Samstag, 2. Mai 2009

Wohin die Liebe schwindet...

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einmal vorgestellt, warum Seelen so wichtig scheinen,
je liebender, je blühender...


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du fragst mich wo der Frühling bleibt
der sich niemals wieder gleich verliebt

du fragst dich wo die Liebe zieht
wenn Schweigen still doch eisig reift

und Gottes Lichtkrieger Vernichtung fordern
weil Anpreisung und Preisen sich nicht verkauft

seine Herrscherfurcht hegt Tod Krankheit Foltern
doch mein Geist wird niemandem folgen

- niemandem der mir's Liebste entreißt
und schweige still wenn mein Herz so sehnsüchtig!

- so sehnsüchtig auf Frauenaugen entgleißt
und alle Träume für Gottes Liebe stille morden...

bis zuletzt in Blumen und Wiesen an Silberbächen
ich jeden Menschenklang begrabe ohne Sorgen

weil ich in neuen Welten mich vollkommen weiß
wie Gott geliebt - doch ohne Opfer und Gebrechen

du fragst mich nicht und irgendwann ist Leere
und niemand mehr als alter Worte Leid

der Schmerz stürmt über sieben Meere
hinfort von Trübsinn Hass und Neid

fragst du wohin genomm'ne Liebe zieht
wenn Allmacht gierig sie entreißt...



© j.w.waldeck 21.04.2009

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