die preis gegebenen
Blößen lieb=reizender Statuen
umarmt von Luft und Schatten
über den sich wiederholenden Mustern
geschliffenen mArMORS
klingen nach vergessenen Händen
und verblichnem Anfassen
Tod geliebter Wesen
sinnverseucht im Eigenwahn
einzigartig im Leben
tot ein Meer einfältiger Gram
unbeholfen wechseln sie Ideen
hebt kurz wirbelnder Staub
sich noch dicker
auf flehende Lippen zu legen
wie eine bleierne Chamäleonhaut
gewahrst du das Versiegen
einprogrammierter Hormone
neue Traumkaskaden zu verlieben
schweigen längst die Worte...
leidet verheimlichte Sehnsucht
sklavisch in verborgnen Winkeln
mit jeder Welle tiefer zur Quelle
halte deine Seele fern
hast du mich nicht gern...
tönt der unerlöste Choral ihrer Seele
im Geheimsten
- Tief -
der Endlosigkeit
im Reinsten
- Nichts -
der Gleich=Gültigkeit
schluchzt in der heiligen Eierschale
ihrer milchweißen Opferblüte
die ungeliebte edle Gabe
im Liebestempel waiser Güte
zu Marmor verewigter Schmerz
in einem Universum erloschener Sterne
saugend am einzigen Edenherz
die letzte atmende Wärme...
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Für mich ist das Leben mehr als ein Kampf, es ist eine Lebens=Einstellung, auf die man einwirken vermag, wenn man es vermag... Demzufolge sind meine magischen Formeln gleichzeitig Träume und Pfade durch die Realität und keine schnöde Wissensvermittlung, welche bloß Erkenntnisse aneinanderreiht, ohne die Schönheit oder Hässlichkeit zu berücksichtigen, welche die Intuition uns verliehen hat, die Wahrheit hinter den Sinnkaskaden zu entschlüsseln...
Samstag, 7. Juni 2008
Sehnsucht einer Märtyrerin
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