die Todesreiter des Vergessens, welche durch das Erkranken
natürlicher Instinkte und der freien Vernunft, zu voller Blüte aufgehen.
Spendet ihnen Eure Lebenszeit und vergesst ja nicht: Hauptsache billig
einschmeißen und niemals den Markt durch eigene Wahl beeinflussen!
Schließlich sind die Verpackungen ja so stylisch und MODErator Oliver Pocher
isst es ja auch in der Werbung...

© j.w.waldeck 02.01.2010

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Black Metal Elegie

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all die gefallenen Sterne
lächeln tödlich kalt
und der weiße Glitzermantel
der Liebe unter jungfräulichem Abendrot
wird hart und knirscht nach Tod

der Atem versagt empor den Schneeberg
- spitze Steine unter der Decke Gleichmut -
ein kleiner Fall und dein Knie
ist aufgeschlitzt und gequälte Muskeln
federn einen Rollstuhl

Auslese ist die Geliebte der Natur
und langsam friert meine Leidenschaft
bis ich befreit bloß meiner Seele folge
die zäh vor meinen Lippen treibt
nach deinem Worte - nach einem Weib

Schwarzmetaller feiern unterm Christbaum
hören Dark Tranquillity oder In Flames
doch beschmutzen meine elitäre Musik
mit harmloser Rock Hard-Metal Hammer Ideologie
gepuschte Bands - den wahren Sturm zu leugnen

all die gefallenen Worte
verbluten auf meinem weißen Schnee
doch keine Rotznasen die es besser wissen
erleben die verrauschte Waldnacht
wie Mondesdolche blutrünstig wandern

wenn du wüsstest was ich bin
könntest du dir so viele Lügen sparen
doch dann - als Schritte Ewigkeiten dauern
verlasse ich das unwegsame Gelände
wo keine Sterne - keine Weiten lauern


© j.w.waldeck 31.12.2009

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Die Schönheit der Hingabe

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ein Irrlicht hofft mitten des Waldes

...der Arme Wehen schilfgebogen...

Funke der Liebe - zitternd ein kaltes

gierendes - stets gleiches Omen


Worte Worte Worte

öffnen weiße Seerosen

Eisblumen und trunkene Tote

gleiten zur Oberfläche... verloren


Liebe Liebe Liebe

wirft ihre Schleierwellen

Leben Leben Leben

glücklich zu ertränken


© j.w.waldeck 2008

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Asche des Phönix

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die Augen Blicke
behalte so fern
sie würdig sind
zu schade
sinnloses EntTäuschen zu pflegen

solch Erneuern macht kaputt
was erinnerungswert sein sollte

Segen der Hingabe
kein Fluch raubender Liebe

so weit zu gehen
bis alles Fleischl i c h e
versagen muss
und Wesensblut offenbart

ob sich dahinter
wahre Essenz verbirgt
oder ein Zerrspiegel
eigener Projektion
- sich kalter Schatten
unter die Schönheit schiebt?

eine Leiche ist schwer
ein gutes Gefühl leicht

wenn die Magie sich verliert
verliert die Liebe ihre Sprache
verliert die Sprache ihren Sinn
verliert der Sinn sein Sehnen
verliert Sehnsucht ihr Erfüllen

Liebe ist als flüssiges Elixier
besser bekömmlich
als ein statischer Eiswürfel
falschen Glauben kühlt

die Augenblicke
müssen leuchten
die Eindrücke
selbst erneuern

© j.w.waldeck 2008

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Geisteskrank

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durch Gehorsam (ver)leitet
sich das Schlechte

ein Gottesvolk ererbten Vorrechts
Völker zu verwischen
Identität einer Seele zu tilgen

VerGEWALTIGER!

moralische Recht=Fertiger!

die Krankheit fürchtet das Heilen
ist Sünde die Freude die Sinn(es)Lust
ist Liebe ohne Besitz und Hingabe -
kein Lohn mit Jungfrauen im Paradies

denn huren in Gottes Wunderfrustgarten
ist erlaubt – bloß irdisch falsch geraten
weil Angst Kontrolle braucht
Wahnsinn der willige Opfer tauft

dort müssen Jungfrauen bärtigen Propheten
erneut als Minderjährige dienen
verhüllt vor der Gier schwacher Hampelmänner
furchtsames GeSCHLECHT
welches selbstherrlich Gott auferstehen lässt

schluckt ihren stinkenden Sud!
der leere Kopf fickt als Floskel
das eig'ne Blut!

in lange Weiberröcke gestaucht
die stinkenden Treter
haarig krallig lüstern zitternd
vor'm unheilvollen Antlitz
der schönen Heidenfrau

deren magische Anziehungskraft
ihre niedersten Triebe offenbart

dies ist das wahre Antlitz
deines Hundeschwanzgottes!

eingezogen über dem After
doch wedelnd nach Be s i t z

auferstanden in neu vergewaltigten Mädchen
Heil-Amen-Halleluja-Jehova-Gott-ist-Groß-Massentod!

Heil H... also Heil Heiland auf den Zinnen
des Ölbergs durch Notdurft gebläht
wo Lüge sich auserwählt
das Dasein and'rer zu bestimmen

Gott sagt Shiva sagt dein Herr sagt...
besingt Ein=Ordnen Vergeben

Befehle einfach nur ausführen
und annehmen

in Hierarchien des Bösen
in Gleichmut sich er:lösen

wiedergebor'ne Seelen die büßen müssen
ihrem spirituellen Selbst zu entsagen
nichts zu werden – nicht zu fehlen
um nichts zu lernen

Hülsen die folgen - Hüllen welche gehorchen
Mäh Mäh Mäh=DRESCHER!
von Kinderseelen

Islamische Jugend Christjugend Hitlerjugend
auserwählt durch handliche Tugend

ihr stinkt noch nach den Schafen
mit denen eure Väter schlafen

denn eine Frau mit dem Mund befriedigen
ziemt sich nicht bei einem Bart
voller Rindertalg und selbstherrlicher Gewalt

eure Milchbrüste sind bloß erregte Adamsrippen
und jene die schuldiges Leben gebären
- solchen Tätern Seele vererben -
hüllen ihr VERSagen in heilige Riten

Mahlstrom der's niederste Vieh
h e r v o r k e h rt
den niedersten Antrieb!

göttlicher Zustand inn'rer Leere
Freiheit von irdischer Schwere

denn nach dem Tode
wird zuteil was niemals
würdig leben vermochte:

Liebe in den Armen
deines eigenen Vaters

Vater der du eindringst
in mein Seelenhimmel
geheiligt werde dein Same
dein Leib komme
dein Wille geschehe...

© j.w.waldeck 2009


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wer organisierte Religion braucht,
beführwortet Diktatur, Folter, Missbrauch,
Gewalt, Mord, Lynchjustiz und niemals
endenden Krieg, sowie die Vernichtung
der natürlichen Vielfalt.

Es gibt also nichts, was ich mit sogenannten
Gläubigen ohne eigene Spiritualität
zu bereden hätte.
Behaltet bitte eure auswendig gelernten
EIN=SICHTEN für Papi im Jenseits.


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Stumme Sirene

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allein und Dunkelheit spinnt
Nester der Menschheit

bekritzelnd ihr ein Gesicht
seltsamer Vitrinen

das Gemälde aus der Ecke
taucht hervor als alter Glanz
mit Aschenrosen ...

... eine Puppe wird ausgewrungen
in ihrer Traumwelt zerfallen

kopflos gemalt auf kalter Reflexion
jenes Spiegels blutiger Schauer

schwindend mit all ihren (vor)Bildern
zur Kehrseite der Existenz

vor mir: das Licht der Preise
- einige nette errötete Gitter

es regnet Frösche - nichts anderes

als entfleuchten Schmetterlinge
durch der Werbung Flammen
aus Modepuppen=Kehlen

enthauptet von monosozialem Geschmack

VERKÖRPERT
für der Mädchen Unschuldsträume

pickend vor der Vitrine
ihr fragil verlor'nes Antlitz sehend
erschienen über dem gewünschten kLEID

und des Mädchens Spiegel ohne Gesicht
lächelt mit neuer glücklicher Seele


© j.w.waldeck 2009

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Schneemalerei

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über dem Meer
die Wolkenbank
Küsten Wälder Wellenklang
über dem Meer
die Sehnsucht weiß
über dem Meer
das sich zerreißt

über der Sonne
kaltes Winterleuchten
über den Strahlen
glitzernde Freuden
Sternennächte
trunk'ner Täler
aufgeschlagen
Eierschalen

über'm sternenklaren See
liegt weißer Neumondschnee
weißer Schnee bedeckt
mit weißen Schultern
was Schmutz erweckt
Flockenwind
der STILLE weht...

eiskaltes Weh
fernes Leuchten
reiner Geist entfacht
Liebe will erneuern
wie Schnee in Funkennacht
- wie Schnee
in dunklen Tälern
helle lacht

überm Wald der Mond
küsst zitternde Spitzen
Tannen und Fichten
Schneeglöckchen blitzen
deines Busens Verbot
schmilzt Schnee davon
unter heißen Küssen

Genüsse werden Elfenbein
wunde Küsse hauchen allein
Melodien jeder Phantasie
reinigende Harmonie
Herz zerspringt
mitten der See
vereint mit Schnee
mit himmlischem Schnee!

kalter Brautkuss
sein zarter Mädchenfuß
auf toter Brust
fühlt sich brennend heiß
bis der Traum entgleißt
im Lichte wie Schnee
wie reiner Schnee...


© j.w.waldeck 2009

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Engelqual

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luzider Geist in einem Depot für Tabletten
die kleinen bunten Tode
reduzieren Er:Regen auf eine Skulptur
dem AMORtisieren eines Schwammes
mit Irrsinnssehnen nach fassbarer Liebe

jedoch die Augenblicke winzigen Erinnerns
bewahrten sich ihre reine Pubertät -
platzieren ihre empfindsame Seele
in einen Sarg unschuldiger Watte
zu seufzen unsterblich ...

© j.w.waldeck 2009

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Die Frau-Blume

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- Nachtschal -
hingeweht wie Mohne
im stillen Winde
verkrampfte Fächer
aufgeschnürt
von erstickten Hälsen

erhebst du besternt deine Augen
wie beschneite Ufer weinen
vereist in ziselierten Stickereien
ausgemerzt durch frivoles Glitzern

unter der gleißenden Haut
scheinen warme Moleküle
die Zweige lebendigen Blattes
errötet zur Spitze mit Herzblut -
Blut welches du in Worte tauchst

losgelöst unter Bäumen
voller Spinnen
wo Blinken perlt
kristallisierter Raumzeit
winzige Monde
leidenschaftlicher Schmetterlinge

bleicht das marmorisierte Herz
den merkwürdigen Schädel
eines verendenden Sauriers
der bloß im Geiste berührt

und aus dem aufglühenden Regen
aus Blutfäden
trennt sich
ein nebulöser Rauchschwall

durchscheinend nach überall
entziffernd die Umschläge
jener Seele gen Himmel gelobt
für den rosigen Mund
das verschriebene Blut
auf deinem bleichen Lächeln...

sprießend küsse ich dich
voller Leben
und rutsche unter deine Brust
die nun heiß ist
mein Glück zu erhören
wie es mich stets verlässt

dein glatter Schneehals
scheint eine wahnsinnige Schlange
doch entpuppt sich als Seerosenschwan
als Mündung des Mondes ... als Kuss

wenn du dein Kleid löst
in schwarzen Strümpfen besteigst
meine Liebe zu atmen
aus Wirbelsäulen aus Schwingen
aus Visionen

das ich dieser süß-schlauen Wunde ersterbe
einer erblühten Schönheit
die meine Sinne entzieht
in ein unsichtbares Millenium

bis ich deinen verbotenen Namen seufze
ihn dem Abgrund hauche
fallengelassener Mohn
im stillen Wind ... des Traums

Blütenmelodie
deiner weichen Blumenlippen


© j.w.waldeck 2009

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ZEROTRAUM - Reboot Modus

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menschliche ÜBERGABE
an selbstreplikative
regenerative
Nanosysteme

Nachtwandler im Relaisschatten


tote gemolkene Geister
masturbierte Lügen
in andere Scheinleben getröstet

gespalten in Umrissen
gestörte Hybridkäfer
deren lebloses Krabbeln
bloß übereinander
Bewegung suggeriert

futurologisch konsolidiert
Konsolen=Gründe
meine Seele zu impregnieren

und Flashback!
deiner Dateikopie


Mondlicht lässt Reif gezuckert
zum Labyrinth im Silbernetz
der Spinne schwingen
.
glitzernder Tränenleib inmitten
des Datenkristalls
Irlichtseelen zu verirren


kalter Rezeptregen auf welken Ästen
schwarzen Adern – Überresten

der imitierte Koppeleffekt
benutzt kein Endloskonzept

ausgespie'ner Traum
abgespeiste Kategoriesierungs-Datei

das verschlüsselte Vergessen:
implantierte Maschinenträume

gefilterte Realität
ohne unsere Konzeption


© j.w.waldeck 2009


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Frostrubin

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„einer wunderschönen doch kummervollen Seele"


es waren nicht die weißen Wimpern
verschneiter Silbertannen
die diamantene Tränen
im Gestichel der Sonnenstrahlen
unter Qualen aushauchten

es war ein verborgenes Sehnen
welches im Funkeln jener Engelaugen
kristallklar einen Funken ertrug

dort lag es gebettet
in seinem vergessnen Grabe
und tropfte für jeden Augenblick
ein unwiederbringliches Kleinod
vergeblicher Gnade

kleines Rabenherz
welches niemals seinen tiefsten Schlag
aufhören vermag

kleines Diadem
rostiger Flehn

wann ist dein spendender Tau
die Traumschlosswolke
erhaben waiser Werkswelt -

welche deine Nebelseele herabweint
auf verständnislose Spottlippen?

damit sie deine selbstlose Liebe sehen
und dein Gralsopfer wissen

welche dies kleine Rabenherz
unerhörter Brust entrissen...

- bis sie tödlich betroffen
ein trauriges Zauberlied flüstern:

pflücke niemals weiße Rosen
ohne ihre Dornen zu kosen
drücke sie tief an dein warmes Herz
färbe ihren zitternden Schneeleib
mit purpurner Herrlichkeit
und sterbe mit ihrem Versprechen

an deiner atemlosen Brust
niemals zu verwelken


© j.w.waldeck 2009

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Sterbe zuliebe

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frei übersetzt aus meinem zweitsprachigen Originalwerk:
'Mor de dor',
ohne Reimschema und sinngemäß.


sterbe unbefleckt von Schatten
in meiner Wiege vollkomm'ner Träume
bar roher Abgründe
und konfessioneller Parolen


umzingelt von ungelöschten Lastern
Kaulquappe – Artgenossen schlingend
automatisiert in gierigen Bannen
hinter gleißenden Stäben


trauere nicht über dein zartes Wesen
im unbeschenkten Meer der Masse
reicht eine einzige Blume im Grase
die Welt mit Parfüm zu erfüllen


mit ihren Augen offener Himmel
das Herz erfüllt von Strahlen
erhebt sich ein ewiger Traum
welcher niemals der Seele schwindet


und jener Schlummer aus gutem (ge)Wissen
verbrennt nicht dein Geist im Labyrinth
erzwungen - dein Antlitz zu verkaufen
ganzen Herzens dem beugenden System


beschenkst der Sehnsucht zuliebe
kleiner weißer Stern - so samten
die Elfenbeinhaut gerät nicht zur Fahne
oder Rolle - unter Hintern zerquetscht


einzig der Leib mag's nicht lösen
mit ständig einzäunendem Hass
durch seiner Laster abnorme Form
unfähig wachsenden Gedeihens


sterbe mit Träumen auf Blumenlippen
in einem riesigen Wespenhaufen
umringt von der Musen Schwingen
und wahrhafter Leben Zaubern


© j.w.waldeck 25.04.2008

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Die schwarze Kirche - Teil I

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Früher empfand ich erwartungsgemäß menschlich.
Glaubte in meinen (er)Regungen durch Frauen glücklich zu werden.
Heute reicht ihre verletzende Schönheit, die gleich einer
geschändeten Kirche ihre gotischen Pforten voller Kerzen weiß,
die eine blinde Seele vergaß, wo Tränen und Leid süß schmecken.

Die Abendsonne funkelte rötliche Liebespfeile
durch die gotisch - floralen Fensterdome,
deren Schattenmorellenfarben nackte Elfen und Seerosen in
verzückten Glasmalereien offenbarten.

Die Stuckfenster und Bögen verliehen dem kleinen Saal
etwas feierliches und der kleine Springbrunnen mit Rotwein
erwartete aus dem Munde einer Muse,
den erquikenden Kuss berauschender Sinne.

Der wahre Kirchenhort öffnete sein Paradies um Punkt mitternacht
und herein strömten Freunde, Gleichgesinnte, Künstler, Visionäre, Heiden,
Outsider und weiß der Teufel noch wer.

Mädchen mit schwarzen Lippen, milchreiner Haut und glühenden Augen,
lächelten ins blühende Blumenlicht dicker Kerzenstatuen.
Black Metal Klänge und Klaviereinlagen ließen die Hallen
akustische Nordwinde erzeugen.

Die Seitenschiffe der einst leerstehenden Kirche,
waren komplett zu Liebessälen umstrukturiert.
Blumen in allen Farben blühten einmalig unter den Tritten der Gäste,
welche in Marmorwannen, gefüllt mit Rosenwasser
sich vergnügen durften.

Die Bedienung trug Masken und durfte mit ihnen tun, was sie wollte,
solange es aus freiem Willen geschah.
Gelage umkränzte die schweren Kerzenhalter und von elbenverschlungenen
Schlussteinen, rankten aus Dornen gesponnene Rosenkranzleuchter hinab,
zu dem schüchtern erröteten Ambiente der Sprudel-Weihrauchbecken.

Wir hatten die Ordnung der Gebetsbänke zum Knien beibehalten
und man konnte mit samtenen Gehängen unter sich bleiben.
Das Hintergrundgeräusch leise kichernder und seufzender Stimmen
wirkte anregend, wie das leise Klingen der Kristallpokale oder das nasse
Lustgefühl sich begegnender, liebesdurstiger Leiber.

Aus den Wänden beugten sich verzückte Engel, die aus offenen Herzen
rötliche Wasserstrahlen bluteten, durchsetzt mit Blumenblüten...
Für hingebungsvolle Gäste, die nicht bloß an den Seitentischen
zusehen wollten, sondern sich in eines jener Muschelbecken
zurückziehen gedachten.

Das linke Seitenschiff umfasste zur einen Hälfte einen Tanzsaal mit
schwarzen Spiegeln und kleinen Alkoven, zum Kennenlernen,
mit Netzzugang zu der Privatbibliothek des Hauses,
wo auch Werke unter Vertrauenspasswörtern einsehbar wurden,
die einen zweifelhaften Ruf genossen.

Der vordere Bereich des Seitenschiffs barg Räume
für besinnliche Gemüter, im Muscheldesign,
bekleidet mit römischen Liegestühlen, umflossen von
schwimmenden Früchteinseln und Erfrischungen.

Die vierte Dimension des unteren Gewölbes,
welches über den Keller erreichbar war,
verschloss sich menschlichen Sinnen
und wir arbeiteten noch daran in den Tiefen, den Wesen
der ewigen Metamorphose alles zu bieten,
was ihre kosmische Genese beschleunigen mochte.

© j.w.waldeck 2009

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Sommersprossen

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das Mädchen das nur Steine fotografiert
beleckt von Küsten und schäumendem Meer
das Mädchen mit den Sommersprossen
die von Küssen träumen
welche die weiße Haut sehnsüchtig bemalen


grünblaue Smaragde wie atmende Wiesen
unter blauem Himmel wo Schwalben singen
wenn aus deiner Regenbogenwelt
deine heimlichen Träume bloß Wellen sind
im Azurspiegel nimmersatten Meeres


blaue Felsen scheinen Muscheln mit Riesenperlen
das Schuppenkleid einer Meeresnixe
die ein Landbewohner nie lieben darf
Himbeerlippen die Sonne bringen aus ultramarinen Tiefen
welches dein Herz entpuppt zum Schmetterling


die Bootshäuser sind rote Fahnen im Schnee
die Sonnenuntergänge deine meergetauchte Zunge
die Wolken weiße Lampen unterm Himmelbett
die Baumspitzen Wimpern die ins Blaue blinzeln
die Kaffeebohnen Lustnischen für weiße Milch


denn blaue Augen sind Tränen der Seele
unter weizengelben Feldern Halmenwiegen
weil ein Stern zu kalt geworden ist zu strahlen
doch sternförmig ewig MEER offenbart
wo alles Licht strahlende Schwingen auflöst


das Mädchen welches sich kleine Herzchen
auf bebende Lippen klebt - wie rote Rosen blühn
die ihren Kopf abgeschnitten wissen
bloß zum Küssen - zur Hingabe verdorben
das Mädchen mit den Sommersprossen


© j.w.waldeck 2009

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Plastische Chirurgie

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verständlicher Frauenwunsch...
der kolonisierte Mond
verlor seinen Zauber
in Sicherheit Er:Wartung und Vereinen

die eiserne Jungfrau verschließt
ihren VERNAGELTEN Leib
mit Schuld und Vorwürfen
dein Wesen zu löchern

nach Arbeit Kinder und Lebenskopien
belügen sich ERREICHTE Träume
und verkleiden sich
in geheiligte vergoldete Gewänder

vor soviel gekreuztem Verständnis
werden Lügen mit Verzierungen aus Eis
als sauberes Leben genommen

glückliche junge Körper
Extase Höhepunkt und eine Ewigkeit
gebunden an ausweglose Furcht

ALLEIN auf das Schöne fixiert
ein fauliger suversiver Haufen
unter genetisch eträumten Masken

indes Männer vom selben Leib gesättigt
in Gedanken verborgene Freuden erkunden
der Eherfrau Blumen schenken

lächeln abgeschnittene Köpfe -
gebrochene Herzen die BINDUNG suchen
durch Besitz ohne in Freiheit zu fühlen

© j.w.waldeck 2009

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Verbotenes Flüstern

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die essentielle Welt hat nichts gemein
mit der Sehnsucht der Flügel
welche Delirien fächeln

Schmetterlinge träumen auf fremden Blumen
einsame Liebschaften die verwelken

es spielt keine Rolle wie lange eine Blume blüht
... ungeküsst vibriert selbst das Meer nicht ...

andere erbrechen leere Worte und beweinen sie
in unbekannte Mäuler weil sie nicht berühren

verloren ist die Welt auf ewig nicht
bloß der verwirklichte Traum zergeht berührt

wünsche ich die Sterne deiner Brust zu saugen
atmet wahnsinniges Sehnen dein Wesen

oder um Fotos bittend in gestreiften Strümpfen
die Lippen offen - noch feucht von der Liebe

jeglicher schuldiger Illusion enthüllt
auf das ich dein Tränenkuss schmelze

wenn die Schatten auf deinen träumenden Lidern
bloß Wortschmetterlinge spiegeln


© j.w.waldeck 2009

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Ein geschlossenes System überlebt

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vorläufig nähern wir uns der unheilvollen Idee

Machina Deii
aus Partikeln und Variablen der Werdegänge
mit redundanten Stadien
und sekundären Wiederkehrern


nichts beinhaltet Wert ohne
die Zeitschiene der Konturen
des Versagens


Drahtzieher - ebenfalls manipuliert
abgeladen auf einer Wassermühle
ideo l o g i s c h e n Deliriums


die Attraktion des Vakuums
transformiert den Verfall
eigener (selbst)Vergessenheit
in eine beeindruckende (ab)Richtung


allein übertreffen wir die Lichtgeschwindigkeit
und dann! erfinden wir neue Geschwindigkeits=Thesen
oder scheffeln Kohle
aus den platzierten Schäden


in Konsequenz: Auslöser der Notzustände
sind wir nicht nur Gefangene
einer Ordnung des VerWERTeten
sondern stolz OBENDREIN
auf krumme Rücken durch Verhaltensschulen


damit wir die Ellbogen gebrauchen wissen
- tötend für vorgesetzte Premien
unterzeichneten Versicherns

VORBEREITET
wie ein Ochse im eigenen Saft und Obdach
unter dem vorgesetzten Joch der Schulden
mit Stolz ausgewrungen ohne Sinn


wiederholend ... den erneut erfundenen Gott
dem es allein nicht zu existieren gelingt
im dauerhaften Zustand rein zu sein
auferlegt unter Interessen...


uniforme Zuchtfarm
akklimatisierter Symbole


entrissen der multiversellen Freiheit
wahrhaftiger Vielfalt


Philosophical concept and utopistic plot fully reserved!

© j.w.waldeck 2009

Please do not USE anything of my work!

Tanz der Seelen wenn sie sich berühren

.

der erlesenste Stoff
aus dem wahre Träume gewoben
besteht aus unerfüllten Träumen
niemals irdisch tot

deine Vollblutlippen
von der Liebe
sind Mohne mit Herzen aus Flammen
welche die Tränen göttlicher Sonne trinken
wen sie vor Sehnsucht aufreißen

natürlich - das ich Wildblumen liebe
wiedergeboren
unter den säuerlichen Tropfen
der Schattenmorellen

blutend unter kleinen Bisswunden
mit denen du Herzspuren versüßt

wenn rote Strähnchen
am bleichen Halse
deinen zärtlichen Atem streicheln

jener Weihrauchschalen
weiß wie Schnee unter der Bluse
wiederbelebt als errötete Rosen

weist mit magischen Runen
dein Füßchen
bis mein Mund
dich wahnsinnig erfasst

dich zu trinken
flatternd in die Ewigkeit
um dir Zunge Harfe
Licht und Mond zu sein


© j.w.waldeck 2009

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Gesetz der funktionellen Materie

Derivat .I.

geboren unter einem dunklen Stern
dessen magnetische Pole
die gesamte Konstellation verkehrt verrückt
schädlich einer unendlichen Welt


trennt mein Fleischkokon mich von der Welt
der Sterblichen mit ihren fixierten kalten Augen
für unbewegliche Konturen
die Geometrie zu erhalten

der Ästhetik - reflektiert in Hälften
und alles Vollkommene innig Glückliche
sprießt
erblüht! als ein Nichtwesen
außerhalb jeder natürlichen Ordnung


und so ersehne ich vergeblich
und erbricht jenes Quellherz
gleißend
tragen tausende junger Sonnen meine Träume
immer weiter


und sie werden Namen und Aussehen vergessen
Lügen zusammen=gefügt aus Prahlereien


für ein ganzheitliches Universum
wo nur die Sterne überleben vermögen
das Unendliche die Ideen und Schöpfer
und der Rest erblindet mit dem Meer ...


© j.w.waldeck 2009

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Ultimatum an die Menschheit

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das artikulierte Abwasser sammelt
seine gedunsenen Füße
im kranken Erröten

weißer Schleim
entzieht man halbtoten Greisen
welcher rotzig in großen Kübeln
wie unschuldiges Sperma glibbert

als ob die tote Seele eine Chance wittert
ein einziges Mal die Welt der Instrumente
zu entweihen

...
sie wachen niemals auf!
das Blockadesystem vegetiert
in sich verschlossen...

keine Anschläge auf Milliardäre
deren nahrungstoxische Fabriken
passive Zombies züchten

Klimakollaps und Betonwüsten
im Sinne der Unter=Gangs=Profeten

wieviel Profit wird diese Not entwerfen
weitere zweitausend Jahre vom Monde
eine Welt zu erpressen?

niemand will kämpfen - bloß warnen
Verständnis ist das Massengrab der Blinden
die niemals heraus finden

selbstoperierende Zellen
gegen Kartelle
die unter Obama ihre Lobby
im Senat verdoppeln

seht ihre Taten
und glaubt nicht bezahlten Worten

...
die Farben des Ozeans sind menschlich
die Wellen des Schweigens unendlich
die Seele des Horizonts
eine einzige tote Linie


© j.w.waldeck 2009

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Das Unerträgliche

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eine schafhirnige Rinderwahn=Kuh
wer Kirchenbauen herrlich münzt

Edda heißt der Einklang der Natur
kosmisches Vibrieren der Kräfte
entsprossen der erblühten Seele

wer fremder Religion huldigt
- verhüllte Mumien schön findet
die Bibel Abrahams des Kindschlächters
der Lämmergeist Selbstgerechter

- glaubt an die Erde als Weltmitte
und fürchtet die Geistelite

opferbereiter Herden=Durchschnitt
Wüste statt individuellen Wäldern
gläubigen Hochmutes Endsieg

solch Osterinsel-Syndrom
darf niemals weiter Kinder entweihen

entfernt organisierte Religion
aus Schulen und GEMEINden!

freie Wahl mag Erwachs'nen zustehen
alte Vorurteile erneut beleben

© j.w.waldeck 2008

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Über mich

Mein Bild
www.waldeck.deviantart.com www.myspace.com/artnexus.com

Die Affinität zum Ungehorsam einigt uns