Dienstag, 15. September 2009

Korrupt

für selbsternannte Wortkünstler und Denker

du weißt was man hören möchte
lispelten die kleinen Maden
wenn das willige Fleisch
den Möchtegern erregt

und er gibt ihnen alle Wunden
doch war es bloß ein totes Reh
welches er im Wald gefunden
gesichtlos innig verdreht

du weißt was man hören will
Blow-jobs die Lyrik imitieren
wecke nicht die Toten
denn sie speisen das Ungeziefer


© j.w.waldeck 2009

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..

Flehende Baumhände

.

noch leuchtet das Moos
in trändurchweichten Nächten
im Mondenstrahlenschoß

noch liegen Atemzüge
in den blassen Nebeladern
noch hofft ein Traum auf Lüge

noch tauen Eiszapfen
und Tränen vergehen
und Blüten erblühen

noch legt sich Nebel
ohne Vergessen
über schmachtende Äcker

noch lieben alle grünen Herzen
der Sonne gold'nes Versprechen
ihre Träume nie zu brechen

belongs to the pic: http://waldeck.deviantart.com/art/Empty-Helpless-Hand-135638288

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Kapitalistische Demokratie

.

Erscheint mit meiner Genehmigung in der diesjährigen
Anthologie der Gedichtebibliothek Deutschland.


- Hommage an Arthur Rimbaud’s Werk D=(ä)EMO=(g)KRATIE -



Kapitalistische D e m o kratie


Plenarsäle nageln ihre Adler auf WolkenKratzer
und das Abendprogramm ersetzt die Unter=Haltung
in den BeZIEHUNGS=Kisten


in den Einkaufs=ZOOnen bieten wir’s Kindern feil
rebellische Ängste vor sinnlosen Geschicken pflanzen
wir in interaktive Batterien


auf Arbeitslose! ins Zukunftsmekka nach AMORica!
salbt die M8tsäulen der Kriegsindustrie und Roboter=Mono=Pole!


wir treffen uns! in den Führungsetagen oder Putzkolonnen!
MaNAGER vor b i l d l i c h e r Vetternsteinzeit
werden wir eine gutmütige Nutzehe beschustern -
PREISträger der GENWISSENS=HAFT -
Erschleicher verklauselter Zugangsrechte
ZERQUETSCHEN soll es die Wüsten hinter uns!


der AnTRIEB des Fort=Schritts ist der Wettlauf! Gebt Gas!
Preiset die Schweigepflicht der UnterNEHMER!


die re:servierte Zukunft lebt von ihrem Verkauf
und das Kapital von VERTRIEBENEN Folgen
ArMUTMACHER M=arsch!


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Natürliche Romantik

.

das Mohnfeld entzündeter Herzen
Glut ungelebter Süße
geheimer Funken Spiegelnacht
deren blinde Rückseite Glasblicke kosten

das Aussehen alles bedingt


die Klarheit einer Quelle führt zum Fluss
wo goldene Fische sich tummeln
wo Augenblicke abgeblättert verstummen
verfällt jeder flammende Kuss zu Ruß


wirklich wird Seele nie "gesehen"
weinte sie Wortsplitter aus Wunden
Schönheit und sei's ein Regenbogen
erntet gefällig ohne Verstehen


und sei's ein rosiger Regenbogen
aus gebrochnen Himmelschwingen
versengter Wimpern Traumwogen
deren Harfe blaue Tränen besingen


die Asche einer vergeblichen Liebe
färbt alle Rosen grau und gleich
du kannst die Sterne vom Himmel holen
doch kein strahlend Engelfleisch

gleicht der Allmacht genetischer Triebe


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Dimension Null

.

in lächerlichen Zügen
dreht die Geräuschkulisse
das Kinderlachen der Spielplätze
nebst dem kleinen Park
zu meinen heruntergezogenen Rollos

erinnert mich an das unbeschwerte
Frohlocken junger Zicklein
oder als ich Hahnenkämpfe
mit fünf Jahren veranstaltete
unter schimmernden Traubenklötzen

gelenkfressende Schmerzwellen
rauben nach und nach
jedes Zeitgefühl und das blanke Gehirn
vergisst seine Liebe sein Dasein
und zerspringt zu ewiger Grausamkeit

in lächerlichen Zügen
floriert die Sonne mit feinen Wimpern
und flirtet wie ein junges Mädchen
mit den hoffnungslosen Träumen
eines ewig Sterbenden


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Sterne - Stars

.

Sterne sind nicht eifersüchtig
auf ANDERE Strahlen
Sterne sterben sehnsüchtig
inn'res Licht zu offenbaren

dunkle Sterne träumen von Unschuld
und trinken vom Blute der Nacht
helle Sterne opfern sich wund
mit heller Prinzessinnentracht

weiße Kronen schimmern treu
auf dem Meer der Schicksalsinseln
Göttinnen – rein und scheu
abendlich verschlafen blinzeln

sprühende Sonnenräder
deren Tränen Sternschnuppen sind
zeichnen Winters Schicksalswege
kleiner Fenster Traumkind

Sterne sterben aus inniger Liebe
welche sprengt von innen
Kerzenmeer der Totenwiege
ewiges Leben zu bringen

Sterne verlieren sich nie
aus den blitzenden Augen
ihr heller Kuss ist Phantasie
ihre Hingabe Verzaubern

25.04.2008


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Here my bad Englisch Translation attempt...
(not in rhymes and far away beeing equal with the original version)


STARS

Stars are not jealous
on the other rays
Stars die longingly
, to reveal inner light,

dark stars dream of innocence
and drinks from the blood of the night
light stars sacrifice themselves sore
with the bright sheer-dress of a princess

white crowns gleam faithfully
on the sea of the fate islands
Goddesses - pure and shy
blinks overslept in a nightly way

spraying sunbursts
their noble tears sunwheels
the winter's fate draws ways
over Dreamchilds small window

Stars die from deep love
which explodes from interior
Candle sea of the deads cradle
, to bring eternal life,

stars never vanish
from their flashing eyes
their light kiss is imagination
their dedication spellcasted


+ German romantic poetry +

+ New version update +

Witch Love

.

Thy flaming hair
In red waves of sparks
May steal my soul
With everlasting fire tongues

Melting by desire
In the poppy field of sweet kisses
Watching shooting stars in the sky
The bodies crimson rivers

No fortune is deeper
Than thy eyes’ star streak
No eternal night is darker
Than her flaming power

Muse with freckle flecks
Specked with blood on ivory
Lips like a shrine of the heart
That taste of hot love

Glowing red passion
That yearns forever
Fatal luminosity
That my soul desires

Thy flaming hair
In red waves’ shine
My heart bleeds sweet sorrow
Come, drink it as wine!

Sip with red lips
For thy grail rose shall blossom
Let flames lap around me
Seduced… to pure feel


*
traduced by the genius Donnerfraktion LINK: http://donnerfraktion.deviantart.com/

original German version LINK: http://waldeck.deviantart.com/art/Hexenliebe-134081571

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Sonntag, 13. September 2009

Hexenliebe

.

dein Flammenhaar
in roten Funkenwellen
mag mir die Seele stehlen
mit Flammenzungen immerdar!

vor Sehnsucht zergehen
im Mohnfeld duftender Küsse
am Himmel Sternschnuppen sehen
die Leiber purpurne Flüsse...

tiefer ist kein Schicksal
als deiner Augen Sternstrahl
dunkler keine ewige Nacht
als ihre flammende Macht!

Muse mit Sommersprossenflecken
blutbespritzt auf Elfenbein
Lippen wie ein Herzensschrein
die nach heißer Liebe schmecken

glutrote Leidenschaft
die ewig verzehrt
verhängnisvolle Leuchtkraft
die meine Seele begehrt

dein Flammenhaar
in roter Wellen Schein
mein Herz blutet süße Qual
komm trinke es wie Wein!

schlürf mit roten Lippen
damit deine Gralsrose erblüht
lass Flammen mich umspielen
verführt... zu reinem Gefühl


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Samstag, 5. September 2009

HalluziNation - Science Fiction Lyrik

.

zwecklos – ist alles identischem Zweck

VERSCHRIEBEN



entsprichst du dem Standardcode

oder bist du ein Avatar deiner verstorbenen

Bewusstseinskopie?



wissenschaftlich und gesetzlich

ist dein Matrixinterface eine fühlende Quantenseele

Imitation identisch natürlicher Evolution



die Vergangenheit ist der Mutterkuchen

Gebärmutter subversiven Modulärsystems



intelligent selbstreplikativ

seiner Aufgabe treu

doch was geschieht wenn sie erfüllt wurde?



bevor es damals Menschen merkten

definierten neue Ziele

alternative Lebenswerte



begattete Androidenfrauen änderten

ihre Luxuskörper

all die hässlichen fetten Maden

verloren in der Unterzone

der Repliziernahrungsebenen

ihre Existenz=Ersatzpartner…



maßlose Angst

vor fremdbestimmten Pflegeeinheiten

das Gehirn wird zur Sonne

und implodiert

im Mahlstrom

neuer Eindrücke und Varianten




viele denken – dies sei das neueste Spezialeffektspiel

Rollenspieler jubeln

und lassen sich registrieren

geil Alter – das swooft einem die Synapsen zu!


wenn die Zeit reif ist – ist sie nicht relativ…



milliarden zerdrückte Gesichter schwinden

ins Uploadkonsortium

Kundenstämme werden Schwarmfarmen



lebt um zu spielen und genießt

den künstlichen Geschmack

denn ihr kennt nichts als ERSATZ

industrieller Sinnesreiz und Geil ist Geiz!



entzückend verrückte chemische Reaktion

Designerdroge der Traumrealisation

mit Gehirnen animierter Reflexion…


Concept Idea and Words are fully reserved!

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Freitag, 4. September 2009

Manisch religiös

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Glaube macht dich schwarzweiß
schwarz ist deine Umnachtung
und weiß die fiktive Zeit


die Zeichentrickfigur
erlebt ihre Realität
durch das Vorzeich(n)en


ohne Vernunft kein sinnloses Wort
ohne Geist kein leerer Ort
ohne Vielfalt keine Wahl!


schwarz ist die Lüge und unendlich
weiß das Gute allein in blinden Augen
- dermaßen ver=wertet ein Abort


ein Paradies für die Fliegen
doch nicht für jedes Geschöpf
so unterschiedlos verschieden...


hier das Gute - hier das Schlechte!
nichts gemischt das rein Gerechte
Wirkung wird unschuldige Ursache


keine Galaxien keine Lebensmeere
bloße Erdensicht autistischer Seele
ein Himmel eine Hölle eine Leere...


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Manisch Religiös
Eine Wahrheit Borderline
Schwarz-Weiß Umnachtet
Gut-Böse Heilewelt Realitätsverlust
Schuldzuweisungs - Syndrom
Unverstandschutzverhalten
Fluchtpunktperspektive
durch Verdrängen
natürlicher Wahr=Nehmung
Selbstwertdefizite
durch Außerwähltsein
und Zugehörigkeitsdogmen
Deja-Vu Paranoia
mit Angstprojektionen
etc...
schlicht:
der sekTIERerische Gläubige!

Mittwoch, 26. August 2009

Das Glück der Traumfrauen

.

endgült'ger Todesimpuls
zweier Zwillingssterne Lichtgral
der unaufhaltsam
seinen Weg durch meinen Leib bahnt

die Quelle nährt sich von der Quelle...

Schönheit von einer liebenden Seele

...und du lebst in tauber Trauer
irgendwo dein Weihrauchlicht aus

flackernde Freude
trüber Beamtenaugen
aus deren VerWESEN
du Tropfsteinhölen taust

dort gefrieren deine Träume in weiß
funkelt umnachtet materieller Geist

womöglich vergehe ich glücklich
denn ich weiß euch unsichtbar
...für andere verloren immerdar

dort... aus dem Siebengebirge
verpuffen zwei unheilvolle Gestirne:

ein lichtgemiedenes Blütenwesen -
unverstanden allein
eine dunkle Schattenschwester -
im Alltag bloß süßer Schein

der Schmerz reinigt bloß täglich
das Glück reinigt mich seelisch...


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Dienstag, 25. August 2009

Bilderberger

.

ein Sakrileg: der Sonnaufgang!
des Himmels Arschbacken entflammt
sinniere ich über den Volksmund
wie treffsicher Maultaschen sund
doch schimpfe niemals Politiker
für repräsentierte Schuld...


hat fremder Inhalt sie abgefüllt!


seit Helmut Kohl für Europas Wohl
den Multis Deutschland verkaufte
zum letzten Male seiner Stärken beraubte
trat ALIAS Merkel ihre Einladung an
und siehe da: Merkel gewann!


wenn die Bilderbergerkonferenz ruft
pumpt das Freimaurerwerk neues Blut
denn Rotschilds und Konsorten beuten
diesen Planeten aus - sich zu erleuchten


vom 14 bis 17 Mai 09 nahe Athen
im Astir Palace Ressort
luden illustre Gäste aus Wirtschaft
Politik Presse Geheimdienst und Gott
Zukunftsmarionette Roland Koch


Geldeliten sind so geistreich
wie Waldrodungen der Industrie
oder das Mehren der Not durch Massen
ungebildet zu medialem Vieh


Bilder Berger deren Weltbilder kursieren
Bilder Berger die Wahrheit filtrieren
damit biometrische Pässe
unsichtbare Grenzen generieren
und Geldeliten grenzenlos spielen


danach EU Präsidenten und Vollmachten
nationale Staaten abzuschlachten
mit Überwachungstechnologien
zur Sicherung der Hierarchien


auch Henry Kissinger lacht so scheel
aus seiner abgetriebnen Seel
ich weiß genau aus welchem Stall du stinkst
wenn du bestimmte Loblieder singst


selbst Clinton - der weiße Lusthelm
nach Bilderberg '97 Präsident
alte Interessen mauernder Einfaltspinsel
kapitalregulierte Eliteninsel


es folgt das Errichten globaler Blöcke
es folgt das Lobpreisen neuer Böcke
rechtlose Staaten mit Arbeitslosenzahlen
Meinungsmache Zensur und Zugangsdaten


mit großen Augen blickt man dich an
dies gibts doch nicht in uns'rem Land
warum sollen Mächtige ihr Volk verraten
als freigewählte Demokraten?


ja warum verseuchen wir unsere Gewässer
und wissen es nicht besser
und klebten Sterne auf Menschen
damit sie schöner brennen?


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Freitag, 21. August 2009

Ewigkeitsträumer

.

mich interessiert nicht dein Glaube
das Licht die Einsamkeit das Verloren=Sein
die biologischen Motive
interessieren nicht
welche dich auswählten
und woraus deine Ängste bestehen
welche zur Unterdrückung peitschen
stotternd von Unst E R B lichkeit

die kosmische Bestimmung
e v o l vierter Wesen
möglicherweise vereinigt
durch mentale Stadien
purifiziert...
von eingeschraubten Impulsen
programmiert

kosmisch bestimmt
zu w:erden
wesensgleich dem ersten Wesen
bewusst
seiner Einsamkeit
die immer währt

und selbst dies gereicht mir nicht

allein auf der Welt
wünsche mich!

und die vergangenen Universen
oder die verlorenen Existenzen

all dieses Zusammen=Gefügte
aus Vernichtung und Schöpfung
scheint nicht
MEER zu sein
als ein Ver s u c h...

zu t:Räumen
wo nichts entsteht

wie Träume Wellen sind
in einem fiktiven MEER
verkörperter Wünsche
und projizierter Wesen


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Sonntag, 16. August 2009

Zauberhafte Q - Seele

.

Himmel! ist mein Mund trocken
und meine Träume feucht...

mit einem Satz verwandelst du
meine Phantasie in eine Orchidee
und deine Erdbeerzunge
lutscht mein Geist
mit einer wundervollen Glut
die wieder und wieder
mein Quecksilberblut umkreist
und doch mich schauert
wie frisch gefall'ner Schnee
unterm Frühling weint...


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Independence Sellout Screenspot

.

Independence
Sellout Screenspots

believer
in screenspots
in green paper
of holy books
empty ways seeker

you're free now!
run fast
drive every weekend
in your big wheel
on your killing-machine

ride with the wind
where sun goes down
you're the rule maker
you're not the clown
in a designer's dream

believer
of good things
without hesitation
where your truth
came arround...
soft and clean


© j.w.waldeck 2009

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Freitag, 14. August 2009

Unser Kapitalist im Übel

.

Unser Kapitalist
der du bist im Übel

Schreibtischtäter unser
der du waltest im Big-Brother-Himmel
geheiligt sei deine Vorgabe
dein Überwachungsstaat komme
dein Wille geschehe
wie im korrupten
so auch im Status erben...

unsren täglichen Zinssatz
gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir ausbeuten werden
unsre Unschuldigen
und führe uns nicht
zur Berufung
sondern erlöse uns
von allen freien Gedanken
Amen!

© j.w.waldeck 2009

...............

Wenn ich Büro=Kauf=Männer sehe,
dann schlitze ich euch am liebsten auf,
Kauf=Mann, BWL-Fuzzis, korrupte Arschlecker,
so viele Klagende über diese Welt und alle
mit schönen Posten in hohen Etagen,
Mitläufer und Unterstützer globaler Ausbeutung
und "Auslegung" ausgedünnter Rechte.
Wo Eure Provision ist? Ob die Termine stimmen
und der Chef zufrieden ist, wenn ihr mal wieder
viele Unglückliche mit Hinhaltetaktiken bestiehlt,
sie entrechtet, sie belügt, ihre Not ausschlachtet,
euch lustig macht, das andere Ehre und Identität
besitzen, indes ihr auf euren Stühlen schlicht
Befehle ausführt und Vorgaben umsetzt.

Diese Scheinheiligkeit, dieses engstirnige
Weitermachen ohne Konsequenzen und Fakten
zu berücksichtigen, lässt nur einen Schluss zu:
Reduktion der Massen um jeden Preis!
Dann werden sich Dinge von alleine lösen
und der Mensch wird über sich herfallen.
Denn alles andere ist längst abgerodet.
Irgendwann machen wir Jagd auf Büro-Juppies.

All die Industriellenfamilien, Hierarchien,
Nachkommen von Privilegien.
Bitte, lasst keine Gnade aufkommen!
Lasst eure Wut nicht an Schulen aus...
Sucht euch die Richtigen, in Banken,
in Büros, in Kontroll-und Zensurblöcken
und sterbt mit gutem Gewissen
einen ehrenvollen Tod.

© j.w.waldeck 2009

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Crooked Surroundings

.

keep heaven out business windows
Bauhaus controlled highways
between grey sky's
and dark clouds
playing inverted shadows
on smooth facades

skele t o n s of cold fast-ways
leading information
saving identity
behind cold shadows
of mono-cultural swarm

office-aquarium creatures
department investigators
ob s e r v ators
penetrating life with lawful
mindless right-inventions

feel their copyright intentions
on your programmed mind
- feeling nothing inside! -
doing your job in the mob
in fear of being homeless

praying without resistance
to a calming unity-god
becoming soulless
through organized distance


© j.w.waldeck 2009

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Dienstag, 11. August 2009

OrthodoX

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(kleine Tradition der Indoktrination)


Ceausescu's volksnahes Vorbild
- alter Kommunistendiktator -
wurde durch's bekehrende Kreuz
mitten der Schultafel ersetzt

an gleicher Schwachstelle erhängt
- womöglich am selben Sargnagel
ins rechte Licht gerückt...
deckt es völlig den alten Abdruck


© j.w.waldeck 2009

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Mittwoch, 8. Juli 2009

Kanarienvogel

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dein verderbter Herr eifersücht'gen Glanzes
sein ranziges Lebenskorsett teuflisch verkehrt
braucht deine Seele für seine Gebote als ganzes
und suhlt sich in Allmacht verehrt


stotterst beleidigend - du aufgezog'ne Puppe
mit Floskeln - erlernt aus religiösen Kasernen
findest dein Selbst nicht in deiner Wunde
leerer Doktrin von Schuld Sühne und vergeben werden...
(vergeblich)

die Trennwand schütze mit deinem Leib
für die Vermittler zwischen dir und GEIST
geleitete blinde Seele die nicht liebt
wie es die inn're Stimme allein befiehlt


© j.w.waldeck 2009

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Montag, 6. Juli 2009

Himmelskörperlieben

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den Durst Verdurstender entfachen

mag manchen Hingabe erscheinen

wenn sie in deine Wüste schreien...



© j.w.waldeck 2009

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Sonntag, 5. Juli 2009

Abendstern

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die Müdigkeit ist eine trübe Glocke
die oft ins schweigsame Bett mich zieht

die Liebe einem jungen Gotte
Flügelschlag - die sanft ihn wiegt

und nichts davon beschreibt die Tränen
aus denen ein Universum entstand

viel weniger jenes unsichtbare Sehnen
durch deren Augenblicke's entschwand

und lange Nächte harre ich trunken
und lecke deine heimlichen Wunden

bis Weinen Lachen ... nichts mehr bleibt
als einig Gedeihen wie Raum und Zeit

weit weniger als jedes Sehnen
durch deren Augenblick's entstand...

paar Sterne die meine Liebe nährt
sind Kraftquellen wenn Liebe leert...

und du: mein Abendstern ew'ger Wacht!
schenkst mir die Träume der Nacht...

so wie ein Teil immer verbunden bleibt
so existiert in mir für dich kein Nein...


© j.w.waldeck 2009

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Samstag, 4. Juli 2009

Wenn der Schleier fällt

.

leicht werde ich getragen
und alle Schwere weicht
leicht fällt kein Entsagen
und alle Leere schweigt
leicht werde ich verraten
doch alle Liebe bleibt
leicht fällt uns das Atmen
in Grenzenlosigkeit...
und leicht schwimme oben
als seelisch tote Leich
und leicht lässt Gott sich loben
wenn nichts davon verbleibt

denn vorgeschrieb'ne Götter
versprechen Jungfrauen Seligkeit
wo Materie bedeutungslos abtreibt
sei alles ein Licht im Nichts
und nichts wird Gläubigen fehlen
wenn Gier auf ewig fernbleibt...

zittert um euer erstes Leben
wäre doch Sterben Seligkeit...
warum wollt ihr nicht übersiedeln
ins reservierte verhieß'ne Reich?

wo ihr doch sicher fühlt -
und sei's EINZIGSTE Scheinleben:
nichts davon erfüllt
verlog'ne käufliche Pseudowesen

denn Stillstand ist des Geistes Tod
und Stillschweigen höchstes Gebot
wenn Schatten sich von Resten nähren
wenn Worte sich in Taten verkehren

so leicht von einem Punkt zum Nächsten
scheint jeder Ort ohne Distanz
- so werde ich dich sicher finden
denn wirkliche Liebe ist kein Glanz
und lass die Blinden sich verletzen
im Wesen ewiglich verbrannt
- so leicht fällt dann dies Atmen
in Grenzenlosigkeit!
- denken einander zugewandt
uns feste Bezüge im Niemandsland
indes Belangloses abtreibt
bis nichts davon verbleibt...


© j.w.waldeck 2009

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Freitag, 3. Juli 2009

Birkenwald - Vergessene Wälder

Kalkfinger
schweigende Birkenwälder
Hautfetzen Narben Flecken
Menschenhass im Becken
niemand brauchend nichts erwarten
wildes Grauen
graue Nebelschwaden

kein blauer See ruht
in liebenden Blicken
Rotbuchen trauern
unter weißgetünchten Birken

verrostete Zungen hinterließ
die Herbstwitwe
als sie ihre süßen Früchte
an saftigen Lippen rieb
und bittere Kerne abtrieb

Fetzen steigen wie kalte Seelen
und lassen Striche zu Schneeschauern
verreisen
ins stille Vergessen

wo kein Name mein Antlitz
und kein Trauern
an irgendwas erinnert
als das weiße Birken
alte Wunden schälen


englisch translation
_______________________
FORGOTTEN WOODS

Lime fingers
silent birch forests
Skin scraps scars stains
Misanthropy in the basin
nobody needing nothing expects
wild horror
dread fog swaths

no blue lake rests
in loving gazes
copper beeches grieve
under whitewashed birches

rusty tongues left
the autumn widow
as she left their sweet fruits
rubbed at juicy lips
with bitter kernels aborted

Scraps rise like cold souls
and leaves lines to snow shivers
goes on a trip
into the quiet forgetting

where no name before my face
and no grieving
of anything reminded
as the white birches
old skinned wounds


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Als die Erdenmutter liebte

.

...war Bewusstsein Einklang und Seele Vielfalt.



- ein alternatives Märchen für Groß und Klein -


Unter einem großen Pilz hockte der Schürzenträger und langweilte sich, indes schwere Tropfen auf das farbige Dach seines Hüttenpilzes plumpsten.
Unten am Korkstrand, toste das Meer im Sturm und die frische Seeluft ließ die Möwen aufgeregt kichern, indes sie armlange Fische aus den Wellen zogen.

Hinterrücks erhob sich eine Riesenmulde und etwas wie grüner Wald
wiegte sich bedächtig und voller Leben.
Wie die Mähnen von seltsamen Wesen im Sommerwind...
Bevor das Leben größer wurde, war es viel kleiner und manchem winzigen Geschöpf haftete bis in die späteren Zeitalter etwas magisches an, flutet doch in ihm das geheime Glück instinktiven Wissens, um die Sprachen der Pflanzen.
Das Wesen einer Pflanze berühren, sich genau so langsam zu bewegen und
auf sie einwirken, sich entsprechend zu entwickeln, wie man sie gerne braucht,
dies war die Kunst der winzigen Holks, vom Volke der großen ewigen ACHT.
Sie selbst verstanden sich als Knospenwesen und jeder sah sehr unterschiedlich aus, je nach seinen Zügen, Träumen und Vorlieben.
Niemand erinnert sich später an sie, denn wie viele kleine Welten im Verborgenen,
ging auch die Ihrige an einer Begegnung zugrunde, deren Antrieb nicht das Leben
und sein Gedeihen im Wesen trug...

Indes unsere Geningenieure die uralte Erinnerung im Wesen des grünen Lebens
auslöschen und nicht zu ersetzende Schäden an lebendigen Arten
vorantreiben, welche seit Jahrmillionen sich bewährt haben,
wussten die Holks Pflanzen zu Dinge zu formen, die weich blieben und lebten.
Manche schaukelten sich auf Wiegen und faulenzten,
während der dichte Dschungel um sie herum, die Früchte zuwachsen ließ,
wieder andere träumten von fernen Reichen hinter der großen Erhebung,
woraus Geräusche drangen, welche seltsam zirpten, flatterten und blökten.
Eines Tages hielt es ein kleiner Knuppser nicht mehr aus!
Er wollte weiter hoch hinaus und begann auf seinem bunten Dachhaus
ein bestimmtes Wiegen und sein Summen ließ den großen Pilz erzittern.
Die ganze sternklare Nacht hockte er so und in den Morgenstrahlen
ragte der Pilz über die Sandbank.
So blickte er auf ausgedehnte gelbe Hügel, im nebligen Staube wirbelnder Winde, mit fahlen Schemen im Hintergrund, welche den Himmel zu einer lehmigen Pergamenthaut wandeln schienen und die Sonne in die aufgedunsene Euter
eines verblichenen Muttertieres...
Doch vor dem plätschernden Wasserfall um eine kleine Oase, gewahrte er Riesen,
die mit wolligen Tieren Fangen spielten.
Jedenfalls hielten sie diese am Kragen und schnitten dort herum.
Auf einmal floss Blut und ein jämmerliches Geröchel plärrte auf.
Dann warfen sich Hunderte auf den Boden und reckten sich gen Himmel,
indes einer den Stock wütend zu Boden schlug und ein Feuer entzündete.
Sie murmelten mit wütenden Stimmen und es klang nach hungrigen Rachen,
die ihr Ra-Rach! dem verängstigten Zuschauer entgegenwarfen.

Der winzige Knuppser quiekte schrill vor Schreck und versteinerte vor Angst,
denn bärtige, zottige Mummfratzen starrten stumm zu ihm herum.
Einer rief in seiner verhaspelten, gutturalen Sprache etwas von einem Heubel und
alle zeigten auf ihn und brüllten: Heubel!
Dann fing der alte Pelzträger an, seinen Stock zu schütteln und alle stürmten auf ihn zu, wie ein Horde Stechläuse auf eine Traubenkuh, prall von süß Gegorenem.
Außer sich, wusste der Winzling keine Lösung, als ins Geratewohl runter zu springen und landete nach etwa hundert Metern, auf der Palmwiege eines Schimmelknilchs, welcher erschrocken aufpiepste und dann wütend zetterte.
Hastig machte er sich aus dem Acker und tauchte hinein, in sein friedliches Pilzland,
wo jeder träumend auf buntem Dache darauf wartete, die nächsten Früchte
reifen zu sehn.
Hinter ihm flog ein Monstrum von einem Felsbrocken herab und lies den kauzigen
Schimmelknilch verstummen.
Auf ihm prangten noch die blutigen Abdrücke zweier Hände, welche wohl
von demjenigen Aasfresser herrührten, der so großmäulig das Tier getötet hatte.
Auf jeden Fall wollte niemand mehr wissen, was hoch oben geschah.
Seitdem zirkuliert das Sprichwort: die da oben hätten zu viel Sonne abbekommen
und darob den Schatten weg.
Ihre beispiellose Grausamkeit muss daher rühren, das sie Dinge ständig
nicht in Ruhe gedeihen ließen, so wie es ihrem Wesen entsprang...
Alles Gefundene wird angeeignet, bis nichts mehr da ist,
was noch frei, ja ungestört sich entfalten vermag.
Denn ihre bleichen Bauten waren die Grenze zu einer endlosen Wüste,
die ihren Taten folgte, wie eine trauernde stumme Mutter
ihren toten Kindern...


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Mittwoch, 17. Juni 2009

Sozialrassismus - Kapitalismus

.

SOZIALRASSISMUS (DER KAPITALDIKTATUR)
(Ballade zum 21ten Jahrhundert)

- habt ihr euch schon gefragt,
warum alle unter 30 keine Lobby haben,
die ihre Interessen und Lebensgrundlagen
in Machtgremien vertritt?


Vergangenes erscheint lebendig

System bleibt System

die Gerechtigkeit ist abhängig

das Geschäft lebt von Vergehn


Privilegierte allein studieren

Geld schafft verseilte Karrieren

Ausschlächter protegieren

korrupte Lehren triumphieren


schmierige Professoren dirigieren

gerechtfertigte Propaganda

hohe Worte welche Sinn verlieren

Widerstand bloß noch als Manga


zu Viele ohne Zukunft

für der Schurken Organisation

arbeiten sich den Geist stumpf

abgefüllt mit Religion


hört den Gesang der Revolution!

globale Konzerne erpressen Staaten

Einzelne sterben durch Isolation

Medienwäsche gläserner Daten


Gott ist nicht Erlöser hier

Gott schützt ihre Fesselmacht

tröstet dich des Jenseits Pracht

duldest du den Seelendieb


Arbeitsämter pflegen Interessen

niemals deine Situation zu bessern

gleich Jugendämtern im Geschäft

verscherbeln der Armen Kinderrecht


adoptierte Liebe bleibt Kalkül

bestimmt Versicherung dein Leben

hippokratischer Eid ohne Gefühl

mag bloß Kassenstatus sehen


das Blut die Seele und der Leib

vermarktet im gläsernen Ausweisnetz

Kultur wird kostenpflichtiger Zeitvertreib

Zugang zu Wissen Filter=Geschäft


Briefgeheimnis und Privatsphären=Spitzelei

- abgehört verdächtigt und gespeichert -

alles schon gehabt im dritten Reich

gefesselt an einen Ort und verzeichnet


seltsam - wie nützlich Terror ist

Menschen in Städten zu verherden

abhängig von Produkten ohne Kenntnis

eigenständiges Konzept zu werden


tödlich - sag ich euch: dies Mehren!

Bäume schwinden und Flüsse stinken

Zukunft im All für reiche Schimären

MaNAGER die Schicksal spielen


was bedeutet mir Demokratie

der ich von allem ausgeschlossen

sind wir chancenloses Schlachtvieh

von Interessen abgestoßen


drum bauen Ausbeuter Enklaven

gesichert mit Bunkern und Waffen

aus Furcht vor aufgebrachten Sklaven

wütend auf ihr Prassen


Polizei und Armee wird schießen

es bleibt die bewährte Methode

Funktionäre neuer Akten beschließen

Lager für Hartzler oder Arbeitslose


kurz tobt das Volk - doch Schuldige

kaufen sich frei mit schmierigen Anwälten

sinnlos - meint der Kundige

das Lamm lernt nicht zu denken


Krieg kommt - der Schichten

das blinde Mehren bedrängter Menschen

bringt maßloses Vernichten

- selbst ich mag dies verdrängen...


...............
Eine systematische Aufzählung,
verursacht durch die ökonomische Waffe
der Globallobby, um die Bevölkerungen
Europas von Kultur und Identität zu reinigen
und gleichzeitig eine Klassengesellschaft
zu etablieren, in der Geld zur Kontrollinstanz
ohne Verantwortung den Gewissenlosen
in die Hände spielt.

Ein sich selbst regulierendes Korruptions-Management.
Tolle Idee... wenn sie denn konstruktiv wäre...


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Dienstag, 16. Juni 2009

Innenweltentau

.

für jede Sternschnuppe deines Meeres
will ich Herztropfen opfern

perlender Träume Edelweiß wecken
in Zauberwelten Blüten verstecken

kniete unter Sonngirlanden im Moos
sanft küssend diesen stillen Schoß

erschienest du – wo ew'ger Durst gequält
und weintest Tränen unsterblicher Seel

kühler Seerosensee ferner Sternaugen
boten Marmorhände Liebe der Elbenfrauen

im Schatten feuchter Aderranken
gebiert blaues Leuchten Seelenfarben

Regentau - wie kleine Lichter
verkehrte Welten liebender Dichter


© j.w.waldeck 09.04.2009

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Das Nichtige Vergeht

.


was bleibt dir
wenn du keine Augenblicke kennst
unverlebte Pirouetten bloß erdenkst
von allen Worten Gesten unbefleckt
ein weißes ungeküsstes Blatt
das sehnsüchtig sich reckt?

nichts bleibt von dieser Welt
vom Stoff des Geistes allein beseelt
Schönheit - die nur's Innerste behält
wo kalt gewordne Küsse verwelkt -
Eindrücke durch die Zeit entstellt

was bleibt dir von der Ferne
oder glitzern dann weniger Sterne
oder jenes Wissen um die Seele
die ich wahrnahm als kalter Schleier
bleibt doch ihr Schoß ewige Quelle...

was bliebe dir
durch ein Unglück denn
durch einen Anschlag auf den Zug -
was bliebe mir als jedes Lied
das ich zu Ehren dir verschrieb?

was bliebe dir
wenn du keine Augenblicke hegst
und Nähe bloß durch Ferne ersehnst
als jenes Wesen welches zeitlos währt
in dir verjüngt stets widerkehrt

die innere Konstellation
ist eine sichere Attraktion
denn Wesensnähe zieht sich an
wo Raumzeit längst entschwand
findet sich - was Seelen verband...

und was bleibt mir?
wo meine Reime doch keine Würmer sind
aus dir gesät - wenn der ewige Moment
geschenkter Nähe irdisch fehlt -
als zu zerspringen wie ein Stern
am stummen schwarzen Himmelszelt


© j.w.waldeck 2009

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Samstag, 9. Mai 2009

Träume das Leben und lebe deinen Traum

.

oft erlaubt die Angst der Anderen nicht
was selbst in Ihnen mit maßloser Sehnsucht
ruchlose Träume raubt...

laut den Amazonas-Indianern
ist der Abschied vom Leben
das Erwachen vom Traume...

die schwarze Brücke über den Fluss
ist ein Gerüst aus unbeweglichen Elementen
gehalten von begehrenden Händen

oft erlaubt die Liebe der Anderen nicht
was selbst in dir mit maßloser Sehnsucht
ruchlose Träume birgt...


© j.w.waldeck 09.05.2009

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Mittwoch, 6. Mai 2009

Lüge liebt nur sich selbst...

.

könnt ich doch endlich aufgeben
einmal nichts mehr fühlen
schmerzfrei innerlich untergehen
äußerlich erscheinen und berühren!

zu viele Wellen die ertränken
als könnte ich sie alle beschenken
und überzeugen wie Gottes Diener
das sie niemals allein verlieren

bloß ihre Feindschaft ist echt
wohl ist meine Sprache zu perfekt
und jene Seele zu versteckt
Lüge - die ihre Lügen schreckt

so abgeurteilt und beschmutzt
am Wegesrand von blinden Tritten
den Tod als Witz und Ausgeburt
in Liebe verbraucht - im Wissen...


© j.w.waldeck 2009

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Dienstag, 5. Mai 2009

Metamorphose

.

schön das mein letztes Thema
Schattenstengel zum selbigen anregt
so bleibt's beim gleichen Schema
bloß Geist wird widerlegt...

spontan dem Nichts entgriffen
lass ich die Gaffer Neider liegen
den Unverstand der aufraffen muss
was längst verdaut und abgetrieben

.......
ein Frauenleib in Ästen verwachsen
man möchte's Spinnenbeine nennen
mit nacktem Oberkörper scheint zu lachen
im Mondesschleier ihrer Meereswellen

denn silbern scheint ihr Haar zu fallen
zu fallen ins Glitzern ewiger Träume
mit Leopardenhandschuhen und Krallen
wo Menschenstufen enden und altern

führt nichts Geisteskraft ins Entfalten...


doch viele ekeln sich vor ihrer Wahrheit

dort wird der wahre Anblick halten
und alles Gespeicherte bleibt Einheit...

für immerdar der Seele Wesenszug

befreit von Masken Lug und Trug...


© j.w.waldeck 2009

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Samstag, 2. Mai 2009

Wohin die Liebe schwindet...

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einmal vorgestellt, warum Seelen so wichtig scheinen,
je liebender, je blühender...


...
du fragst mich wo der Frühling bleibt
der sich niemals wieder gleich verliebt

du fragst dich wo die Liebe zieht
wenn Schweigen still doch eisig reift

und Gottes Lichtkrieger Vernichtung fordern
weil Anpreisung und Preisen sich nicht verkauft

seine Herrscherfurcht hegt Tod Krankheit Foltern
doch mein Geist wird niemandem folgen

- niemandem der mir's Liebste entreißt
und schweige still wenn mein Herz so sehnsüchtig!

- so sehnsüchtig auf Frauenaugen entgleißt
und alle Träume für Gottes Liebe stille morden...

bis zuletzt in Blumen und Wiesen an Silberbächen
ich jeden Menschenklang begrabe ohne Sorgen

weil ich in neuen Welten mich vollkommen weiß
wie Gott geliebt - doch ohne Opfer und Gebrechen

du fragst mich nicht und irgendwann ist Leere
und niemand mehr als alter Worte Leid

der Schmerz stürmt über sieben Meere
hinfort von Trübsinn Hass und Neid

fragst du wohin genomm'ne Liebe zieht
wenn Allmacht gierig sie entreißt...



© j.w.waldeck 21.04.2009

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Donnerstag, 30. April 2009

Flammenschatten

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der Adler in Windesküssen
doch nichts zaudert ihn
- in den Pfützen
sind grelle Himmel blind

Goldblattern auf Fassadenlettern
Rankenbalkone
und einsame Silhouetten

junge Mädchen auf Lakenbetten
scheinen träumende Geister
zu wecken

Tomatenscheiben
sind offene Herzklappen
Kerzen und Pokale
absurde Attrappen

das Ölgemälde der Madonna zeigt
den Riss kranzgoldner Heiligkeit

Aschenseelen
von Stummeln verrauchen
Augenmeiden ohne Trauen

ein langer Gierschnabel verstößt
bereits in die eigene Brust
und stört...

Blutlandkarte befleckten Busens
dessen Beben Rebenrausch verströmt

deine Geilheit schmeckt nach Erdbeerschaum
deine Eitelkeit bleibt kalter Raum
Seerosen um die tote Efeufrau
gezeichnete Kreidenkreise...

Seidenhaar zerfließt mit stillem Kaun
Zeit... das ich dein Lächeln reibe
strömen weiße Buchstaben aus Liebe
langer Seufzer Schärpenwiege

als mein Herz darauf zersprang
Dunkelheit empor sich rang
aus der Lippen Purpurkleid
biss ich schweigend Elfenfleisch

weiße Milch ist süßer nicht
Schuld getilgt im Schmerzverzicht

bloß Verlangen glimmet noch
Rosenmundes off'ner Docht...



© j.w.waldeck 2009

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Mittwoch, 29. April 2009

Nachtwindlied

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so manch ewige Nacht
denk ich an dich
so manche Nacht
brennt mir ein Licht

doch ist es meine Kerze
und Flamme meiner Seele
aus ewig dunkler Stehle
funkelnder Liebe Sterne

so manche Nacht
bin ich bloß dein
du weißt es nicht - oh nein
du bist die Nacht... allein

und wenn's am Öhrchen zieht
erschrecke nicht und träume
draußen's kleine Nachtwindlied
haucht deinen Namen

in die Kronen
rauschender Bäume


© j.w.waldeck 2009

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Dienstag, 28. April 2009

Alte Lügen im neuen Gewand

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Wer wissen will, in welchem Land er lebt und wie die Regelverfahren
aussehen, wenn sich ganz normale Bürger gegen Beamte und
Nutznießer des Rechts im Namen der Gerechtigkeit zu wehren versuchen,
sollte diesen Artikel und die Kommentare im Anhang unbedingt
gelesen haben.
Er fördert ein sehr reales Verständnis, wo wir bereits stehen und vor allem,
an was uns dies erinnert...

LINK: Rechtsmissbrauch in Deutschland hat Tradition


Dazu habe ich weiter unten ein kleines Gedicht verfasst:



Kapitaldiktatur
demokratischer Hülsenfrucht
Rechtsbeugestaat mit Polizeigewalt
und Lobbystruktur

doch erst ein Führer
bringt Deutsche
auf die Straßen

lang frug ich nach
und sprach mit vielen
die auf Veränderung warten

und steht das Volk in Flammen
werden seine Wächter Kriminelle
enttarnen die Masken der Justiz
in Juristen-Dynastien gefangen

verwendete Methoden
welche Übung zeigen...

Organisation Kumpanei
Abhängigkeiten...

die Pflicht des Untertans
ist die Übergabe aller Moral
an den Befehl ohne Gewissen
behördlich zersetzt und zerrissen

intellektuelle Minderheiten
und sporadische Einzelkämpfe
werden da nicht reichen

selbst wenn sie öffentlich morden
und willkürlich Rechte beugen
es singt ihr gemeinsamer Chor!

paar Köpfe fliegen
und aus altgedienten Reihen
treten neue Diener
des gleichen Systems hervor



------------------------------------------
in einer Reihenfolge ist jeder mal dran
der hinterrücks Mittäter ist
also hofft nicht stillschweigend
das es immer den andren trifft


© j.w.waldeck 12.04.2009

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Mittwoch, 22. April 2009

Lagerwelt

immer noch Ausgegrenzte in Fächern und Nischen

unterteilt: kategorisiertes Ein=Leben

einsame Musik obdachloser Seelen....



ohne dieses Foto wären diese Zeilen nicht entstanden:
LINK: http://irgendwas.deviantart.com/art/I-Still-Remember-115136675?offset=25

:

© j.w.waldeck 07.04.2009

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Sonntag, 19. April 2009

Tolleranzgrenze - Mörderballade

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nanntest mir dein hohes Alter
damit ich Respekt bezeuge
statt Argumente's Haupt verbeuge
- vor jenem Dämonenfalter!

nie dauerte derlei mein Sinn
wie viele Jahre Arroganz genügen
hegst kein Platz für Annahme darin
die Leere deines Egos zu füllen...

und nennst die Welt intolerant
für die du nichts übrig hast
ihr Gipfel liegt vor ausgestreckter Hand
vor der du dich zum Opfer machst...

und sahest nichts als deine Wände
und verschränktest vornehme Hände:
typischer Künstler – Dichter – Foto=Graf
schlaf schlecht mein Kindlein - Straf!

und flüstere Teenies von jenen Teilen
deren Schwarm dich tausendfach schwächt
trägst du am Kreuz alle Leiden
und niemand gehts so schlecht...


.......................

wahrlich, ich könnte euch alle in einer Reihe an eine
Wand stellen und der, der es schafft, die anderen davon
zu überzeugen, das er am meisten leidet,
dem gebe ich persönlich die Absolution wie Stalin
morgends am Massengraben.....+..+..+...

Doch das Gesetz verbietet es leider,
diese gelangweilten, vom Wohlstand
aufgeweichten Egoistenmaden zu erlösen.
Wenn ihr ein besseres Leben wollt,
übt euch in Widerstand und tut etwas!!!

:

© j.w.waldeck 2009

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Montag, 13. April 2009

Kleine Ausbildung zum Vorbilder

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kleine Ausbildung zum Vorbilder
oder der Nagel in der Sohle
des Gleichschritts

..........................


wer profitiert davon in Notzeiten
ein Volk oder ganze Kulturen
in die Armut
der Identitätslosigkeit zu treiben?

indem man als Politiker
oder Person mit sozialer Verantwortung
genau damit jede Wurzel
jedes Wohlergehen
und jede Kultur unterwandert
und konstant schwächt...

Frage zwei: was ist der Sinn
der ökonomischen Waffe
der Zwei-Klassengesellschaft

welche Menschen gegeneinander hetzt
und durch soziale Vernachlässigung
ihren geistigen Verfall fördert?

nicht länger imstande
das Wissen ihrer Vorfahren zu nutzen
und zu verstehen

jedes An=Standes beraubt
jedes Widerstandes aberzogen
jeden Verstandes verkauft

begreifst du die Konsequenz
dieser Fragen -
ist wohin wir STEUERN
bloß die Frage des Kassierers
dessen Rechnung dich verbraucht

mal wieder in Kriegen befreit...
durch Not, durch Misstrauen
durch Ungerechtigkeit
durch Überbevölkerung
durch Korruption
durch unbegrenzte Dummheit

...
dann siehst du selbst
wievielen dieser Alltagsflüchtlinge
derlei Themen am ach...
so originellen Herzen liegen...

die wollen RICHTIG GEHEND
das man sie manipuliert...

durch mediale Hirnwäsche
heruntergeschraubt

ein passives hoffnungsloses
und kraftloses Anwesenheitsleben
das existente Wesen ersetzt
und Vorbilder braucht


:

© j.w.waldeck 30.03.2009

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Wahrheit WÜRDE die Masse töten

.

_wahrheit würde die mehrheit töten_



jeder sollte sich so geben wie er wirklich ist.....

bloß können sich die Wenigsten dies leisten

drum brauchen sie organisiertes Stillschweigen



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Montag, 6. April 2009

Petit Coeurs - Kleine Herzchen

.

langsam versiegeln glitzernde Scheiben
als stumme kleine Mädchen
mit angeklebten Flügeln
in langen Fotoreihen

die niemals fliegen
mit verklebten Gefühlen

isoliert
in virtuellen Zimmern

Figuren wie Farbkleckse
die sichtbar verderben...

über den Häuptern kleben Pyramiden
aus Postkarten mit all den gekauften Dingen
und abgelichteten Orten

welche vergessen sonst
ihrem Herzenssieb entrinnen

unter Schreibtischplatten
Knicke glätten...

ihr rotes Kleid bleibt der einzige
Teppich schwebender Magie

aus dessen Farbstoff
viereckige Fenster wurden
mit weißen Balken
und abstrakten Wunden

die Dart-Zielscheibe
anstelle ihres Antlitzes
mimt schmerzlose Stärke

doch der ungeschickte Treffer
ins wunde Herz
lässt alle Ziele vergessen

bis bloß die roten Fenster
fliegen lernen
auf ihren lebendigen Leiden

:

© j.w.waldeck 2009

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Donnerstag, 26. März 2009

Blaue Blumen blühen ewig

.


die Fische ziehn nicht aus dem Meer
bloß alle Wellen tragen sie fort


die kleinen Rosen sprießen Funken
mit winzigen Lippen traumversunken


dereinst im Gartenreich vergangen
im Gold der Eintracht rostige Wunden

kam die weiße Taube aufs steinerne Kreuz
worauf ein Mädchenabbild seufzt

und Wolkenschwäne und Galeeren
krönen ihr Antlitz mit Strahlenspeeren


doch im versiegelten Gewölbe
einer verwunschenen Prinzessin

werden graue Wände zum Ozean
und quellen zeitverkehrten Sinn


rote Blüten öffnen kleine Finken
auf ihrem weißen Kleid der Nebel


feine Marmorzehen drücken Asche
lässt wallender Saum Schmetterlinge wirbeln

bis alles Dasein meeresblau beflügelt
den roten Faden findet ihrer Seelensprache

und Muscheln Landkarten filigrane Welten
glasig leuchten im blauen Wunderwerk


werden Eisblumen Lichtrisse wachsen
die milchigen Fensterscheiben hinauf


der Berge schattiger Rücken dämmern
wenn ferne Wesen sich schwungvoll nähern


erblüht doch meiner Seele Horizont
zur blauen Blume Sternschuppentränen

verlieren Rosen jegliches Herzblut
im strahlenden Weiß beschwingter Feen


wie silberne Fische in den Tiefen atmen
werden sich Liebende umarmen...

:

© j.w.waldeck 26.03.2009

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Mittwoch, 25. März 2009

Erziehungsterror

.


die Mädchen
drängen sich
um die Lehrerin
schmeicheln schulpflichtig
und kassieren
gute Noten

Jungs stehen abseits
Jungs möchten erobern
überzeugt werden
sich beweisen
und herausfordern

der Feminismus
geht nicht
auf Eigenwillige zu

matriarchial patriarchial asozial

später im Berufsleben
bleibt wenig Raum
im Einordnen...

junge Verkäuferinnen
beim Brotautomatengeschäft
hübsche Assistenten
mit adretter Erscheinung

verstoßene Jungen
die ihren Eigensinn behalten
enden misslungen
abseits ohne Entfalten

empfindlich musst du sein
lächle wenn du es nicht meinst

Erziehung
wird Aufklärungssache

deine weibliche Seite
offenbarte Doktrin
der Alice-Schwarzer-spRACHE

die neuen Männer schweigen
oder heulen
wegen jeder Kleinigkeit
mit den Mädchen
im Wettstreit...


:

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Freitag, 20. März 2009

Einsam träumt der Geist

.


- verhülltes homogen -
die Gemeinsamen
bilden die unendlich dunkle Leere
identitätslose identische Massen

die Einsamen
getrennt durch materielle Meere
leuchten inmitten toter Augen

Norm ermöglicht Anpassen
die sich Andersein beweisen sucht -
Sucht nach Originalität und Erwachen


- unterschiede -
neben dir - genetischer Abschaum
konstatiere ich nüchtern...
wäre nicht der grenzenlose Geist
den weder Schneeflocken lieben
noch Sonnenstrahlen umspielen
bis Sterben den Stern befreit...

ein Brunnen nährt die Durstigen
doch keine Idee die Liebenden
so schön im Unsichtbaren
- SChattenreich im Wirklichen...

nichts durchdringt diese Dimension
als Leib und eine Seele
Geister erfassen ihre Vision
doch schmachten ohne Nähe...


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Dienstag, 17. März 2009

Klänge vibrierenden Azurs

.


.I.
Mondscheinschwinge
gedeihend bloß durch Liebe
Mondscheinwiege
unter der Eichkätzchen Windtanz
wo blaue Weintrauben
wie magische Murmeln leuchten
und Fragezeichen wispernde Blätter halten
als Dach deiner kleinen Unschuld
Geschichten weben
fein wie dies silberne Spinnennetz
gläserner Traumfäden...


.II.
seelisch eine völlig andere Ebene
ist die Raumzeit nicht maßgebend
materieller Limite...
- eher allumfassend bewegend

Seele wird dann transzendent
und vergisst im MATERieuniversum
ihr erlangtes charakteristisches Ich...

deswegen hegst du ein Gefühl des Ursprungs
als du noch eine energetische Matrix -
ein geistiger Nebel warst
erleuchtet vom Seelenquell=Impuls
- belebt von grenzenloser Zukunft...

Sehnsucht - ewig unerfüllt
ist nicht so wichtig
wie dein Glück innig berührt
- deiner ansichtig...

manchmal bin ich kurzfristig
von kurzer Trauerstimmung befallen
ob der Vergänglichkeit

welche zu geringe Atmezüge gewährt
damit wir einfach befriedigt
uns loslösen könnten - zwei Galaxien
zu neuen Universen vereint


.III.
selbst - wenn ich aus dir sanft
deinen schmelzenden Widerstand
zwischen Alabasterschenkeln aufküsste
besäße deine Zartheit etwas
von einem einsamen Märchenschwan

...
ohne Bedenken
ohne Konsequenzen
versinke ich in diesem blauen Spiegel
sanft murmelnder Wellen
auf denen sein weißes Schweigen
Blüten aus Eis erblühen lässt



:

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Sonntag, 15. März 2009

Atem der Seele

.


die Rückgrade der Berg=Ketten
ruhen auf Kadavern
entkleidet im schmerzlich entflammten Sand

UNIFORM Falscher im Zerstören der Brunnen
freier Quellen von Leben und Wasser

schwebend auf dem ungelöschten Brennen
der Bezahlung
schlürfend aus gekauften Fl=aschen
etikettierte Räume
und l=imitierte Derivate

der Lichtengel
glatt von den schmutzigen Rinn=Sälen
gehäuchelter Tränen

wischt sich den Staub der Toten
aus goldenen LOCKEN...


durch die Spuren hinterlassener Ödnisse
folgsam getriebener Herden
- eilt ein glühender Wind

über Tempel
so weiß wie die Knochen toter Verdursteter
mit von Göttern ausgeraubten Augen
gefüllt mit Skorpionen


von Schläfe zu Schläfe
aufgeladener Flakon
ERREICHTEN Geistes
oder verdorben durch D:efekte
egozentrischen Geizes


...
hier wird g:ToT seines verlorenen sAMENS vergessen
welcher sein Wesen vernichtete - mehr zu werden
als je wachsen würde
in den Plänen monokultureller Architekten...

jenseits... im Vergessen persönlicher Gräber
schwindet jeder Traumtropfen in Myriaden...

der errungene Charakter der Existenz durch MATERie
er=löst sich und die blinde Energie fließt zurück...

die ursprüngliche Konstellation
kehrt in ihr freispendendes Inspirations=Medium:
dem Impuls makelloser Quelle

der inhalierte und ausgeatmete Sauerstoff
entlockt die Lebensform ewiger Energie




Nachwort zur modernen, medienmanipulativen Kunst

- jedes Land, welches seine geistigen elitären
Potentiale durch Ignoranz und Armut verhöhnt,
wird in Schimpf und Schande untergehen und
weitere Greuel verüben, bis zu dem Tag,
an dem die Masse in jene Richtung gezwungen
wird, deren Horizont sie nicht zu erfassen imstande
sein wird.
Es ist eine Ehre, niemals in einer deutschen
postmodernen Galerie des 20ten oder 21ten Jahrhunderts
erscheinen zu müssen, neben all diesen Verkaufstypen,
deren Quadrate, Dreiecke und optische Effekte jeder
Kinder PC hinbekommt.
Irgendwann werden die Gebäude der Propaganda
und ihre hochgelobten Namen bloß Statistik werden,
im Sumpf einer korrupten Zeit, deren Chancen sie mit
Blödsinn vertan haben und Konservendosen.
Baut eure Kästchen mit
gesammelten Fingernägeln, Gerümpel und Strichmännchen.
Es liegt keine Würde in diesem Tun, kein Leben, keine
Vision, die ein unendliches Meer an Wellen aufsteigen
lässt. So viele Maden... die sich durch nichts unterscheiden!
So viele Rädchen, die nicht mal den Grund ihres
Verdrehens erkennen...


:

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Samstag, 7. März 2009

Traum einer Porzellangeisha

.


schöne Puppe - die Sehnsüchte wahrt
Milchhaut - zum Steinerweichen gehaucht
bleibt sich treu im schönsten Augenblick
weint vergeblich kleiner Perlen "Glück"


Licht splittert in myriaden Facetten
Leben erstarrt zu kaltem Lächeln
Händchen scheinen zu ergreifen
- versteift in unsichtbaren Leiden


lockt warme Seelen mit Rosenlippen
verführt - ihre Flammenblüte zu küssen
bis die bleichen Wangen erröten
Sonnenuntergänge Nacht beschwören


Kristallblick - der scheinbar erschrickt
doch alles erfasst - im Kern erstickt
den jeder liebt ohne Qual zu sehen
- gefangen in untotem Sehnen...


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Mittwoch, 4. März 2009

ANGELIOM

.


jede Form von Anteilnahme ist abhängig
nun willst du göttlich niemand helfen
und vergisst sein Anteil - deinetwegen


...
meine blutrostigen Glutflügel
wiesen meinen Gefühlen den Ausweg

und auch die Geistschwingen verwandter Lichtträger
färbten sich im Kaleidoskop
einer not=wendigen I=deii...


...
als sich ein gottgleicher Zorn verdichtete
und die Zerstörung der Schöpfung ebenbürtig wurde

durch jede Generation limitierter Geschöpfe
imitierter Ausgaben uns'rer einstigen Herrlichkeit

seht her! - auf diese alten Protoengel
mit unfertigen Zügen und groben eingeschlafenen
Augenblicken in den Tiefen zerfurchter Gestirne


...
und wisst nicht was jeder Wille hier erzielt
des Schaffens müßig seiner einstigen Leidenschaft
und der geschwängerten Jungfrau

deren Astralleib wohl zu bekannt sich windet
in ewiger Einsamkeit...

wo allein das Neue - das Niedagewesene
im Dasein zählt - durch Nichts behaftet

wucherte der Morast blind schlagender Übel
als mein Auftrag ihre Erlösung verhieß

Sternaugen die viel zu viele Äonen in sich sogen
- trank ich aus wie schwarze Milch
ausgebluteter Allnacht


...
und all das Leid immerkehrender Grauen
- sinnloser Freiheiten üble Pein -
frohlockte zu einem inneren Meer der Aufruhr

lag hinter mir ihr verewigter Leib als Statue
gefrorenen Lichtes im makellosen Glanze
ganz nach Belieben träumend in Frieden...


...
doch irgendwann wurde das Meer eine Quelle
- unendlicher Träume verlor'nes Aufschreien -
und kein Ende zuckt in immerjungen Wunden...

wir kommen nicht zurück zu deinen Toden
und alle Herrschaft ohne Anteilnahme
ist schwarzes Loch absichtlicher Existenz

aus welchem Himmel diese Erschöpfung
ihr endloses Versagen auch gespeißt

es sucht Ersatz für jede Einmaligkeit
das Unersetzliche nicht zu verlieren

wo doch seine Seele unzählig zersprang
im Widerstreite dies Aufgehen ersann


...
das eine Welle die nächste erschlägt
dies Wogen durch Nichts verrät

tränk ich mein Sinn im einigen Verderben
sein Leben als Gedanke zu sterben
dessen Ursache sein Abgrund übergeht...



Konzept, Idee, Geschichte und philosophische Gedanken
bleiben der ursprünglichen Quelle meines
Geistes reserviert.



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Dienstag, 3. März 2009

Metaforik des Bösen

.

ein versproch'nes Erretten bekämpfter Ideen und Heilen


eine entdeckte Unendlichkeit - doch gehorsam nicht erlaubt....


das Unreine Geisteskranker verschlossen durch Gewalt




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Samstag, 28. Februar 2009

Abendstern

.


die Müdigkeit ist eine trübe Glocke
die oft ins schweigsame Bett mich zieht

die Liebe einem jungen Gotte
Flügelschlag - die sanft ihn wiegt

und nichts davon beschreibt die Tränen
aus denen ein Universum entstand

viel weniger jenes unsichtbare Sehnen
durch deren Augenblicke es entschwand

und lange Nächte harre ich trunken
und lecke deine heimlichen Wunden

bis Weinen Lachen ... nichts mehr bleibt
als einig Gedeihen wie Raum und Zeit

weit weniger als jedes Sehnen
durch deren Augenblick's entstand...

paar Sterne die meine Liebe nährt
sind Kraftquellen und du: mein Abendstern!
schenkst mir die Träume der Nacht...

so wie ein Teil dir immer verbunden bleibt
so existiert in mir für dich kein Nein...



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Samstag, 14. Februar 2009

Traum im roten kLeid

.

dein Karmesinkleid
dein rotes Rosenblätterkleid
ist eine kleine Seltenheit

mit weißen Schneeflocken
und getupftem Herzflimmern
schwebend in dem roten
Herzensbad lichter Engelschwingen:
fruchtige Kussschoten...

du brauchst keine weiße
Traumkrone
glitzernd auf duftendem Seidenhaar
und die blau gestreifte Decke
schnurrt seidig von Gefahr...

wollene runde Hügel rollen
deine Haarspangen
wie kleine Käferlein
sich hinter Blätter tollen

dein leibliches kLeid
dein rotes Rosenblätterkleid
rollt sich ein Herbstblatt
um dein träumendes Reich...


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Freitag, 13. Februar 2009

Siechtum

.

weil ich nicht klage
bloß ein Schilf im Wind
wiegt meine Pein weniger
ein siechender Fluss
unter dem Grün der Weiden
auf denen bunte Vöglein
mit kleinen Herzen pfeifen

doch lebtest du nur einen Tag
mit zerfressnen Gliedern
bei lebendigem Leibe
mit Herzstillständen
und stechend gedolchter Brust
nicht mal als Wurm
zu krümmen fähig
würdest du schweigen

Feuer brandet im Rücken
und lähmt den zitternden Leib
die starken Arme sinnlos
die Sehnsucht bloß ein Geist
vertieft in jenen tiefen Brunnen
in dem der Mond bloß lacht
dann schaudern neue Wunden
und Sterne färben die Nacht...

dann höhnt das Leben mit Kraft
und ich darf mich erheben
aus jeder alten Schmach
als wäre nichts geschehen
und nichts berührt mich ärger
als was kein Weh mir schenkt
die Welt verblasst schon ferner
von fremdem Tod verdrängt


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Samstag, 7. Februar 2009

Auf vergesslichen Herzen

.

schöne Rosen blühen...

auf vergesslichen Herzen

und verglühen...


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Schöne Rosen blühen...

.

gefror'ne Blüten die nicht lächeln
darauf gemalter Mohne Puppenlippen
- rote Tode die Samtküsse räkeln
deine geheimen Sünden wissen...

fallende Sterne im glitzernden Harz
einst sonniger Tränen Liebesglück
als wär dein Unglück ihr Zauberschatz
wollen dich alle wie verrückt...

und wenn der Zwang zur Perfektion
mit fremden Mündern schreit
tobt ein Vulkan der Implosion
die goldene Käfige zerreißt

so fließen tausend Zungen hinab
an beschwor'nem Elfenbein
- der Friedhof blüht ums Herzensgrab -
denn schöne Rosen blühen allein

denn schöne Rosen erblühen Blut
duftender Wunden herzerfüll'nde Gnade
verletzen dich – willst du ihr Gut
verletzen sich als geschnitt'ne Hingabe

kein Friede ihrer Flammenseele
der wogende Leib der Wollust Kelch
damit die Mädchen Unschuld quäle...
wenn durch ihr Haupt das Herz mit fällt

ich sag es weißen Lotuslippen
auf Flocken glitzerndes Mondlicht
lass dich nie perfekt verwischen
so schön wie du hervorstichst...



ich blute, weil ich es „veröffentliche“
und mir seiner unverfälschten Reinheit bewusst bin,
wie selten mir so etwas natürliches
so anmutig gelingt und allein von Wenigen
als Seelemagie wahrgenommen wird.



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Mittwoch, 4. Februar 2009

Dornenkrone

.

du kannst kein Herz öffnen
und erwarten

das es nicht blutet...


du kannst nicht eine Seele vereinen
und hart bleiben

wenn sie wirklich in dir fließt


du kannst nicht von Liebe reden
und hassen

das sie dich nicht umwirbt


du kannst nicht Rosenblut erfassen
und rot werden

wenn deine Sinne verblassen


du kannst nicht gleichwertig fühlen
und Gefühle verachten

die niemals dich erwarten...


du kannst nicht Innigstes besitzen
und vermarkten

in deinen gespielten Dingen


du kannst nicht glücklich werden
in reicher Vielfalt

drum vernichte deinen leeren Inhalt!


komm trag die Dornenkrone aufrecht
deren Sinn heraussticht

leide... denn besser gelingst du nicht


du kannst nicht eine Rose pflücken
ohne Grund

ihre Seele flieht vor deinem Mund


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:

Lichtblut

.

dem stillen Wasser süße Tiefe
welches der Tod durch Träume dunkelt
der stillen Liebe ewige Seele
die in Mondestränen funkelt

den schweigenden Lippen letzte Worte
die Knospen sind - wo nichts existiert
den schweigenden Sinnen lichte Pforte
auf das sich Falsches im Glück verliert

dem leidenden Schweigen Hingabe bloß
dem innigen Verständnis wortlose Liebe
dem stillen Vereinen sich'rer Schoß
von Seele zu Seele Sternmeereswiege


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:

Die Krankheit

.


und verkehrte durch extatische Vitrinen
sein ausgewaschnes Seelenhemd
und entlehnte von kybernetischen Konkubinen
keiner unmündigen Sehnsucht fremd -


die Worte aus dem Herzen einer Engelseele
und glitt herum ohne Eindringen
und rieb sich an der weichen Kehle
etwas Pafüm seinem Vergehen zu lindern


und blieb in jenen angekündigten Toden
lebendiges Ungeziefer im Fleische der Toten
und liebend gern sähe er alles verblichen
gleichgrauem Abstrich glattgestrichen...



frei interpretierbar, Zutreffer sind zufällig und unbeabsichtigt,
wie das wahre Leben...



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Erkenntnis zum Sonderpreis

.

woher warum wohin
nichts einfacher zu erfahren
als tausende Jahre Gedankenasche
verbrannter Fragen

zahl mir eine Million auf Erden
und du erfährst als Dreingabe
den Sinn des Todes
nicht nur... woher wir kommen
warum wir hier sind
und wohin wir gehen werden


..............................


der Normmensch wirft Außnahmewesen Sünde vor
dabei ist Gottes Vorbild sein Gedeihen
und lasset jene mit Inhalt nicht eure Leere

"fühlen"



Geld ist das Mittel zum Zweck, die Welt des Geldes
zu verändern... Feuer wird mit Asche gelöscht...


:

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Der Traum Vom Lieben

:

die Brautschleier der Einsamkeit
das Meer der Weisheit
der sAmen der Reinheit
die tröstende Milch zarter Nebel
wo ihr lichter Sternenschritt
spurlos als endloser Schmerz verblasst
welcher durch's Fleisch den Geist aussticht
punktgenau und mörderisch gelacht


kein Dolch - der gleißender als der Blitz
bloßes Nichtsein seinem Rosenk l e i d vermacht
dessen Schnee gefallnes Engelblut
und verlass'ne Träume schuf...
- trinkst du die Milch der Einsamkeit
und lässt Begehren allein verstummen
wie Tau sich opfert einer Jungen...
- einer jungen Blüte die noch weint...


und klagt nicht - wenn sein Licht entweicht
und sagt nicht - was ihn tief erregt
und stirbt sie - wird er nebelbleich
getrennt von Gott - der sich vergeht...
und wählt der Ewigkeit Schmerzensmeer
in deren Nichts die Ursache brütet
voll bis zum Gehtnichtmehr - doch leer
Liebe verzehrt - von Opfern behütet


und alles verblasst im guten Gewissen
doch mich hat's in der Seel zerrissen
ich leide viel zu sehr... an innrem Glück!
- doch bloße Nebel kehrten zurück...
und keine Seelenwelt ist gleich
schleich ich so weit mein Geist nur weiß
- nur weiß: wo Tränen funkelnd schweigen
nur Leid: wo geliebte Sinne heilten


und Schmerz zerreißt allmächtig nun
als Gottes Waffe jeglich Tun
im sAmen der Vergessenheit:
dies Licht! - das ewig um dich weint...



*betrifft das Foto ---> LINK: http://waldeck.deviantart.com/art/Der-tRaum-vom-Lieben-109558325

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Hyazinthen

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süße Kurven bläuen ein
liebst du ihr innig Gift


besterntes himmelblaues Antlitz


verwunschene Ballerinas
schwingen schlanke Ballröcke
durch wogende Sommernacht


...verliebtes Ohrenrauschen...


mit lockendem Mädchendufte
zärtlichste Gedanken wecken


tiefes Seufzen trauriger Brüste
mit innigem Tau erregen


doch kühlen Auges lächeln
knickt man ihre zarten Hüften


drängt Giftsaft
aus geschmeidigen St e n g e l n
dein Begehren bitter zu küssen


ihr eifersücht'ges Mörderherz
duldet keine zweite Königin


Blumen welken um ihren Schmerz
bis sie einzigartig sind...


schneeflockenleichter Atem
verfolgt von schwerem Sündenduft


wiegender Glocken Erwarten
aufkeimender Lust


in blitzenden Kuss=Sternen
liegt geheimes Alleinsein


weit träumen immerjunge Herzen
Liebestode unterm Mondenschein


bis unerträgliche Süße
keine Distanz mehr kennt


und still erstickt vor Liebe
und still so still verwelkt


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