a few of them are inspired to honour the dreamy work
of Miss Sanglantefleurmorte under the link: [link]
Its a litte part from my german album: Mörderballaden
with small windows in other "Dreamworlds"...
- glaubensge(h)hilfe -
...äfft die Stimme des Para=dieses
jenes ohne inneres ErReichen...
diesig schwängert der Himmel verlorene Vögel
die niemals landen werden
ohne vor Glück zu sterben
unbeweglich ragt dort ein Engel
manchen ein Schornstein im Fernen...
den einen weißen Flügel erhoben
gesenkt den Gebrochenen
hinter Glückes irdische Scherben
dieses... weiß-zuckrige Leb=Kuchen=Haus
mit dunklen leeren Fenstern
wo keine Rose sich anschmiegt
an seinen offenen Läden
- schläft auf einer traurigen Wolke
und die Sterne träumen dazu
von Tränen allein gehalten
verdampft durch Herzensblut
- das funkelnde Kirchenfenster einer Heiligen -
dort verglaste die blutrote
...Sonne....
Rosensplitter für das Himmelslicht
unter dem sich Jungfrauen bekreuzen...
dort tastet dein weißer Elfenfuß
in aufreizenden Netzen
mit schattenhaft
sich profilierenden Totenknochen
wabernde Leeren ab
den schweigenden Kathedralen
von Äonen Toden...
- Daseinsamphore einer Gott=Mumie -
Schwingen trägt die Nacht
Schleier trägt die Ohnmacht
graues Gewebe erstickter Zeit
dort weinst du in deinem Puppenkleid
für immer
auf ewig
...lebendiges Leid...
- Traum Paradies -
das Puzzle der Kirchenfenster
ist verschieden eingefärbt...
Gegensätzliches schneidet sich
darin und hebt so die Kontraste
erschütternd innig
strahlt die kalte Fläche
unter der Macht einer Sonne...
Traumkathedrale
in der nur die Toten ewig weinen
verängstigtes Reh
in dessen Augen
sich das Licht.... bricht!
Lächeln wie unter Folter
angespannt im süßen Fleische
geliebt von harten Stößen
erschüttert von ihren
lustvollen Blößen
es lockt das Auto=Port=rät
logge dich ein in diesen Nachtmahr
und lasse dich abtreiben
denn hier ist Liebe nur ein
tRAUM
- die Liebe der Lieblosen -
dort wo die Sterne blitzen
könnten sie ein Herz umrahmen
dort wo Nebelquellen sitzen
dürfen sich Galaxien umarmen
ein Tropfen Urzeit
fällt schwer in die Ewigkeit
breitet sich aus
mit gigantisch schwarzen Wellen
Teer aus dem Nimmermeer
Daseinsblut
der Atemlosen
es ist dein toter Geist
der diese Liebe fühlt
in einem lebendigen Leib...
- Rosenschwan -
der goldene Götzenteller
in deiner weißen Hand
eine grausame Sonne
die nur brennen vermag
und blenden...
schnüre dein Karminkorsett
der Kamin der Seele
verraucht die alten Leidenschaften
hoch geht jeder Funke
bevor er erlischt
nieder geht jede Asche
noch heiß für dich...
es ist keine dunkle Brille
es sind schattenhafte Augenringe
Ringe – der Seele
Magie – der Hölle
- Todesballerina -
der All=Gegenwärtige
raubt dir alle Schätze
deswegen trägst du
sein Antlitz
seine Todesmaske
seinen Schädel
auf deinen Mädchenkleidern
ein kleiner Blumengarten
voller Glut
ein kleiner Aschenbecher...
ewiges Bild
an welches du glaubst...
dein Fleisch verkomme
dein Wille vergehe
in Ewigkeit
amen.
- Verzehren -
Bleistifte
die liegenden Kadaverwolken
schreiben sich aus dem Tintenblau
hin-ab auf verseuchte Abgründe
aus deinem Haar
ist ein Teerstrudel geworden
es erstickt die Seufzer
in den Mündern der Abhängigen
dein Flammenkleid
deine sehnsüchtige Hölle
entlockt dir nicht die geringste Freude
in all dieser lustgeschwängerten Luft
- Abgase fremder Leute...
- Dornentränen des GeFallens -
er weint aus dem Mordmunde
und du nimmst und nimmst
geschenkt ist geschenkt
verloren ist gewonnen...
was immer du gewinnst
in dir wird es verdorben...
versteinert
zerfressen
von aller Identität
hilfloses Gebet
er weint aus seinen Augen
dein makelloses Bild
einer Elfenbeinstatue
die ein dunkler Schöpfer ersann
doch noch an jede Liebe zu kommen
und sei sie bloß geraubt
und sei sie bloß geglaubt
doch die schwarzen Adern
sind nur Umrisse
der tiefsten Wahrheit...
- Dubidubiduuu -
an den Wangen des Jokers:
Blumenranken
in den Augen der Maske:
Lebenswünsche
kleine Hörnchen
die Löckchen
ein dunkles Auge weint
ein helles Auge lacht
doch kein Schnitt
für den Riss der Tiefe
für den Dolch der Liebe
die Langeweile
der Glücklichen
ist schlimmer
als das Verenden
der weniger Schönen
lache dir die Seele
aus dem genommenen Leib
getragen auf Armwäldern
auf Gliedermeeren
auf Augenwellen
auf Herzfluten
weißer Liebesschaum
fließt aus deinen Wunden
ein kleines Mädchen
badet seine Puppen
in der gleißenden Badewanne
ihrer verlorenen Kindheit
- des Traumes Allmacht -
VORSPIEL: trotzig
im Schatten der harten Felsen
brütet eine anschmiegsame Motte
harter Muskelbauch
durchtrainierter Jüngling
die Engelflügel flattern
die Jungfrauen schnattern:
komm! rette dich
... zu uns ...
du bist alles was wir ertRäumen
dein Leib verspricht es
deine stummen Honiglippen
zum Küssen reif - zum Lieben
auch wenn du nichts trägst...
wir wollen dich nackt
wir wollen dich bloß
an Fassen...
NACHSPIEL:
dort wo die Krähen hausen
im fernen leuchtenden Turm
einer gewaltigen Burg
liegt die Sicherheit
der Rosengärten
der träumenden Schwäne
auf dem Weihrauch
eines Zaubersees
alle Tränen
werden dort zu Glück
alle Wünsche
sofort erfüllt
dort hebt sich dein Blick
und verliert alles Sehnen
der Traum
wurde Wirklichkeit...
- Seelenblüte -
durchscheinend transparent...
dort - wo das Wasser vereist
wird es durchsichtig
eine kühle Spiegelscheibe
mit eindeutigen Objekten
sezierte Gegenstände
oder Lebe=Wesen
wechseln ihre Innereien
und erstarren
ohne jede geheime Facette
...Abziehbilder...
dort klebt ein Mädchen in Schneeweiß
- oder ist's ein weiblicher Waldgeist? -
seine rosigen Füßchen
auf's versiegelte Wintereis
brennender Schmerz schreckt es nicht
tödliche Kälte tötet nicht
sein taubes Taubenherz
das dunkle Nachthaar ist ein Schleier
ein Brautkranz wogender Nebel
Blätter umtanzen sein glitzerndes Kleid
und es schmilzt das Eis
langsam zerfließt sein Schneewesen
und rosige Blöße errötet im Wind
und blauer Himmel trinkt
von diesem lieblichen Kind
eine kleine Seerose
bedeckt die klare Quelle
nach der sich Bäume und Blumen sehnen
nach ihren unschuldigen Lebenstränen
- Wintertraum -
der Kristallwald
existiert!
wo keine Menschen sterben
wo kein Atemzug Leid verheißt
wo kein Gott Prüfungen erteilt
und Reinheit nur
sich offenbart
als einzige Natur
die gläsernen Stämme
jedes ein Ton eine Melodie
von eigener Musik
erklingen in nie gekannter Schönheit
die Blätter sind vibrierende Wimpern
und die spiegelnden Seen
Augenblicke
in denen Glück silberhell auflacht
dort wurden Gefühle
verschlungene Ranken
und aufseufzende Girlanden
voller Rosensterne
mit weißen Seelenblüten
- Azurschwinge -
die Schmetterlinge im Bauch
werden nie die Luft schwängern
das Herz in der Brust
wird niemanden erschlagen
die Glocke tönt
doch ihr Ruf verhallt
ohne Klagen...
ein Kohlenherz
färbt den vereisten Schwan
der liebend starb
in seinem Schönheitswahn
oder ist's eine Schneeflocke gar
deren Augenblick
vom blauen Himmel sternte?
für dieses rote gefallene Herzblatt
der mal ein Kussmund gewesen war
bevor der Rost der Ernte
ihm alle Süße nahm
dein Ohr scheint noch zu lauschen
der Blick fragt aus vampiresken Augen
Ereignishorizonte
die jedes Licht aufsaugen
Bittermandeln
deren Eisblumen
kein menschliches Haar sind
auf dem Rauhreif
deiner toten Seele...
- Andacht eines Nachtschmetterlings -
Fall=Schirme... zum Schutze
für silberhelle Traumfeen
gewebt aus Einhornhaar
mit Schicksalswimpern
aus durchscheinenden Wesen
Löwenzahnsamen
auf Schicksalswinden
die Hoffnung im Blick
und den Fall im Geschick
seht ihr erhangen
an grünherzigen Efeuranken
am geschmeidigen Seidenhalse
den schwingenden Schmetterling
das liebende Engelkind
die Unschuld auf Knien
sich schwingen
durch tausend verzehrende Lieben
ringsum atmet das Abendblau
seinen Traumstaub
und ein sternumflorter Baldachin
trägt den müden Tag hinfort
in die weichen Arme der Nacht
dort liegen sie wie vergessene Sterne
ohne Namen
und hoffen
eines Tages zu erwachen
als gelbe Sonnen
als Kinder des Lichts
als lachendes Glück...
- Schattenknospe -
die Drehscheibe
die Drehscheide
das Herz der Begierde
rote Paradiesfrucht
verschlossenes Lächeln
Zirkellabyrinth vitaler Konstellation
mit verschlossenen Augen
das aufgerissen wird
von einer blinden Schlange
das ausgespien wird
sich zu entwerfen...
was immer sie auch fühlt
in ihrem winzigen Schneckenhaus
eines Tages
ist's vergessen
und die Küsse von einst
schmachten nicht mehr
obwohl sie bitter weint
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