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die Brautschleier der Einsamkeit
das Meer der Weisheit
der sAmen der Reinheit
die tröstende Milch zarter Nebel
wo ihr lichter Sternenschritt
spurlos als endloser Schmerz verblasst
welcher durch's Fleisch den Geist aussticht
punktgenau und mörderisch gelacht
kein Dolch - der gleißender als der Blitz
bloßes Nichtsein seinem Rosenk l e i d vermacht
dessen Schnee gefallnes Engelblut
und verlass'ne Träume schuf...
- trinkst du die Milch der Einsamkeit
und lässt Begehren allein verstummen
wie Tau sich opfert einer Jungen...
- einer jungen Blüte die noch weint...
und klagt nicht - wenn sein Licht entweicht
und sagt nicht - was ihn tief erregt
und stirbt sie - wird er nebelbleich
getrennt von Gott - der sich vergeht...
und wählt der Ewigkeit Schmerzensmeer
in deren Nichts die Ursache brütet
voll bis zum Gehtnichtmehr - doch leer
Liebe verzehrt - von Opfern behütet
und alles verblasst im guten Gewissen
doch mich hat's in der Seel zerrissen
ich leide viel zu sehr... an innrem Glück!
- doch bloße Nebel kehrten zurück...
und keine Seelenwelt ist gleich
schleich ich so weit mein Geist nur weiß
- nur weiß: wo Tränen funkelnd schweigen
nur Leid: wo geliebte Sinne heilten
und Schmerz zerreißt allmächtig nun
als Gottes Waffe jeglich Tun
im sAmen der Vergessenheit:
dies Licht! - das ewig um dich weint...
*betrifft das Foto ---> LINK: http://waldeck.deviantart.com/art/Der-tRaum-vom-Lieben-109558325
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© j.w.waldeck 2008
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Für mich ist das Leben mehr als ein Kampf, es ist eine Lebens=Einstellung, auf die man einwirken vermag, wenn man es vermag... Demzufolge sind meine magischen Formeln gleichzeitig Träume und Pfade durch die Realität und keine schnöde Wissensvermittlung, welche bloß Erkenntnisse aneinanderreiht, ohne die Schönheit oder Hässlichkeit zu berücksichtigen, welche die Intuition uns verliehen hat, die Wahrheit hinter den Sinnkaskaden zu entschlüsseln...
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