Donnerstag, 16. Dezember 2010

Entrinnen

.

Straßenbegräbnisse

wehende Eilzüge

schwarzer Tücher



nirgendwo ist überall



Gewänst gespannter Anzüge

Gespinnst gespannter Lüge



Getränk perlt im Geiste

mach mich hier lustig und entgleite



warum soll diese Kloake

das Blut neuer Kinder saufen?



gesteinigte Hakensonne beschneit

deutsche Betonstädte



erpresste Gemüter

verwichste Gesichter

Bierlaunen mit Biernachwuchs

Erfolgstaufen mit Bierbauchdurst



der Eiter deiner Muttermilch

vögelt im Morgenkaffee

sein ewiges Wiederholen

von Stars & Stripes



ich kann diese feuchte Placenta

von Ziegenschwestern gefressen

auf neidischer Netzhaut sehen



von Raab Pocher unter+haltsam

MODEratorisch verseucht



alle verstümmelten Reize

bleiben unersättliche Geschwüre



warum stirbst du nicht

im Kranken

wähnst du dich unbefallen?



© j.w.waldeck 03.02.2010

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Sonntag, 12. Dezember 2010

Massenimmunität durch Liebe

.

Maßlose Schriften überließ ich dem Dunkel der Phantasiebetrachter,

ohne je meinen Gedanken Lebensraum einzugestehen.

Womöglich die wertvollsten Kunstwerke, weil nur für den Augenblick

und in meinem Erinnern vorhanden.

Ein paar Wesen scheinen selbige so sehr zu mögen, was den

Wortrest anbelangt, das ich nebst berühmten Schrift=Stellern

genannt werde.

Dies ist wahrlich beklemmend...

Verantwortung war mir immer drückend erschienen, da aus

dem Erwarten anderer rasch ein enges Gefäß entstehen könnte,

doch bislang ist dieses Gefühl nicht eingetreten.

Verwandte werfen mir vor, selbstvergessen uns von der Außenwelt

zu isolieren.

Was bitteschön ist denn so wunderschön an rotzigen, matschigen

Stadttagen, mit rotzenden Halbstarken die ihre Raucherlungen

vor deine Füße entleeren?

Unfassbar, wieviel Schleim ständig ihren verseuchten Kehlen

entströmt und dann diese billige Robotermusik aus ihren

Mobiltelefonen oder die sich schubsenden, keifenden Omas.

Wenn das Gesellschaft ist, so will ich der Virus sein, der euch

nihiliert und mehr auch nicht.

Nein, wir vergessen durch uns bloß alles Überflüssige und

Gefühlsarme.

Träume brauchen Geist zum Reisen wie Luft zum Atmen.

Du schläfst gerade und die nackten Füßchen kuscheln sich

aneinander wie zwei Mäuschen in ihrem trauten Nest aus

Taubenflaum.

Dein Schlaf ist rein wie deine verträumte Seele eine Blumenwiese

ist, auf der ich einschlummern vermag, weich gebettet und mit

dem guten Gewissen, das jede Blume um mich herum nach

Liebe duftet, nach endloser Hingabe und süßem Honigtau.

Die ökonomische Waffe durch niederfrequente, aggressive

Importexemplare lähmt nach dem Plan der Freimaurer die

europäische Widerstandskraft, welche nun ausreichend

beschäftigt ist.

Der globale Überwachungsapparat mit seinem neuesten

Lobby-Produkt Osama scheint allmächtig.

Die Sprache der Menschen klingt wie die Toiletten-,

riecht wie der Abfall chemischer Designnahrung, die sie täglich

undifferenziert schlucken, weil von Promis so vorgelebt.

Die Investitionen der Börsenspekulanten vor dreißig Jahren

in Gen=Soja tragen Früchte, besonders seit dem

Vegetarier-Veganer Boom, der Pflanzenfressern ein besseres

Gewissen einredet als jenes der Fleischesser.

Dabei hegen Pflanzen nachweislich genauso Gefühle und

Regungen wie Angst, bloß gänzlich verschieden geäußert.

Es wird zur großen Abkehr vom natürlichen Dasein gerufen,

zugunsten einer designten, abhängigen Umwelt, die nach

ökonomischen Fesseln funktioniert und in der Zwänge und

gestiftete Notlagen die Massen und Kontinente in jene

Richtung drängen, welche den Verursachern globaler Katastrophen

genehm ist.

Die neue intellektuelle Alternative zu den fehlenden Kriegen

in den westlichen Ländern...

Wer im Kapitalismus erfolgreich Posten bezog, hat alle Werte

verkauft und längst an der Gesundheit und dem Schicksal Vieler

für sein Eigenwohl gesägt.

Die Verantwortung auf Gesetze und Vorschriften zu schieben,

ist vor allem für Bürokraten sehr attraktiv, die auch früher in den

Nazi-Büros und anderen Respressions=Systemen für die nötige,

brave Organisation sorgten.

Wenn du träumst, lächelt dein Mund und die Engel hassen

uns im Himmel, das wir ihrer nicht bedürfen.

Deswegen muss der Tod eintreten doch dies ist nur ein Portal.

Das Leben macht mir Angst, denn es ist ein achtloses Werk=Zeug

blinden Mehrens, dessen Ziele mir die Freude verdarben.

Wenn der Zufall nicht so sehr die Vielfalt beschleunigen würde,

und so die Chancen auf die wahre Absicht erhöhen würde,

wäre ich gerne daran interessiert, ob es möglich ist,

ein komplettes kausales Universum vorzubestimmen.

Das Leben als Aufziehuhr ist ein Traum von Psychopathen,

deren Machtgier schulisch gefördert wird, im Duckmäusertum,

durch Zugehörigkeitsgruppen und miesen Absprachen.

Bloß eine weitere Ebene, welche in ihren Grundzügen genauso

primitiv abläuft, wie die geächteten Regeln einer Ghettoband

voller Crackdealer.

Also, bleibt mir mit eurer Welt vom Leibe oder ich stopfe

einen Tennisball voller Insektengift in solch ein Maul,

bis das eigens Erbrochene den Rest erledigt.

An Betonbauten, Einkaufspassagen oder Nachtclubs haben jene

Interesse, die so fern vom Leben sind, das der Tod

bloß ein Erlösen wäre, das Erinnern wahrer Unschuld

wachzurütteln...

Wo Wiesen ohne Genmais und Kozerne ihre bunten

Wildblumen und Heilkräutern dem Wiegenlied des Windes

anvertrauen und große Mohne wie Flammenherzen

auf die liebenden Lippen eines Mädchens warten,

zu erblühen.


© j.w.waldeck 30.01.2010

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Samstag, 4. Dezember 2010

Sternengeschick

,
gelbe Gallenherzen

auf den Kohlenlippen krummer Krummen

es regnet Bluthände verzweifelter Segen

gereift unter Gottes Flammenblicken

keines Menschen würdig

unter plumpen Tretern

fortgefegt von eifrigen Besen



manch totes Insekt

rollt sich darin zum ew'gen Schlafe

- süßes zuckendes Etwas -

und empfängt die paradiesische Strafe

zu vergessen

wozu es atmen musste



hört auf mich zum Guten

abzusTEMPELN

nach mir zu suchen & lieben

es ist zu spät denn ich wurde getötet

lange bevor ihr denselben Atem empfingt



dessen Schmerz euch züchtigt

und grenzenlose Wünsche entfacht

einsam wie die Nacht

vollgespickt mit totem Licht

eines Sternes der innig zerbricht


© j.w.waldeck 19.02.2006

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Sonntag, 24. Oktober 2010

Allein das Kapital ist frei

Werbung gewann

den kalten Krieg

- scheinbare Vielfalt -

geschmacklose Viskose

fantastisch verpackt



im Trauerland

sind Menschen ohne Betten



viele können sich keine

Bibliothek leisten

oder kaum lesen

und nisten in engen

Taubenschlägen



ohne natürliche Instinkte

industriell abhängig -

geschmacklos abgefertigt



dies seid Ihr und stolz

wollt ihr sein auf dieses Land

ohne Verstand



wie es die Großeltern waren

darauf läuft es hinaus:

stolz wie braunes Latrinenholz!



doch schlimmeres als Kot

recycelt zu verdauen

und auf Pritschen schlafen

in stickigen Zimmern

mit McDoof zum Sonntag...



kein Urlaub keine freien Wege

die ohne Geld in Wahrheit

Gitter bilden: aus Rechten

für die Reichen mit Job



ja! - bleibt bei eurem Stolz

wie der Ochse bei seine Joch

und pfLÜGT euch alle Floskeln

tief in die Gehirnrillen



das ihr fortgeschritten seid

frei zu wählen:

ohne Be s t i m m e n


© j.w.waldeck 10.02.2010

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Dienstag, 5. Oktober 2010

GEZtapo - Anti GEZ

der Gebietsleiter zu Besuch
klärt Privatleben zum offenen Buch
zahlen wirst du selbst im Rollstuhl
für erzwungenen Konsum

trägt ungefragt deinen Namen ein
mit Gebühren für sein Programm
rechtlich stehst du ganz allein
Kunde wirst du lebenslang!

das Monopol auf Information
macht PC-Nutzer zu Verbrecher
Kranke und Arme ohne Lohn
hetzen die Vollstrecker

Journalisten müssen schweigen
langjährige Prozesse zensieren
Steuergelder decken Eintreiber
die Kulturterroristen dienen

öffentliche Rundfunkanstalt
für ermittelnde Staatsgewalt
millionenschwere Feudalherren
mit Rede- und Begriffssperren

kein Privatraum und kein Recht
auf freie Meinung verbleibt
das Propagandasystem wächst
indem es Inhalte vorschreibt

GEZ wacht über dem Volke
Sender bestimmen ihre Zuschauer
Medien ohne Medienkontrolle
einer Diktatur der Mauer

Heere von Anwälten verbieten
jedem Munde freie Worte
geheime Ermittler spionieren
Netzzensoren sanktionieren

eine Rundfunkanstalt für's Wegsehen
die unliebsame Begriffe ahndet
Infos verbietet ihrer Vorgehen
und nach neuen Nutzern fahndet

Gesinnungshygiene verpflichtet
ein ganzes Volk steht auf Empfang
die Rundfunkfreiheit vernichtet
den Datenschutz im Feindesland

einen Briefkasten besitzen
zwingt zu keiner Zeitschrift
für Empfangsgeräte entrichten
ist Monokultur mit Inkassofrist

per Rasterfahndung isolieren
Zugänge durch Abgaben filtrieren
mit Zwangsverfahren und Beugehaft
zur Desinformation der Gesellschaft!

ohne Wettbewerb der Meinungskultur
gegen eigenständige Identität:
Audiovisuelle Image-Diktatur
als Wort-zum-Sonntag Gebet...


© j.w.waldeck 2010

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Montag, 30. August 2010

NaNaNa Nazis

woher du kommst und warum hier
in Deutschland ist dies wichtig!
im Ausland distanzieren sie sich
vom Völkischen geflissentlich

wenn keine Identität -
dann national
zu wehenden Fahnen und Parolen
Konflikte schüren
im Herdenmarsch
sich Würde im Volksstolz holen

Arme ausgrenzen –
auf Unterschiede weisen
Minderheiten
zum Sündenbock verklagen...
und wie ihr aufspringt hasseslaut -
zeigt!
wie sehr ihr einen Führer braucht!

wem's nicht gefällt der solle gehen
und dies macht euch zu Nazischweinen!

dürft überall von Heimat reden
bloß andere mögen stille schweigen

denn Preußen sind niemals braun
und auch die Nazischlampe heut
bekam 'ne Ohrfeige mit Luftzug
und all die lieben rechten Leut's -
die sahen stille zu!
denn merkt euch eins:

von zehn Säuglingen
sind neune unrein
und bald schon ist es scheißegal
woher wohin
und welche Meinung dein

die Erde vereint sich gegen Grenzen
bloß alter Hass bleibt national...

und dies macht euch zu Nazischweinen
drum fühlt euch angesprochen
deutsches Vorrecht zu beweisen

ein Volk der Richter und Henker
die Nestbeschmutzer aufdecken

dies alles findest du
in deutscher Eintracht:
keine Nazis!
bloß Mittäterschaft...


© j.w.waldeck 2010
.
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Sonntag, 22. August 2010

Exitus Mundi

Körper Geist Seele Kontrolle…
sie küsst schwarze Rosen
wie eine Madonna Blutstropfen
.
spreizt ihre Beine auf grünen Rasen
ent:spannt ihre Brüste und träumt

.
..
kein Bedürfnis
mein Wert zu beweisen
das Diener-Sklave-Gottesspiel
ist ein Programm!

.
.
ich kann deine rot-verwischten Lippen
nicht mehr sehen und wissen
das nicht meine Küsse mit letztem Hauche
an ihrer Erdbeerzunge nippen
.
das halb hochgesteckte Haar
leicht verwischter Liebesnachtaugen
mit dem Fick-Mich-Doch-Blick
machen Kopfschuss=verrückt!

.
.
Körper Geist Seele Kontrolle!
.
ihre Finger deuten zur Wange
als streiften sie süßes Fleisch
von einer Äthermaske
.
der schwarzgeschminkte Mund im Wahn
- Onyxaugen die niemals vertrauen
.
gib ihr einen (ab)Grund zum Lachen
wenn sie gelangweilte Lippen kneift
sei ein Witziger mit einem Harten
oder verklemmt sensibel und steif
.
.
!…Obduktion…!
.
dies ist kein Beautiful-Sexmatrix
Unter=Haltungs=Kokon!
.
dein Geist ist nun läufig
also darf ich mit ihm ficken
.
dein Wunsch nach Besserem
in Schande konsumiert
.
das Offensichtliche im fremden Spiel
verheimlichte Morde an Zivilisten
Waffen liefern & Kriege investieren

.
.
laufen deine Aktien gut?
pumpen sie frisches Kinderblut?
.
wie oft hat das kleine russische Mädchen
im Puff deine Wichse geschluckt
als du die Hostie auf der Zunge herumdrehtest
und dem Priester den Bettelhoden
mit Almosen aufblähtest
auf das dir vergeben wird – weiter oben?
.
alle Nutten außer Mammi!
.
kauf dir neue Ballerware
World Of Ohnmacht Avatare
für den kleinen Gehirn-Dummy

.
.
Achtung vor deinem Auto – deinem Handy
deinem Statusbüro – vor deinem Geld welches
das Elend verwaltet zu deinem Besten
.
vergewaltigt von Updates Twitters
Komissionen Richtlinien Wettbewerben
brennt die Welt der verlorenen Freizeit

.
..
hört ihre Worte aus Laut=Sprechern
aus Sendungen aus E=Missionen
aus vorteilhaften Gesetzen gespeist:
.
dies ist Propaganda! einstimmiges Wiederholen!
jeder Satz auf deinem T-Shirt ist ihr Vorsatz
jedes Wort das du ihnen glaubst
ist zu deinem Schaden und zu ihrem Nutzen
.
hörst du irgendwas außer deiner Angst lodern?

.
.
die Illusionsfabrik bringt Alice im Wunderland 3000
jetzt nur noch mit virtuellen Personen
alle glücklich harmlos und garantiert blendend!
.
warst du in allen Filmen?
war es das Schönste was du mit deiner Frau
am Wochenende erlebtest?

.
.
deine unheiligen Meister kennen dich ganz genau…
.
Rudi Dutschke ermordet und heute Konzern-CDU
mit HartzIV-Überwachungs+Verwaltungs-Diktatur
.
Joschka Fischer – sein 68er Freund…
nun sieht in sein Steingesicht und ihr wisst
was zuviel Macht ausmacht wenn sie auffrisst

.
.
Schmerzrausch kommt!
wir sind die Krankheit eures Wohlstands
wir können nicht stillstehen
und fallen beim mitgehen
.
Lebens=Aus=Schnitte!
.
verfaulte Altersheime!
.
die Verstandesmangel
im Erfolg konzentriert
.
das innere Reich zerstören
das Äußere verschönern
.
wo wir Worte festhalten
halten sie unsere Worte fest
.
wo wir Bildern vertrauen
helfen wir Vorbilder erbauen
.
jeder Klang ist falsch der übertönt

denn er ist absichtlich schön
.
Flucht nach vorn ist Redundanz
Flucht nach vorn ist Profitkreislauf
Flucht nach vorn ist virtueller Reichtum
Flucht nach vorn ist (aus)Verkauf
von Dingen die nicht existieren
.
.
kapitalistische Re:Legion
.
das Licht errettet alle wie versprochen
.
glaubt den vernetzten Priestern
.
unter Abhöranlagen Privatkassen
Datenüberwachung und Biokarteien
glaubt an: alle Macht dem Volke!
.
glaubt den erlaubten Büchern
Schrift g e l e e r t e r
.
glaubt den gutbezalten Professoren
.
.
glaubt an Körper Geist Seele
K o n t r o l l e !

.
Philosophical concept and utopistic plot fully reserved! .
.
© j.w.waldeck 2010
.
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Dienstag, 13. Juli 2010

TRIPTYCHON

Lust ist Gottes wahrer Grund
für diese orgasmischen Zyklen -
Dasein mehren und sich verlieben...

mit Unschuld spielen
sich scheinbar zieren
wer kennt dies nicht?

Herzblut vergieße ich
niemals für Versprechen

die gewundene Welt des FürundWiders löst sich auf durch die Gliederwelt
jeder neuen Erschöpfung und findet kein Ende in den Lügen sinnlicher
Ko K e t t e r i e die einen Mann zum anHänger degradieren

die Seifenopern mögen reinigen ansonsten den Schmutz ihrer
Andeutungen behalten um die Haut makelloser Einsamkeit nicht
zu stören wenn ihre Schönheit ungenutzt verwelkt

die Freude am Vergehen
ist die Seuche am Leben
wen schmerzt dies nicht?

Gott ist nicht tot für die Vögel
heißt es - doch selbst Gott würde dich v....
bevor deine Anmut ihn langweilt

der Verfall bezeugt seine Angst
das eine Menschenseele zu mächtig gedeiht

...
unter zu vielen Menschentritten
gerät schmutzig der Schnee
wie die käuflichen Seelen
deren Absichten vergiften

...
durch weiße Schwanhallen
Melodien erschallen
ferner Freundinnen
und aus den Fenstern
der Nacht
schwebt blauer Nebel
ins Gemach

du weißt nicht
was dies Fieber soll
am Ende des Korridors
brennt Licht
und der opalgeformte Saal
birgt diesen Lotusstern
mit lauter roten Blüten
und Engelleibern
zum verweilen

Violinen sind Wesen
aus gesponnenen Seelen
deren Atemzug
durch die dunklen Äste streift
bis der Mond
Schneeflocken weint

wir ziehen
durch Städte und Dörfer
doch hier zuhause
überleben nur
die Liebenden der Zeit
und dich abstrakte
Liebhaberin
dich nacktes Leid!
berühre ich
wie eine Sonne
Blüten weckt
vom dunklen Traume

du weißt nicht
was dies Fieber soll

am Ende des Korridors
brennt Licht

doch öffne deine schönen
Lippen nicht!


© j.w.waldeck 2010

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Dein blühender Schoß

...blutet was er verheimlicht barg

ihr Antlitz hinter einer Engelwolke
verschleiert die silberne Eismahd

beschreitet ein neuer Krieger
den alten Königspfad
welcher in Wäldern atmen sollte

Neumondschnee
schlummert auf stillen Gräbern
Kinder des Lichts
liegen darauf wie Federn

ein Strahl tastet über die kühle Stirn
und haucht ein Stern von einem Sinn

kalter Lichterflug welcher Pollenerde küsst
die erfroren ihren geschändeten
Leib beschützt...

liegen hier Seelen aus Zauberseen
und sehen Unsägliches auferstehen

Erdennacht hält ihre finsteren Zügel
dem Mond hinter der Wolke
entwachsen Flügel...

sein Antlitz bittet nicht
auf euren Pfützen
sein Auge zittert nicht
auf abgegrasten Wüsten


wisst ihr was wir sind
könnt ihr's verkraften
die Seelen blind
die Mäuler falsches Lachen?

das purpurne Kleid
längst erschlag'ner Lämmer
protzend vor fremden Larven
deren Ideen verdarben

küsst ihr gefrorene Mädchenwangen
kleiner Sterne
die vom Himmel tanzen


© j.w.waldeck 2009

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Freitag, 12. Februar 2010

Konstellation der schwarzen Sphinx

.


ewiger Winter retuschiert das Vakuum

ein kosmisches Schachspiel
verlockt Träumer zu bewundern

das sterbende Licht mit ihrem Leben
zu erfüllen

deine Samtlippen
sind ein Nachtschmetterling
dessen Pfauenaugen stolz und wunderschön
bloß auf dem kalten Rücken seiner Sternflügeln
deine Existenz erwidern

dein funkelnder Blick wirft sich hinein
mit seiner ganzen Seele
und labt sich am marmornen Mondenschein

ihr verwitwetes Weltall
durch katatonische Kälte verewigt

ihre verschleierte Tiefe
durch vermählte Nacht unendlich

ist's das Elfenbein deiner Schultern
die aus perlender Unschuld
kaltes Leuchten schauern?

- dein behandschuhter Unterarm
dessen schachbrettartiges Muster
bloß dein Verlieren begehrt?

ohne dein inneres Licht
verfällst du schwarzen Seelenbrunnen

ein Schicksalsfluch!
unheimliche Geschwindigkeit
lautloser Wasser

es gibt keine Gewinner
belohnt ihr Todeskuss


© j.w.waldeck 02.01.2010

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Der Tod auf Raten

.

Schadenfreude und ihre ergebenen Schicksalsgläubigen!
Selten triffst du ein Land mit mehr Schadenfreude als es hiesig grassiert.
Amerikanischer Wirtschaftszynismus gepaart mit mangelnder Identität
und Kulturverdrossenheit.
Geschimpfe über Politiker, die zwar wirtschaftlich austauschbare Nullen darstellen,
aber insofern sehr wohl zählen, da sie auf der Klaviatur eurer Gefühle
herumklimpern.
Warum noch arbeiten? heißt es immer wieder.
Als Arbeitsloser geht es dir doch besser und als Sozialschmarotzer zahlt
das Amt deine Wohnung.
Lasst doch alle für 1 Euro pro Stunde arbeiten und zwar wie es den Ämtern passt.
Billigere Arbeitskraft gab es seit langem in Europa nicht, seitdem der Feudalismus
abgeschafft wurde.
Das die eigene Leistung dabei dauernd herabgewertet wird, interessiert den Deutschen
nicht.
Hauptsache, dem anderen geht es schlechter!
Diese Angst wird durch die Medien endlos verstärkt und ja, es gäbe ein Abwandern
der Industrie nach Billiglohnländern.
Die würde es auch geben, wenn ihr für ein Euro die Stunde arbeiten würdet, da solche
Konzerne sich politisch schmieren lassen und von Regierungen „gelockt" werden,
unter noch günstigeren, lebensverachtenderen Konditionen zu produzieren.
Kein Politiker setzt Steuervorteile für landestreue Firmen durch.
Warum nicht?
Ach ja, den Sozialempfängern geht es noch viel zu gut und Arbeitskraft,
Arbeitskraft sollte als staatlich erzwungene Straftätigkeit mit permanenter Kontrolle
das neue Eigentum „Billigmensch" verwalten.
Eine traumhaft moderne GeSELLschaft! findet ihr nicht?
Und wenn es um billig geht, da schweben mir so paar einfache Gedanken vor.
Reiche sparen nicht!
Bloß arme Idioten sparen, denn Reiche wissen, das Geld fließen muss und wo schon
so wenig Rücklagen bestehen, das sie kaum noch für die Ernährung reichen,
da ist Sparen bloß eine Alltagsflucht, die letze Würde des Leibes aufzugeben
und sich mit Genmüll und Designnahrung vollzustopfen.
Die Sojaindustrie mit ihren Ersatzpräparaten arbeitet seit fünfzig Jahren darauf hin.
Doch wer kennt schon noch die natürlichen Produkte, wenn der Geschmack seit
Kindesbeinen dermaßen verfälscht wird?
Doch inwiefern Politiker keine Ahnung von der Welt haben, die sie weiter
im Sinne der Industrie mitzerstören, wird daran ersichtlich, wieviele dieser
Ewig-Gut-Leben-Wollenden an Krebs erkranken, weil sie das Gift selbst
schlucken, das sie im Nichtwissen, doch im Sinne der Rothschilds und Konsorten
dem Volke verabreichen.
Gifte, welche den Körper toxisch erblinden lassen, bis die Seele erkrankt, so das
sich eine unfassbare Passivität, ja ein schicksalsergebener, religiöser Gleichmut
ausbreitet...
Gestern führte ich ein Gespräch mit einer Herdenchristin, die zwar sich ständig auf
Gott berief und sonst nicht der Kirche dienen wolle, aber auch nicht auszutreten
bereit war.
Warum denn nicht? Sie unterstütze doch die Interessen alter Lobby-Seilschaften
und zynischer Konzerne?
Romantische Heirat, Kinder BlaBlaBla... aber sie haben ihre Tempel auf heidnische
Orte erbaut, mit Gewalt unseren wahren Glauben und unsere Identität genommen.
Ballern unsere Kinder mit fremder Wüstenideologie zu und sieh doch nur,
wieviel Geld sie besitzen, all diese Medien- und Fernsehsender ständig zu betreiben,
deren Floskeln Stagnation und Unterwürfigkeit gegenüber dem Missbrauch
der Macht beführworten....
Religion hilft im Kriege, Morden zu rechtfertigen, Religion ist der Grund,
das Massen ihre Knechtschaft dulden etc...
Egal, interessiere sie nicht. Sie glaube an Gott im Himmel!
Es klingt wie eine Aufziehpuppe, deren Argumentation einprogrammiert wurde.
Hohle Floskeln, die seit Kindesbeinen den Dummdeutschen daran erinnern,
in welcher Kolonne er zu marschieren hat.
Heil Jesus!
Ein Sandwich im Flugzeug hat mit der Erfindung des Lord Sandwich bloß den
Namen gemein.
E471 Emulgator, E170 Säure-Regulator, E300 Stabilisator, E412 Verdickungsmittel,
E322 Lecitin aus Soja mit E322 Antioxidationsmittel, E330 Zitronensäure, E250 Antiklumpmittel,
E325 Stabilisator, E450 Stabilisator, E451 Stabilisator, E301 Antioxidanzmittel,
E1422 Verdickungsmittel, E415 Verdickungsmittel.
Zusätzlich sind im Verzehr enthalten:
Quark, jodiertes Salz, Nitritpökelsalz, Glukosesirup, Gewürze, Rapsöl,
Yoghurt, Salz, Zitronensaft, Chilisauce, Mais, Kidney Bohnen, Tomatenpüree,
Zwiebeln, Zucker, Salz, Knoblauch, Aromen.
Nierenkranke werden von ihren Ärzten nicht umsonst gewarnt, kein Nitritpökelsalz
zu konsumieren, da nicht bloß giftig sondern auch krebserregend.
Diskussionen darüber mit Fleischern sind lustig, denn der deutsche Fleischer
weiß gar nicht mehr, wie ein Schinken natürlich reift und das die Farbe auch ohne
Nitritzusätze super bleibt und nicht strahlend rot sein muss, wie roh gebliebenes
Fleisch.
Doch der bleierne Gleichmut lässt seine Dienstroboter blind zugreifen.
Schließlich sind sie unbewusst schon dermaßen darauf ausgerichtet, zu sparen,
das zur Verseuchung der Umwelt für einen GNADENLOS EINWAND=FREIEN
Ablauf jedes Opfer gebracht wird.
Massenmörder wie Hitler und Stalin sind ein Dreck gegen Fabrikanten
und deren Familien, die seit dem zweiten Weltkrieg durchgehend Menschen
verseuchen und deren frühzeitigen Tod auf dem Gewissen haben.
Doch sie verfolgen und auf den elektrischen Stuhl bringen ist wohl nicht angebracht
in Ländern, wo harte Strafen für kleine Diebstähle bei kleinen Dieben im
Sinne des Rechts durchgesetzt werden.
Der Sinn des raschen Gewinns erfordert eine günstige Sterblichkeitsrate, am besten
noch vor dem Rentenalter der Arbeiterklasse, denn ab dem Mittelstand abwärts
spart man hauptsächlich am Kleingeld für die Konsumgüter des alltäglichen
Gebrauchs und hier schließt sich der Kreislauf.
Ab einer bestimmten Preisklasse, sind für die Wohlhabenden weitaus
weniger zerstörerische, toxische Zusätze beigemischt...
Und glaubt keinen Studien oder der Stiftung Warentest!
Es gibt keine unabhängige Einrichtungen im Kapitalismus.
Der Verkauf seiner Person und jeglicher Werte ist nichts schändliches mehr,
doch der fast alleinige Auftraggeber sogenannter unabhängiger
Laboratorien ist die Industrie selbst. Wer da nicht Eins und Eins zusammenzählt,
warum man auf das Geld seines Auftraggebers angwiesen ist,
der braucht sich über Studien nie wieder den Kopf zu zerbrechen.
Die Chance, durch das allmächtige Mediengitter als unabhängige Einrichtung
durchzukommen, ist gleichlaufend mit der eines unabhängigen Künstlers,
der in einer Gallerie der Reichen und systematisch Etablierten, seine eigene
Meinung ausstellen darf. Also nullwertig!
Dort werden Dadaismus und andere Ismen propagiert, die dem System
durch sinnlose Blödelei dienlich sind.
Als der Spiegel damals seine Hetzkampagne gegen den Black Metal im Sinne
der konservativen Interessen veröffentlichte, war mir anhand
der Halbwahrheiten und des schlecht- bis katastrophal recherchierten
Artikels klar, wie auch dort die Brötchen gebacken werden.
Ihr alle huldigt dem Jesuiten-Schulabsolventen Stefan Raab,
der neben Bully Herbig das Volk mit humorlosem Billiggelaber weichkocht.
Denn gute Filme verarschen kann jeder mit mangelnden eigenen Ideen,
aber scheinbar will man sehen, wie Meister Raab in jeder Diziplin
fast der Beste ist oder der Gewinner bleibt...
Sie alle sind die Todesreiter des Vergessens, welche durch das Erkranken
natürlicher Instinkte und der freien Vernunft, zu voller Blüte aufgehen.
Spendet ihnen Eure Lebenszeit und vergesst ja nicht: Hauptsache billig
einschmeißen und niemals den Markt durch eigene Wahl beeinflussen!
Schließlich sind die Verpackungen ja so stylisch und MODErator Oliver Pocher
isst es ja auch in der Werbung...

© j.w.waldeck 02.01.2010

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.

Black Metal Elegie

.

all die gefallenen Sterne
lächeln tödlich kalt
und der weiße Glitzermantel
der Liebe unter jungfräulichem Abendrot
wird hart und knirscht nach Tod

der Atem versagt empor den Schneeberg
- spitze Steine unter der Decke Gleichmut -
ein kleiner Fall und dein Knie
ist aufgeschlitzt und gequälte Muskeln
federn einen Rollstuhl

Auslese ist die Geliebte der Natur
und langsam friert meine Leidenschaft
bis ich befreit bloß meiner Seele folge
die zäh vor meinen Lippen treibt
nach deinem Worte - nach einem Weib

Schwarzmetaller feiern unterm Christbaum
hören Dark Tranquillity oder In Flames
doch beschmutzen meine elitäre Musik
mit harmloser Rock Hard-Metal Hammer Ideologie
gepuschte Bands - den wahren Sturm zu leugnen

all die gefallenen Worte
verbluten auf meinem weißen Schnee
doch keine Rotznasen die es besser wissen
erleben die verrauschte Waldnacht
wie Mondesdolche blutrünstig wandern

wenn du wüsstest was ich bin
könntest du dir so viele Lügen sparen
doch dann - als Schritte Ewigkeiten dauern
verlasse ich das unwegsame Gelände
wo keine Sterne - keine Weiten lauern


© j.w.waldeck 31.12.2009

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.

Die Schönheit der Hingabe

.

ein Irrlicht hofft mitten des Waldes

...der Arme Wehen schilfgebogen...

Funke der Liebe - zitternd ein kaltes

gierendes - stets gleiches Omen


Worte Worte Worte

öffnen weiße Seerosen

Eisblumen und trunkene Tote

gleiten zur Oberfläche... verloren


Liebe Liebe Liebe

wirft ihre Schleierwellen

Leben Leben Leben

glücklich zu ertränken


© j.w.waldeck 2008

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.

Asche des Phönix

.

die Augen Blicke
behalte so fern
sie würdig sind
zu schade
sinnloses EntTäuschen zu pflegen

solch Erneuern macht kaputt
was erinnerungswert sein sollte

Segen der Hingabe
kein Fluch raubender Liebe

so weit zu gehen
bis alles Fleischl i c h e
versagen muss
und Wesensblut offenbart

ob sich dahinter
wahre Essenz verbirgt
oder ein Zerrspiegel
eigener Projektion
- sich kalter Schatten
unter die Schönheit schiebt?

eine Leiche ist schwer
ein gutes Gefühl leicht

wenn die Magie sich verliert
verliert die Liebe ihre Sprache
verliert die Sprache ihren Sinn
verliert der Sinn sein Sehnen
verliert Sehnsucht ihr Erfüllen

Liebe ist als flüssiges Elixier
besser bekömmlich
als ein statischer Eiswürfel
falschen Glauben kühlt

die Augenblicke
müssen leuchten
die Eindrücke
selbst erneuern

© j.w.waldeck 2008

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.

Geisteskrank

.

durch Gehorsam (ver)leitet
sich das Schlechte

ein Gottesvolk ererbten Vorrechts
Völker zu verwischen
Identität einer Seele zu tilgen

VerGEWALTIGER!

moralische Recht=Fertiger!

die Krankheit fürchtet das Heilen
ist Sünde die Freude die Sinn(es)Lust
ist Liebe ohne Besitz und Hingabe -
kein Lohn mit Jungfrauen im Paradies

denn huren in Gottes Wunderfrustgarten
ist erlaubt – bloß irdisch falsch geraten
weil Angst Kontrolle braucht
Wahnsinn der willige Opfer tauft

dort müssen Jungfrauen bärtigen Propheten
erneut als Minderjährige dienen
verhüllt vor der Gier schwacher Hampelmänner
furchtsames GeSCHLECHT
welches selbstherrlich Gott auferstehen lässt

schluckt ihren stinkenden Sud!
der leere Kopf fickt als Floskel
das eig'ne Blut!

in lange Weiberröcke gestaucht
die stinkenden Treter
haarig krallig lüstern zitternd
vor'm unheilvollen Antlitz
der schönen Heidenfrau

deren magische Anziehungskraft
ihre niedersten Triebe offenbart

dies ist das wahre Antlitz
deines Hundeschwanzgottes!

eingezogen über dem After
doch wedelnd nach Be s i t z

auferstanden in neu vergewaltigten Mädchen
Heil-Amen-Halleluja-Jehova-Gott-ist-Groß-Massentod!

Heil H... also Heil Heiland auf den Zinnen
des Ölbergs durch Notdurft gebläht
wo Lüge sich auserwählt
das Dasein and'rer zu bestimmen

Gott sagt Shiva sagt dein Herr sagt...
besingt Ein=Ordnen Vergeben

Befehle einfach nur ausführen
und annehmen

in Hierarchien des Bösen
in Gleichmut sich er:lösen

wiedergebor'ne Seelen die büßen müssen
ihrem spirituellen Selbst zu entsagen
nichts zu werden – nicht zu fehlen
um nichts zu lernen

Hülsen die folgen - Hüllen welche gehorchen
Mäh Mäh Mäh=DRESCHER!
von Kinderseelen

Islamische Jugend Christjugend Hitlerjugend
auserwählt durch handliche Tugend

ihr stinkt noch nach den Schafen
mit denen eure Väter schlafen

denn eine Frau mit dem Mund befriedigen
ziemt sich nicht bei einem Bart
voller Rindertalg und selbstherrlicher Gewalt

eure Milchbrüste sind bloß erregte Adamsrippen
und jene die schuldiges Leben gebären
- solchen Tätern Seele vererben -
hüllen ihr VERSagen in heilige Riten

Mahlstrom der's niederste Vieh
h e r v o r k e h rt
den niedersten Antrieb!

göttlicher Zustand inn'rer Leere
Freiheit von irdischer Schwere

denn nach dem Tode
wird zuteil was niemals
würdig leben vermochte:

Liebe in den Armen
deines eigenen Vaters

Vater der du eindringst
in mein Seelenhimmel
geheiligt werde dein Same
dein Leib komme
dein Wille geschehe...

© j.w.waldeck 2009


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wer organisierte Religion braucht,
beführwortet Diktatur, Folter, Missbrauch,
Gewalt, Mord, Lynchjustiz und niemals
endenden Krieg, sowie die Vernichtung
der natürlichen Vielfalt.

Es gibt also nichts, was ich mit sogenannten
Gläubigen ohne eigene Spiritualität
zu bereden hätte.
Behaltet bitte eure auswendig gelernten
EIN=SICHTEN für Papi im Jenseits.


.

Stumme Sirene

.

allein und Dunkelheit spinnt
Nester der Menschheit

bekritzelnd ihr ein Gesicht
seltsamer Vitrinen

das Gemälde aus der Ecke
taucht hervor als alter Glanz
mit Aschenrosen ...

... eine Puppe wird ausgewrungen
in ihrer Traumwelt zerfallen

kopflos gemalt auf kalter Reflexion
jenes Spiegels blutiger Schauer

schwindend mit all ihren (vor)Bildern
zur Kehrseite der Existenz

vor mir: das Licht der Preise
- einige nette errötete Gitter

es regnet Frösche - nichts anderes

als entfleuchten Schmetterlinge
durch der Werbung Flammen
aus Modepuppen=Kehlen

enthauptet von monosozialem Geschmack

VERKÖRPERT
für der Mädchen Unschuldsträume

pickend vor der Vitrine
ihr fragil verlor'nes Antlitz sehend
erschienen über dem gewünschten kLEID

und des Mädchens Spiegel ohne Gesicht
lächelt mit neuer glücklicher Seele


© j.w.waldeck 2009

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.

Schneemalerei

.

über dem Meer
die Wolkenbank
Küsten Wälder Wellenklang
über dem Meer
die Sehnsucht weiß
über dem Meer
das sich zerreißt

über der Sonne
kaltes Winterleuchten
über den Strahlen
glitzernde Freuden
Sternennächte
trunk'ner Täler
aufgeschlagen
Eierschalen

über'm sternenklaren See
liegt weißer Neumondschnee
weißer Schnee bedeckt
mit weißen Schultern
was Schmutz erweckt
Flockenwind
der STILLE weht...

eiskaltes Weh
fernes Leuchten
reiner Geist entfacht
Liebe will erneuern
wie Schnee in Funkennacht
- wie Schnee
in dunklen Tälern
helle lacht

überm Wald der Mond
küsst zitternde Spitzen
Tannen und Fichten
Schneeglöckchen blitzen
deines Busens Verbot
schmilzt Schnee davon
unter heißen Küssen

Genüsse werden Elfenbein
wunde Küsse hauchen allein
Melodien jeder Phantasie
reinigende Harmonie
Herz zerspringt
mitten der See
vereint mit Schnee
mit himmlischem Schnee!

kalter Brautkuss
sein zarter Mädchenfuß
auf toter Brust
fühlt sich brennend heiß
bis der Traum entgleißt
im Lichte wie Schnee
wie reiner Schnee...


© j.w.waldeck 2009

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Engelqual

.

luzider Geist in einem Depot für Tabletten
die kleinen bunten Tode
reduzieren Er:Regen auf eine Skulptur
dem AMORtisieren eines Schwammes
mit Irrsinnssehnen nach fassbarer Liebe

jedoch die Augenblicke winzigen Erinnerns
bewahrten sich ihre reine Pubertät -
platzieren ihre empfindsame Seele
in einen Sarg unschuldiger Watte
zu seufzen unsterblich ...

© j.w.waldeck 2009

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Die Frau-Blume

.

- Nachtschal -
hingeweht wie Mohne
im stillen Winde
verkrampfte Fächer
aufgeschnürt
von erstickten Hälsen

erhebst du besternt deine Augen
wie beschneite Ufer weinen
vereist in ziselierten Stickereien
ausgemerzt durch frivoles Glitzern

unter der gleißenden Haut
scheinen warme Moleküle
die Zweige lebendigen Blattes
errötet zur Spitze mit Herzblut -
Blut welches du in Worte tauchst

losgelöst unter Bäumen
voller Spinnen
wo Blinken perlt
kristallisierter Raumzeit
winzige Monde
leidenschaftlicher Schmetterlinge

bleicht das marmorisierte Herz
den merkwürdigen Schädel
eines verendenden Sauriers
der bloß im Geiste berührt

und aus dem aufglühenden Regen
aus Blutfäden
trennt sich
ein nebulöser Rauchschwall

durchscheinend nach überall
entziffernd die Umschläge
jener Seele gen Himmel gelobt
für den rosigen Mund
das verschriebene Blut
auf deinem bleichen Lächeln...

sprießend küsse ich dich
voller Leben
und rutsche unter deine Brust
die nun heiß ist
mein Glück zu erhören
wie es mich stets verlässt

dein glatter Schneehals
scheint eine wahnsinnige Schlange
doch entpuppt sich als Seerosenschwan
als Mündung des Mondes ... als Kuss

wenn du dein Kleid löst
in schwarzen Strümpfen besteigst
meine Liebe zu atmen
aus Wirbelsäulen aus Schwingen
aus Visionen

das ich dieser süß-schlauen Wunde ersterbe
einer erblühten Schönheit
die meine Sinne entzieht
in ein unsichtbares Millenium

bis ich deinen verbotenen Namen seufze
ihn dem Abgrund hauche
fallengelassener Mohn
im stillen Wind ... des Traums

Blütenmelodie
deiner weichen Blumenlippen


© j.w.waldeck 2009

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ZEROTRAUM - Reboot Modus

.

menschliche ÜBERGABE
an selbstreplikative
regenerative
Nanosysteme

Nachtwandler im Relaisschatten


tote gemolkene Geister
masturbierte Lügen
in andere Scheinleben getröstet

gespalten in Umrissen
gestörte Hybridkäfer
deren lebloses Krabbeln
bloß übereinander
Bewegung suggeriert

futurologisch konsolidiert
Konsolen=Gründe
meine Seele zu impregnieren

und Flashback!
deiner Dateikopie


Mondlicht lässt Reif gezuckert
zum Labyrinth im Silbernetz
der Spinne schwingen
.
glitzernder Tränenleib inmitten
des Datenkristalls
Irlichtseelen zu verirren


kalter Rezeptregen auf welken Ästen
schwarzen Adern – Überresten

der imitierte Koppeleffekt
benutzt kein Endloskonzept

ausgespie'ner Traum
abgespeiste Kategoriesierungs-Datei

das verschlüsselte Vergessen:
implantierte Maschinenträume

gefilterte Realität
ohne unsere Konzeption


© j.w.waldeck 2009


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Frostrubin

.

„einer wunderschönen doch kummervollen Seele"


es waren nicht die weißen Wimpern
verschneiter Silbertannen
die diamantene Tränen
im Gestichel der Sonnenstrahlen
unter Qualen aushauchten

es war ein verborgenes Sehnen
welches im Funkeln jener Engelaugen
kristallklar einen Funken ertrug

dort lag es gebettet
in seinem vergessnen Grabe
und tropfte für jeden Augenblick
ein unwiederbringliches Kleinod
vergeblicher Gnade

kleines Rabenherz
welches niemals seinen tiefsten Schlag
aufhören vermag

kleines Diadem
rostiger Flehn

wann ist dein spendender Tau
die Traumschlosswolke
erhaben waiser Werkswelt -

welche deine Nebelseele herabweint
auf verständnislose Spottlippen?

damit sie deine selbstlose Liebe sehen
und dein Gralsopfer wissen

welche dies kleine Rabenherz
unerhörter Brust entrissen...

- bis sie tödlich betroffen
ein trauriges Zauberlied flüstern:

pflücke niemals weiße Rosen
ohne ihre Dornen zu kosen
drücke sie tief an dein warmes Herz
färbe ihren zitternden Schneeleib
mit purpurner Herrlichkeit
und sterbe mit ihrem Versprechen

an deiner atemlosen Brust
niemals zu verwelken


© j.w.waldeck 2009

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Sterbe zuliebe

.

frei übersetzt aus meinem zweitsprachigen Originalwerk:
'Mor de dor',
ohne Reimschema und sinngemäß.


sterbe unbefleckt von Schatten
in meiner Wiege vollkomm'ner Träume
bar roher Abgründe
und konfessioneller Parolen


umzingelt von ungelöschten Lastern
Kaulquappe – Artgenossen schlingend
automatisiert in gierigen Bannen
hinter gleißenden Stäben


trauere nicht über dein zartes Wesen
im unbeschenkten Meer der Masse
reicht eine einzige Blume im Grase
die Welt mit Parfüm zu erfüllen


mit ihren Augen offener Himmel
das Herz erfüllt von Strahlen
erhebt sich ein ewiger Traum
welcher niemals der Seele schwindet


und jener Schlummer aus gutem (ge)Wissen
verbrennt nicht dein Geist im Labyrinth
erzwungen - dein Antlitz zu verkaufen
ganzen Herzens dem beugenden System


beschenkst der Sehnsucht zuliebe
kleiner weißer Stern - so samten
die Elfenbeinhaut gerät nicht zur Fahne
oder Rolle - unter Hintern zerquetscht


einzig der Leib mag's nicht lösen
mit ständig einzäunendem Hass
durch seiner Laster abnorme Form
unfähig wachsenden Gedeihens


sterbe mit Träumen auf Blumenlippen
in einem riesigen Wespenhaufen
umringt von der Musen Schwingen
und wahrhafter Leben Zaubern


© j.w.waldeck 25.04.2008

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Die schwarze Kirche - Teil I

.

Früher empfand ich erwartungsgemäß menschlich.
Glaubte in meinen (er)Regungen durch Frauen glücklich zu werden.
Heute reicht ihre verletzende Schönheit, die gleich einer
geschändeten Kirche ihre gotischen Pforten voller Kerzen weiß,
die eine blinde Seele vergaß, wo Tränen und Leid süß schmecken.

Die Abendsonne funkelte rötliche Liebespfeile
durch die gotisch - floralen Fensterdome,
deren Schattenmorellenfarben nackte Elfen und Seerosen in
verzückten Glasmalereien offenbarten.

Die Stuckfenster und Bögen verliehen dem kleinen Saal
etwas feierliches und der kleine Springbrunnen mit Rotwein
erwartete aus dem Munde einer Muse,
den erquikenden Kuss berauschender Sinne.

Der wahre Kirchenhort öffnete sein Paradies um Punkt mitternacht
und herein strömten Freunde, Gleichgesinnte, Künstler, Visionäre, Heiden,
Outsider und weiß der Teufel noch wer.

Mädchen mit schwarzen Lippen, milchreiner Haut und glühenden Augen,
lächelten ins blühende Blumenlicht dicker Kerzenstatuen.
Black Metal Klänge und Klaviereinlagen ließen die Hallen
akustische Nordwinde erzeugen.

Die Seitenschiffe der einst leerstehenden Kirche,
waren komplett zu Liebessälen umstrukturiert.
Blumen in allen Farben blühten einmalig unter den Tritten der Gäste,
welche in Marmorwannen, gefüllt mit Rosenwasser
sich vergnügen durften.

Die Bedienung trug Masken und durfte mit ihnen tun, was sie wollte,
solange es aus freiem Willen geschah.
Gelage umkränzte die schweren Kerzenhalter und von elbenverschlungenen
Schlussteinen, rankten aus Dornen gesponnene Rosenkranzleuchter hinab,
zu dem schüchtern erröteten Ambiente der Sprudel-Weihrauchbecken.

Wir hatten die Ordnung der Gebetsbänke zum Knien beibehalten
und man konnte mit samtenen Gehängen unter sich bleiben.
Das Hintergrundgeräusch leise kichernder und seufzender Stimmen
wirkte anregend, wie das leise Klingen der Kristallpokale oder das nasse
Lustgefühl sich begegnender, liebesdurstiger Leiber.

Aus den Wänden beugten sich verzückte Engel, die aus offenen Herzen
rötliche Wasserstrahlen bluteten, durchsetzt mit Blumenblüten...
Für hingebungsvolle Gäste, die nicht bloß an den Seitentischen
zusehen wollten, sondern sich in eines jener Muschelbecken
zurückziehen gedachten.

Das linke Seitenschiff umfasste zur einen Hälfte einen Tanzsaal mit
schwarzen Spiegeln und kleinen Alkoven, zum Kennenlernen,
mit Netzzugang zu der Privatbibliothek des Hauses,
wo auch Werke unter Vertrauenspasswörtern einsehbar wurden,
die einen zweifelhaften Ruf genossen.

Der vordere Bereich des Seitenschiffs barg Räume
für besinnliche Gemüter, im Muscheldesign,
bekleidet mit römischen Liegestühlen, umflossen von
schwimmenden Früchteinseln und Erfrischungen.

Die vierte Dimension des unteren Gewölbes,
welches über den Keller erreichbar war,
verschloss sich menschlichen Sinnen
und wir arbeiteten noch daran in den Tiefen, den Wesen
der ewigen Metamorphose alles zu bieten,
was ihre kosmische Genese beschleunigen mochte.

© j.w.waldeck 2009

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Sommersprossen

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das Mädchen das nur Steine fotografiert
beleckt von Küsten und schäumendem Meer
das Mädchen mit den Sommersprossen
die von Küssen träumen
welche die weiße Haut sehnsüchtig bemalen


grünblaue Smaragde wie atmende Wiesen
unter blauem Himmel wo Schwalben singen
wenn aus deiner Regenbogenwelt
deine heimlichen Träume bloß Wellen sind
im Azurspiegel nimmersatten Meeres


blaue Felsen scheinen Muscheln mit Riesenperlen
das Schuppenkleid einer Meeresnixe
die ein Landbewohner nie lieben darf
Himbeerlippen die Sonne bringen aus ultramarinen Tiefen
welches dein Herz entpuppt zum Schmetterling


die Bootshäuser sind rote Fahnen im Schnee
die Sonnenuntergänge deine meergetauchte Zunge
die Wolken weiße Lampen unterm Himmelbett
die Baumspitzen Wimpern die ins Blaue blinzeln
die Kaffeebohnen Lustnischen für weiße Milch


denn blaue Augen sind Tränen der Seele
unter weizengelben Feldern Halmenwiegen
weil ein Stern zu kalt geworden ist zu strahlen
doch sternförmig ewig MEER offenbart
wo alles Licht strahlende Schwingen auflöst


das Mädchen welches sich kleine Herzchen
auf bebende Lippen klebt - wie rote Rosen blühn
die ihren Kopf abgeschnitten wissen
bloß zum Küssen - zur Hingabe verdorben
das Mädchen mit den Sommersprossen


© j.w.waldeck 2009

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Plastische Chirurgie

.

verständlicher Frauenwunsch...
der kolonisierte Mond
verlor seinen Zauber
in Sicherheit Er:Wartung und Vereinen

die eiserne Jungfrau verschließt
ihren VERNAGELTEN Leib
mit Schuld und Vorwürfen
dein Wesen zu löchern

nach Arbeit Kinder und Lebenskopien
belügen sich ERREICHTE Träume
und verkleiden sich
in geheiligte vergoldete Gewänder

vor soviel gekreuztem Verständnis
werden Lügen mit Verzierungen aus Eis
als sauberes Leben genommen

glückliche junge Körper
Extase Höhepunkt und eine Ewigkeit
gebunden an ausweglose Furcht

ALLEIN auf das Schöne fixiert
ein fauliger suversiver Haufen
unter genetisch eträumten Masken

indes Männer vom selben Leib gesättigt
in Gedanken verborgene Freuden erkunden
der Eherfrau Blumen schenken

lächeln abgeschnittene Köpfe -
gebrochene Herzen die BINDUNG suchen
durch Besitz ohne in Freiheit zu fühlen

© j.w.waldeck 2009

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.

Verbotenes Flüstern

.

die essentielle Welt hat nichts gemein
mit der Sehnsucht der Flügel
welche Delirien fächeln

Schmetterlinge träumen auf fremden Blumen
einsame Liebschaften die verwelken

es spielt keine Rolle wie lange eine Blume blüht
... ungeküsst vibriert selbst das Meer nicht ...

andere erbrechen leere Worte und beweinen sie
in unbekannte Mäuler weil sie nicht berühren

verloren ist die Welt auf ewig nicht
bloß der verwirklichte Traum zergeht berührt

wünsche ich die Sterne deiner Brust zu saugen
atmet wahnsinniges Sehnen dein Wesen

oder um Fotos bittend in gestreiften Strümpfen
die Lippen offen - noch feucht von der Liebe

jeglicher schuldiger Illusion enthüllt
auf das ich dein Tränenkuss schmelze

wenn die Schatten auf deinen träumenden Lidern
bloß Wortschmetterlinge spiegeln


© j.w.waldeck 2009

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.

Ein geschlossenes System überlebt

.

vorläufig nähern wir uns der unheilvollen Idee

Machina Deii
aus Partikeln und Variablen der Werdegänge
mit redundanten Stadien
und sekundären Wiederkehrern


nichts beinhaltet Wert ohne
die Zeitschiene der Konturen
des Versagens


Drahtzieher - ebenfalls manipuliert
abgeladen auf einer Wassermühle
ideo l o g i s c h e n Deliriums


die Attraktion des Vakuums
transformiert den Verfall
eigener (selbst)Vergessenheit
in eine beeindruckende (ab)Richtung


allein übertreffen wir die Lichtgeschwindigkeit
und dann! erfinden wir neue Geschwindigkeits=Thesen
oder scheffeln Kohle
aus den platzierten Schäden


in Konsequenz: Auslöser der Notzustände
sind wir nicht nur Gefangene
einer Ordnung des VerWERTeten
sondern stolz OBENDREIN
auf krumme Rücken durch Verhaltensschulen


damit wir die Ellbogen gebrauchen wissen
- tötend für vorgesetzte Premien
unterzeichneten Versicherns

VORBEREITET
wie ein Ochse im eigenen Saft und Obdach
unter dem vorgesetzten Joch der Schulden
mit Stolz ausgewrungen ohne Sinn


wiederholend ... den erneut erfundenen Gott
dem es allein nicht zu existieren gelingt
im dauerhaften Zustand rein zu sein
auferlegt unter Interessen...


uniforme Zuchtfarm
akklimatisierter Symbole


entrissen der multiversellen Freiheit
wahrhaftiger Vielfalt


Philosophical concept and utopistic plot fully reserved!

© j.w.waldeck 2009

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Tanz der Seelen wenn sie sich berühren

.

der erlesenste Stoff
aus dem wahre Träume gewoben
besteht aus unerfüllten Träumen
niemals irdisch tot

deine Vollblutlippen
von der Liebe
sind Mohne mit Herzen aus Flammen
welche die Tränen göttlicher Sonne trinken
wen sie vor Sehnsucht aufreißen

natürlich - das ich Wildblumen liebe
wiedergeboren
unter den säuerlichen Tropfen
der Schattenmorellen

blutend unter kleinen Bisswunden
mit denen du Herzspuren versüßt

wenn rote Strähnchen
am bleichen Halse
deinen zärtlichen Atem streicheln

jener Weihrauchschalen
weiß wie Schnee unter der Bluse
wiederbelebt als errötete Rosen

weist mit magischen Runen
dein Füßchen
bis mein Mund
dich wahnsinnig erfasst

dich zu trinken
flatternd in die Ewigkeit
um dir Zunge Harfe
Licht und Mond zu sein


© j.w.waldeck 2009

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.

Gesetz der funktionellen Materie

Derivat .I.

geboren unter einem dunklen Stern
dessen magnetische Pole
die gesamte Konstellation verkehrt verrückt
schädlich einer unendlichen Welt


trennt mein Fleischkokon mich von der Welt
der Sterblichen mit ihren fixierten kalten Augen
für unbewegliche Konturen
die Geometrie zu erhalten

der Ästhetik - reflektiert in Hälften
und alles Vollkommene innig Glückliche
sprießt
erblüht! als ein Nichtwesen
außerhalb jeder natürlichen Ordnung


und so ersehne ich vergeblich
und erbricht jenes Quellherz
gleißend
tragen tausende junger Sonnen meine Träume
immer weiter


und sie werden Namen und Aussehen vergessen
Lügen zusammen=gefügt aus Prahlereien


für ein ganzheitliches Universum
wo nur die Sterne überleben vermögen
das Unendliche die Ideen und Schöpfer
und der Rest erblindet mit dem Meer ...


© j.w.waldeck 2009

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Ultimatum an die Menschheit

.

das artikulierte Abwasser sammelt
seine gedunsenen Füße
im kranken Erröten

weißer Schleim
entzieht man halbtoten Greisen
welcher rotzig in großen Kübeln
wie unschuldiges Sperma glibbert

als ob die tote Seele eine Chance wittert
ein einziges Mal die Welt der Instrumente
zu entweihen

...
sie wachen niemals auf!
das Blockadesystem vegetiert
in sich verschlossen...

keine Anschläge auf Milliardäre
deren nahrungstoxische Fabriken
passive Zombies züchten

Klimakollaps und Betonwüsten
im Sinne der Unter=Gangs=Profeten

wieviel Profit wird diese Not entwerfen
weitere zweitausend Jahre vom Monde
eine Welt zu erpressen?

niemand will kämpfen - bloß warnen
Verständnis ist das Massengrab der Blinden
die niemals heraus finden

selbstoperierende Zellen
gegen Kartelle
die unter Obama ihre Lobby
im Senat verdoppeln

seht ihre Taten
und glaubt nicht bezahlten Worten

...
die Farben des Ozeans sind menschlich
die Wellen des Schweigens unendlich
die Seele des Horizonts
eine einzige tote Linie


© j.w.waldeck 2009

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Das Unerträgliche

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eine schafhirnige Rinderwahn=Kuh
wer Kirchenbauen herrlich münzt

Edda heißt der Einklang der Natur
kosmisches Vibrieren der Kräfte
entsprossen der erblühten Seele

wer fremder Religion huldigt
- verhüllte Mumien schön findet
die Bibel Abrahams des Kindschlächters
der Lämmergeist Selbstgerechter

- glaubt an die Erde als Weltmitte
und fürchtet die Geistelite

opferbereiter Herden=Durchschnitt
Wüste statt individuellen Wäldern
gläubigen Hochmutes Endsieg

solch Osterinsel-Syndrom
darf niemals weiter Kinder entweihen

entfernt organisierte Religion
aus Schulen und GEMEINden!

freie Wahl mag Erwachs'nen zustehen
alte Vorurteile erneut beleben

© j.w.waldeck 2008

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Samstag, 30. Januar 2010

Schattenknospe

.

die Drehscheibe

die Drehscheide

das Herz der Begierde

rote Paradiesfrucht

verschlossenes Lächeln

Zirkellabyrinth vitaler Konstellation

mit träumendem Blick

der aufgerissen wird

von einer blinden Schlange

das angespien wird

sich zu entwerfen...


was immer sie auch fühlt

in ihrem winzigen Schneckenhaus

eines Tages

ist's vergessen

und die Küsse von einst

schmachten nicht mehr

obwohl sie bitter weint


© j.w.waldeck 2008

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Nachtschmetterlings Andacht

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Fall=Schirme... zum Schutze

silberheller Traumfeen

gewebt aus Einhornhaar

mit Schicksalswimpern

aus durchscheinenden Wesen


Löwenzahnsamen

auf Schicksalswinden


die Hoffnung im Blick

und den Fall im Geschick


seht ihr erhangen

an grünherzigen Efeuranken

am geschmeidigen Seidenhalse

den Mondaugen=Schmetterling

das liebende Engelkind

die Unschuld auf Knien

sich schwingen

durch tausend verzehrende Lieben


ringsum atmet das Abendblau

seinen Traumstaub

und ein sternumflorter Baldachin

trägt den müden Tag hinfort

in die weichen Arme der Nacht


dort liegen sie wie vergessene Sterne

ohne Namen

und hoffen

eines Tages zu erwachen


als gelbe Sonnen

als Kinder des Lichts

als lachendes Glück...


© j.w.waldeck 2008

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Azurschwinge

.

die Schmetterlinge im Bauch

werden nie die Luft schwängern


das Herz in der Brust

wird niemanden erschlagen


die Glocke tönt

doch ihr Ruf verhallt

ohne Klagen...


ein Kohlenherz

färbt den vereisten Schwan

der liebend starb

in seinem Schönheitswahn


oder ist's eine Schneeflocke gar

deren Augenblick

vom blauen Himmel sternte?


für dieses rote gefallene Herzblatt

der mal ein Kussmund gewesen war

bevor der Rost der Ernte

ihm alle Süße nahm


dein Ohr scheint noch zu lauschen

der Blick fragt aus vampiresken Augen


Ereignishorizonte

die jedes Licht aufsaugen


Bittermandeln

deren Eisblumen

kein menschliches Haar sind


auf dem Rauhreif

deiner toten Seele...


© j.w.waldeck 2008

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.

Wintertraum

.

der Kristallwald

existiert!

wo keine Menschen sterben

wo kein Atemzug Leid verheißt

wo kein Gott Prüfungen erteilt

und Reinheit nur

sich offenbart

als einzige Natur


die gläsernen Stämme

jedes ein Ton eine Melodie

von eigener Musik

erklingen in nie gekannter Schönheit


die Blätter sind vibrierende Wimpern

und die spiegelnden Seen

Augenblicke

in denen Glück silberhell auflacht


dort wurden Gefühle

verschlungene Ranken

und aufseufzende Girlanden

voller Rosensterne

mit weißen Seelenblüten


© j.w.waldeck 2008

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.

Seelenblüte

.

durchscheinend...

wo einsames Wasser vereist


eine kühle Spiegelscheibe

mit eindeutigen Objekten


sezierte Gegenstände

oder Lebe=Wesen

wechseln ihre Innereien


und erstarren

ohne jede geheime Facette


...Abziehbilder...


dort klebt ein Mädchen in Schneeweiß

- oder ist's ein weiblicher Waldgeist? -

seine rosigen Füßchen

auf's versiegelte Wintereis


brennender Schmerz schreckt es nicht

tödliche Kälte tötet nicht

sein taubes Taubenherz

das dunkle Nachthaar ist ein Schleier

ein Brautkranz wogender Nebel


Blätter umtanzen sein glitzerndes Kleid

und es schmilzt das Eis


langsam zerfließt sein Schneewesen

und rosige Blöße errötet im Wind


und blauer Himmel trinkt

von diesem lieblichen Kind


eine kleine Seerose

bedeckt die klare Quelle

nach der sich Bäume und Blumen sehnen

nach ihren unschuldigen Lebenstränen


© j.w.waldeck 2008

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.

Des Traumes Allmacht

.

VORSPIEL: trotzig

im Schatten der harten Felsen

brütet eine anschmiegsame Motte


harter Muskelbauch

durchtrainierter Jüngling

die Engelflügel flattern

die Jungfrauen schnattern:


komm! rette dich

... zu uns ...

du bist alles was wir ertRäumen

dein Leib verspricht es

deine stummen Honiglippen

zum Küssen reif - zum Lieben


auch wenn du nichts trägst...

wir wollen dich nackt

wir wollen dich bloß

an Fassen...


NACHSPIEL:

dort wo die Krähen hausen

im fernen leuchtenden Turm

einer gewaltigen Burg


liegt die Sicherheit

der Rosengärten

der träumenden Schwäne

auf dem Weihrauch

eines Zaubersees


alle Tränen

werden dort zu Glück

alle Wünsche

sofort erfüllt


dort hebt sich dein Blick

und verliert alles Sehnen

der Traum


wurde Wirklichkeit...


© j.w.waldeck 2008

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.

Dubiduuu

.

an den Wangen des Jokers:

Blumenranken

in den Augen der Maske:

Lebenswünsche


kleine Hörnchen

die Löckchen

ein dunkles Auge weint

ein helles Auge lacht

doch kein Schnitt

für den Riss der Tiefe

für den Dolch der Liebe


die Langeweile

der Glücklichen

ist schlimmer

als das Verenden

der weniger Schönen


lache dir die Seele

aus dem genommenen Leib


getragen auf Armwäldern

auf Gliedermeeren

auf Augenwellen

auf Herzfluten


weißer Liebesschaum

fließt aus deinen Wunden


ein kleines Mädchen

badet seine Puppen

in der gleißenden Badewanne

ihrer verlorenen Kindheit


© j.w.waldeck 2008

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Dornentränen des GeFallens

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er weint aus dem Mordmunde

und du nimmst und nimmst


geschenkt ist geschenkt

verloren ist gewonnen...


was immer du gewinnst

in dir wird es verdorben...


versteinert

zerfressen

von aller Identität

hilfloses Gebet


er weint aus seinen Augen

dein makelloses Bild

einer Elfenbeinstatue

die ein dunkler Schöpfer ersann


doch noch an jede Liebe zu kommen

und sei sie bloß geraubt

und sei sie bloß geglaubt


doch die schwarzen Adern

sind nur Umrisse

der tiefsten Wahrheit...


© j.w.waldeck 2008

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Mittwoch, 20. Januar 2010

Verzehren

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Bleistifte...

die liegenden Kadaverwolken


schreiben sich aus dem Tintenblau

hin-ab auf verseuchte Abgründe


aus deinem Haar

ist ein Teerstrudel geworden

es erstickt die Seufzer

in den Mündern der Abhängigen


dein Flammenkleid

deine sehnsüchtige Hölle


entlockt dir nicht die geringste Freude

in dieser lustgeschwängerten Luft:

Abgase fremder Leute...


© j.w.waldeck 2008

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Todesballerina

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der All=Gegenwärtige

raubt dir alle Schätze


deswegen trägst du

sein Antlitz

seine Todesmaske

seinen Schädel

auf deinen Mädchenkleidern


ein kleiner Blumengarten

voller Glut

ein kleiner Aschenbecher...


ewiges Bild

an welches du glaubst...


dein Fleisch verkomme

dein Wille vergehe

in Ewigkeit


amen.


© j.w.waldeck 2008

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Rosenschwan

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der goldene Götzenteller

in deiner Schneehand


eine grausame Sonne

die nur brennen vermag

und blenden...


schnüre dein Karminkorsett


der Kamin der Seele

verraucht die alten Leidenschaften


hoch geht jeder Funke

bevor er erlischt


nieder geht jede Asche

noch heiß für dich...


es ist keine dunkle Brille

es sind schattenhafte Augenringe

Ringe – der Seele

Magie – der Hölle


© j.w.waldeck 2008

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Traum Paradies

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das Puzzle der Kirchenfenster

ist verschieden eingefärbt...

Gegensätzliches schneidet sich

und hebt so die Kontraste


erschütternd innig

strahlt die kalte Fläche

unter der Macht einer Karminsonne...


Traumkathedrale

in der nur die Toten ewig weinen

verängstigtes Reh

in dessen Spiegelaugen

sich das Licht.... bricht!


Lächeln wie unter Folter

angespannt im süßen Fleische

geliebt von harten Stößen

erschüttert von ihren

lustvollen Blößen


es lockt das AutoPORTrät

logge dich ein in diesen Nachtmahr

und lasse dich abtreiben

denn hier ist Liebe bloß endloser

tRAUM


© j.w.waldeck 2008

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Die Liebe der Lieblosen

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dort wo die Sterne blitzen

könnten sie ein Herz umrahmen

dort wo Nebelquellen sitzen

dürfen sich Galaxien umarmen


ein Tropfen Urzeit

fällt schwer in die Ewigkeit

breitet sich aus

mit gigantisch schwarzen Wellen


Teer aus dem Nimmermeer

Daseinsblut

der Atemlosen


es ist dein toter Geist

der diese Liebe fühlt

in einem lebendigen Leib...


© j.w.waldeck 2008

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Daseinsamphore einer Gottmumie

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- Daseinsamphore einer Gott=Mumie -

Schwingen trägt die Nacht

Schleier trägt die Ohnmacht

graues Gewebe erstickter Zeit

und Dementoren

nähren ihre toten Träume

von der Seele Sehnsucht


dort weinst du in deinem Puppenkleid

für immer

erblüht

...lebendiges Leid...


© j.w.waldeck 2008

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Montag, 18. Januar 2010

Kirchenfenster einer Heiligen

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- das funkelnde Kirchenfenster einer Heiligen -


dort verglaste die blutrote

...Sonne....

Rosensplitter für das Himmelslicht

unter dem sich Jungfrauen bekreuzen...


dort tastet dein weißer Elfenfuß

in aufreizenden Netzen

mit schattenhaft

sich profilierenden Totenknochen

wabernde Leeren ab

den schweigenden Kathedralen

von Äonen Toden...


© j.w.waldeck 2008

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GlaubensgeHilfe

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- glaubensge(h)hilfe -

...äfft die Stimme des P a r a dieses

jenes ohne inneres ErReichen...


diesig schwängert der Himmel verlorene Vögel

die niemals landen werden

ohne vor Glück zu sterben


unbeweglich ragt dort ein Engel

manchen ein Schornstein im Fernen...

den einen weißen Flügel erhoben

gesenkt den Gebrochenen

hinter Glückes irdische Scherben


dieses... weiß-zuckrige Leb=Kuchen=Haus

mit dunklen leeren Fenstern

wo keine Rose sich anschmiegt

an seinen offenen Läden


- schläft auf einer traurigen Wolke

und die Sterne träumen dazu


von Tränen allein gehalten

verdampft durch Herzensblut


© j.w.waldeck 2008

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Dauerhafte Freude

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Regeln pervertieren
individuelle Liebe
und gerechte Vielfalt
Regeln schützen Diebe

im Posten selbstgefällig alt
erfolgreich im Elendsystem
ist allein das korrupte Element
welche die Lüge bewahrt

ein toter Mensch wird gut
gesegnete Massenmörder
Engel der Verdammnis
deren Besen die Erde ruft

reduziert die Massen!
wir kämpften für Etiketten
Fahnen und Glaubensrassen
doch alle sind Marionetten

wir brauchen weite Wälder
und unberührtes Land
dünget die brachen Felder
nicht nutzlos mit Verstand

denn niemand versteht
die unsichtbare Sprache
die aus dem Boden schreit
die ohne Menschen gedeiht

.............

Gebährmaschinen für den Krieg der Religion
Menschen im Wahn als gäbs kein Kondom
und nicht mal Taubenschläge aus Beton schrecken
wenn sich Primitive ineinander verstecken


© j.w.waldeck 2009

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Samstag, 16. Januar 2010

Verrückte Herzen

des Nachts
im nicht Ersichtlichen
beschreite ich deine virtuelle Schwelle
vergesse der gekannten Geschenke
geliebter Augenblicke
denen ich Zukunft verlieh

Nachts
küsse ich unsichtbare Schmetterlinge
damit sie auf deine Bettdecke fliegen
verwöhnt durch die Mondin
auf der Tage Ansichtskarten:
himmlische Vögel der Sonne

mit geöffnetem Regenschirm
unter dunklen Abendlampen
zerschliss'ner Bordsteinkanten
wo österreichische Altbauten
geplatzte Fassadenhaut besitzen
doch marmorne Lippen
und Brauttreppen...

vergab mein Leben
ANDEREN und dies reichte
mit undurchdringlichem Antlitz
einem Torso aus Tinte...

Nachts
weiß ich dich barfüßig
durch zögernde Schatten
- wachsen Bäume gen Himmel
gleich deinem gelösten Haar
rufend aus Windböen

damit ich dich in den Blüten
der Wimpern fühle -
ins Glück gepustet
die Harfe ertastend
meiner Sehnsuchtsseele

wachsen Alleen zusammen
ohne sich zu berühren
bloß Träumende schreiten
auf ihren welken Herzen
die zuviel Licht erleiden...

© j.w.waldeck 2009

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Erinnerungen - süße Lügen

Erinnerungen leuchten wie Eis z a p f e n -
in erhellender Klarheit unter der Sonne geschmolzen
und wähnen sich mit demselben Antlitz

© j.w.waldeck 2009

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Mit den Augen in der Sonne

mit den Augen in der Sonne erblickst du
nicht die Wüste – in der du unter Tränen
den Herzenskern deiner Brust pflanztest

© j.w.waldeck 2009

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Karminperlen - Crimson Tears

karminrote Trauer von deinen süßen Lippen
trinke ich als vergessenen Sommernachtstraum
eines göttlichen Wahn s i n n §

crimson sadness from your sweet lips
i drink like a forgotten midsummer night's dream
of divine madnes§

© j.w.waldeck 2009

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Haiku zum vergessenen Heiland

er wird nicht runtergelassen
vom starren Angstgerüst
auf dem er so gefällig dient...

© j.w.waldeck 2009

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Freiheit ist Wahrheit

wenn das Untote das Lebende bestimmt
wenn das Gefällte zu gefallen beginnt
wenn das Gequälte zu gedeihen sinnt...

© j.w.waldeck 2010

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Über mich

Mein Bild
www.waldeck.deviantart.com www.myspace.com/artnexus.com

Die Affinität zum Ungehorsam einigt uns