.
weil ich nicht klage
bloß ein Schilf im Wind
wiegt meine Pein weniger
ein siechender Fluss
unter dem Grün der Weiden
auf denen bunte Vöglein
mit kleinen Herzen pfeifen
doch lebtest du nur einen Tag
mit zerfressnen Gliedern
bei lebendigem Leibe
mit Herzstillständen
und stechend gedolchter Brust
nicht mal als Wurm
zu krümmen fähig
würdest du schweigen
Feuer brandet im Rücken
und lähmt den zitternden Leib
die starken Arme sinnlos
die Sehnsucht bloß ein Geist
vertieft in jenen tiefen Brunnen
in dem der Mond bloß lacht
dann schaudern neue Wunden
und Sterne färben die Nacht...
dann höhnt das Leben mit Kraft
und ich darf mich erheben
aus jeder alten Schmach
als wäre nichts geschehen
und nichts berührt mich ärger
als was kein Weh mir schenkt
die Welt verblasst schon ferner
von fremdem Tod verdrängt
:
© j.w.waldeck 2008
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Für mich ist das Leben mehr als ein Kampf, es ist eine Lebens=Einstellung, auf die man einwirken vermag, wenn man es vermag... Demzufolge sind meine magischen Formeln gleichzeitig Träume und Pfade durch die Realität und keine schnöde Wissensvermittlung, welche bloß Erkenntnisse aneinanderreiht, ohne die Schönheit oder Hässlichkeit zu berücksichtigen, welche die Intuition uns verliehen hat, die Wahrheit hinter den Sinnkaskaden zu entschlüsseln...
Freitag, 13. Februar 2009
Siechtum
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